Apple: Der HomePod könnte mehr Aufmerksamkeit bekommen

Kommt mehr Bewegung in die Entwicklung des Apple HomePod? Nun, wenn man dies an einer Personalie festmachen möchte, dann könnte dies wohl so sein. Apple hat einen ehemaligen HomePod-Ingenieur eingestellt, um das Team zu leiten, das die HomePod-Software entwickelt, so das US-Medium Bloomberg. Dies deutet man als Zeichen, dass Apple seine Bemühungen in diesem Bereich verstärken könne. Der ehemalige Ingenieur verließ Apple bereits 2016, er war dort als leitender Audioingenieur tätig.

Der Grund des Ausscheidens bei Apple? Er gründete mit dem ehemaligen Apple-Designer Christopher Stringer das Audiounternehmen Syng. Die stehen hinter dem Cell Alpha, einem futuristischen Lautsprecher, den man für 1.800 Dollar erwerben kann. Soll gut klingen, kam aber nicht im Markt an.

Mal schauen, was Apple weiterhin anbieten möchte. Der große HomePod ist eingestellt, der HomePod mini ist da zwar weniger voluminös im Sound, dafür aber auch um einiges günstiger – zudem ist er als Border-Router für Thread nutzbar. Der Bereich Audio bietet noch viele Möglichkeiten, das dürfte auch Apple wissen.

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23 Kommentare

  1. Wie wäre es mal mit einer Soundbar mit AppleTV Integration und/oder auch ohne.

    • Dann lieber den Bang und Olufsen Weg mit eigenem TV für 5.000 oder 10.000 Euro. Super flach, komplett im Ökosystem, neuste Technik.

  2. Der HomePod wurde doch ganz offiziell eingestellt von Apple?
    Oder habe ich das damals falsch verstanden?

    • MoshPitches says:

      Der HomePod, ja. Der HomePod Mini nicht, er lebt 🙂
      Apple hat nur den ersten HomePod eingestellt, nicht aber die komplette Sparte

    • Ja, der große. Der Mini bleibt.

    • Das heißt ja nicht, dass es keinen Nachfolger geben kann, der Audio-Enthusiasten wieder mehr Freude macht als der limitierte HomePod Mini.

    • Der große ja, den Mini gibt es weiterhin

    • Im Leben nicht. Das große, teure Modell vielleicht. Aber allein den Namen… iPhone und iPhone mini, ipad und ipad mini… Homepod und Homepod mini… da kommt garantiert wieder ein größerer. Nur eben nicht mehr ganz so extrem teuer, auch in der Fertigung. Der Anspruch war halt sehr hoch und das konnte der Homepod, meiner Meinung nach, nicht halten. Kommt bestimmt ein modell für 199. Dann hast du den Homepod mini für 99 und den Homepod für 199.

    • Andi Scheuer says:

      Nur der große.
      Funktioniert eigentlich mittlerweile Spotify auf den HomePods?

  3. Ich denke der Zug ist für Apple abgefahren. Alexa und Google sind Marktfüher. Apple sollte über eine Alexa Integration und iOS nachdenken. Siri ist schei** daran wird auch ein Ehemaliger nicht mehr dran ändern.

    • Bitte nicht! Siri kann weniger ja, aber für viele Dinge ist es im Alltag vollkommen ausreichend.

      Und ob Alexa tatsächlich aktiv mehr genutzt wird, wäre ich mir nicht mal so sicher. Marktführer im Bereich Smarte Lautsprecher kann gut sein, aber Siri kann auf eine gigantische Menge an Apple Geräten zurückgreifen. Wohingegen viele der Geräte mit Alexa-Integration (Kopfhörer, Fernseher, etc.) das zwar theoretisch auch könnten, aber häufig nicht aktiviert werden.

    • Vor allem kann ich ohne Apple Music Abo nicht einmal einen Musikwecker stellen, mit Songs, die ich gekauft habe. WTF?! Reaktionszeiten sind beim HomePod mini auch nicht wirklich gut. Bis der dann mal Musik abspielt und hin und herwechselt von Geräten… das dauert alles zu lange.

  4. Wenn man endlich Spotify dort vernünftig nutzen könnte, dann würde ich auch in Bewegung kommen.
    Obwohl das Problem wohl eher an Spotify liegen soll.

  5. Oft funktionieren ja nicht mal simple Dinge wie einen Sleeptimer stellen, das nervt ganz schön, denn das könnte man auch lokal regeln lassen. Oder wie ewig es manchmal dauert, bis nach einen „Stop-Befehl“ wirklich ende ist…

    • Oder Wecker mit eigener Musik. Ohne Music Abo gar nicht möglich bislang. Bass war viel zu extrem, erst seit dem letzten Update gibt es einen Reduzierung per Schalter. Reaktion ist langsam… das ist alles irgendwie nicht so toll. Da ist meine Bluetooth-Box meist schneller an und aktiv.

  6. Bin mittlerweile so genervt von meinen zwei Homepods, dass ich überlege diese wieder zu veräußern.
    – Immer noch keine Spotify-Integration – OK, da kann Apple nur bedingt was dafür
    – Befehle werden oft nur schlecht verstanden / Siri reagiert gar nicht oder nur stark verzögert -> z.B. Befehl „Stop“ -> Musik läuft noch ein paar Sekunden weiter
    – Siri auf Deutsch ist einfach eine Pfeife. Da können die Mitbewerber deutlich mehr. Die Personenerkennung funktioniert auf Deutsch auch immer noch nicht.

    Weiterhin funktionieren Homekit Automationen oftmals nicht -> Extrem nervig z.B. mit meinem Nuki Türschloss.
    Meine Kameras habe ich mir auch nur wegen Homekit Secure Video ausgesucht… hätte ich mir auch sparen können.
    Der Dienst ist meiner Meinung nach für den Arsch.
    Ich will eigentlich nicht wieder zu Amazon oder Google wechseln, habe aber das Gefühl dass sich da nicht mehr viel tun wird und die Mitbewerber immer mehr vorbeiziehen.

  7. Ich bin mit meinen HomePods ganz zufrieden, allerdings bleibt Siri leider wirklich ein irre schlechter Assistent. Apple hätte mehr als genug Geld auf der hohen Kante, um die Situation zu verbessern, aber ich nehme an, dass Marktanalyse Apple gezeigt haben, dass das niemanden davon abhält sich die Produkte zu kaufen. Für einen HomePod wäre das jedoch viel entscheidender, wenn man mehr Kunden damit erreichen möchte. Ich hoffe, dass Apple sich endlich mal daran wagt Siri von Grund auf neu zu konzipieren.

  8. Apple sollte Audio einfach den Audio-Könnern überlassen. Und seine Schnittstellen und Zertifizierungen ohne horrende Lizenzgebühren Audio-Gerätemachern zur Verfügung stellen. A la B & W Zeppelin – damals mit dem alten Apple-Connector, oder heute eben Airplay 2 und vielleicht in Zukunft USB C z. B. fürs iPad? Der neue Zeppelin , wurde hier im blog ja drüber berichtet , juckt mir „in den Ohren “ – lach !

    • Warum sollte Apple das machen? Apple macht vermutlich mehr Umsatz im Audiobereich, als jedes andere Unternehmen. AirPods sind mittlerweile quasi das Symbol schlechthin für Bluetooth-Kopfhörer.
      Scheint mir also eher so, als können alle anderen noch was Lernen, wie man mit Audioprodukten am Markt erfolgreich ist.

      • Zu Zeiten von Steve Jobs war „erfolgreich“ nicht ein Synonym für „macht am meisten Umsatz“; von daher sollten für Apple eigentlich andere Prinzipien gelten oder sie können sich die jährlichen Huldigungen von Steve, der sie ja alle ach so inspiriert hat, schenken.

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