Apple AirPods Max: iFixit zerlegt die Kopfhörer

Neben Hands-on-Berichten und Tests ist bei neuer Hardware auch für einige interessant, wie gut sich die Geräte reparieren lassen. iFixit tritt dann meist auf den Plan und kommt mit einem Teardown um die Ecke. Auch die neuen AirPods Max, die Caschy bereits testen konnte, hat man sich nun zur Brust genommen und einen ersten Eindruck vermittelt, wie gut – oder besser gesagt – wie schlecht sich die Hörer reparieren lassen.

iFixit kommt zu dem Ergebnis, dass die AirPods Max im Falle eines Ausfalls nicht besonders einfach wieder in einen funktionsfähigen Zustand versetzt werden können. So sind die zwei Akku-Zellen nur in einer Hörmuschel verstaut und es gibt keine einfache Möglichkeit, diese auszutauschen, da einiges verlötet ist.

Apple hat bei den Treibern auch viel Kleber verwendet, es braucht also auch Hitze und das Lösen von Scheiben, um die Kopfhörer auseinander zu nehmen.

iFixit vergibt noch kein endgültiges Ergebnis, das soll in den nächsten Tagen folgen, aber die ersten Eindrücke sehen noch nicht besonders positiv aus. Wer sich für die Details interessiert, findet alles Wissenswerte bei iFixit im Review.

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25 Kommentare

  1. Zitat aus dem Artikel:
    „Apple hat bei den Treibern auch viel Kleber verwendet, es braucht also auch Hitze und das Lösen von Schreiben, um die Kopfhörer auseinander zu nehmen.“
    Was ist mit „Schreiben“ gemeint? „Schrauben“ macht für mich keinen Sinn, da ja explizit auf den Kleber verwiesen wird…

    Zum Inhalt: Das ist echt schade. Bei der Größe wäre da sicher mehr drin gewesen an Reparierbarkeit. Oder halt nen Milimeter breiter/höher/dicker, da kommt es dann auch nicht drauf an.
    Wird hoffentlich einige Käufer abhalten (glaube es aber nicht wirklich…).

  2. Dann wirst du oder werden die Käufer recht wenig kaufen können. Bei meinem Auto zeigte das Info-Display. Wurde komplett getauscht und nix repariert. Der Wert des Teils liegt locker über denen der AirPods Und da gibt es noch ganz viele Beispiele aus den unterschiedlichsten Produktgruppen.
    Am Ende trifft es bei so etwas gern den ahnungslosen Gebrauchtkäufer, der die irgendwie mit irgendwas instantgesetzten Teile erwirbt.

  3. Warum sollte man auch einen 600€ Kopfhörer reparieren wollen?

  4. Apple ist sich sicher das eine Reparatur nicht nötig sein wird, deswegen lässt er sich vermutlich schlecht reparieren.

    • Klebstoff hat Vorteile in der Verarbeitung, Abdichtung und Dämpfung gegenüber Schrauben. Es spart damit Geld in der Produktion.

  5. Übrigens, das Design stammt wohl von einer Frau. Deswegen der Handtaschenlook. Mich hat es noch gewundert, dass das Design stark feminin zu sein scheint. Frauen werde so teuere Kopfhörer wohl eher seltener kaufen. Für Männer dann dieses Handtaschendesign? Das erklärt auch der relativ geringe Schutz der Tasche. Frauen interessiert das meist weniger ob ein Kratzer dran kommt oder nicht.

  6. interessanterweise habe ich ein Video gesehen wo jemand diese Kopfhörer auseinander baut. Dort ist zu sehen dass dieser jemand ohne Probleme mit Schraubenzieher das Gehäuse öffnen konnte und mit dem Entfernen einiger Schrauben ganz problemlos an die Akkus gelangt ist. Daher finde ich die Aussage „ sehr viel Kleber verwendet“ ein bisschen irritierend.

    • Thomas Müller says:

      Danke für den Link. Das würde ja aus meiner Sicht auch keinen Sinn machen hier mit viel Kleber zu arbeiten.

      Ich werde mir die Kopfhörer nicht kaufen obwohl ich sonst auch jeden Mist von Apple habe. Aber ein 600€ Kopfhörer wo ich nicht die Akkus selbst wechseln kann ist mir dann doch zu happig. Nachhaltig ist anders.

  7. Und hier trennt sich Spreu von Weizen: Premium nicht nur einen hohen Preis zu verlangen sondern es ach so zu bauen, dass das Premium Spielzeug sich leicht reparieren lässt, so dass man lange Freude daran hat. Apple ist daher bei kein Produkt mehr Premium sondern nur teuer.

    • Ich glaube wir müssen mal den Begriff „Kopfhörer“ klären. Die AirPod Max haben mit herkömmlichen Kopfhörern in etwa so viel zu tun wie ein modernes Elektro-Auto mit einem 1903er Ford. Ein Akkuwechsel ist aus meiner Sicht für den ambitionierten Bastler kein Problem aber wer will den an die Elektronik ran? Auf Apple draufhauen ist ja (besonders in Deutschland) ein beliebter Sport aber wir müssen auch mal die Kirche im Dorf lassen.

  8. Wenn Apple das Netzteil bei den iPhones für die Umwelt weg lässt, muss bei diesem Produkt der Akku ohne Probleme getauscht werden müssen. Alles andere wäre ein riesiger Witz.

    Hier gibt es noch nicht einmal die Möglichkeit die Klinke zu nutzen, wenn der Akku hinüber ist.

    • Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und wie Klinke benutzen wenn der Sound aus einem Chip kommt der noch dazu von zig Sensoren befeuert wird? Wieder die übliche Freakshow hier.

      • Bei meinem Momentum 3 kann ich doch auch Klinke nutzen, wenn der Akku leer ist. Dann kommt der Sound halt so lange vom Abspielgerät und nicht vom Kopfhörer, wo ist das Problem?

        • Dann ist er nicht leer sondern hat noch genug Saft für den DAC, aber nicht für Bluetooth und ANC. Wenn er vollkommen leer ist dann ist auch Sense mit der Klinke.

    • ließ noch mal die ersten beiden Sätze meines Beitrages….. 😉

  9. Ich hoffe einfach nur, dass die anderen Hersteller preislich nicht mit ziehen. Habe selbst die Sony MX WH1000XM3 seit Anfang 2019. Die Mk5, falls es welche nächstes Jahr gibt, wären in der Anschaffung geplant. Die 350€ finde ich etwas viel, aber das ist mir die Ruhe im ÖPNV Wert. Ich würde aber nicht mehr einsehen 350+ zu zahlen weil ja „Apple“ die Kopfhörer für 550€ verkaufen kann. Wären die AirPod Max jetzt die Apple Version der XM3, also die man falten kann, 3,5 mm klinke (nicht für mein Handy, eher für die PS4/5), einfach ausschalten kann und mit einer Hartschalentasche, azu in der Preisklasse wäre ein Versuch wert.

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