Android Q deutet native Unterstützung für Face Unlock an, wäre ja was für das Pixel 4

Google hat am 5. Juni die vierte Betaversion von Android Q veröffentlicht. Als bekannt wurde, dass die neue Version wohl einige Pixel-Smartphones in den Bootloop geschickt hat, unterbrach das Unternehmen die Verteilung wieder. Dennoch haben bereits viele Anwender die Version installiert, ich selber auch – problemlos. Google selber hält weiterhin an der neuen Gestennavigation fest, die in der vierten Beta für mich persönlich immer noch nicht das Gelbe vom Ei ist, der App Drawer und der Multitasking-Switcher arbeiten über die zusammengefasste Geste gefühlt noch nicht rund.

Doch darum soll es hier nicht gehen, sondern um eine neue Funktion. Google könnte mit Android Q wieder auf biometrische Entsperrmechanismen setzen, also das Entsperren per Gesichtserkennung. Das ist keinesfalls neu. Zahlreiche Anbieter unterstützen das Entsperren per Gesicht des Anwenders, Google selber hatte es dann mal entfernt, weil man es für zu unsicher hielt.

Bereits Anfang des Jahres tauchte in Android entsprechender Code auf, der auf eine solche Entsperrmethode in Verbindung mit spezieller Hardware hinwies, was theoretisch zu dem passen könnte, was LG und andere Hersteller so fertigen.

Bleiben wir als Beispiel bei LG. LG Innotek baut ToF-Module. Das ToF-Modul ist eine 3D-Sensorkomponente, die Dreidimensionalität, räumliche Informationen und Bewegung eines Objekts unter Verwendung der Entfernung wahrnimmt, die basierend auf der Rücklaufzeit des auf ein Zielobjekt geschossenen Lichts bemessen wird. Es verbraucht laut LG weniger Strom als andere 3D-Technologien und kann platzsparend produziert und verbaut werden. Daher sei es sehr gut für die Montage in Smartphones geeignet.

Wie erwähnt: Diese Technologie wird bereits für Hauptkameras genutzt, könnte aber auch gut für Sensoren für die Gesichtserkennung sein. Android Q ist ja nicht nur für die Masse, sondern eben jene neue Funktion in der vierten Beta von Android Q könnte ja auch was für ein Pixel 4 von Google sein. Damit hätte man auch ein Argument, diese Entsperrmöglichkeit wieder einzuführen, denn beim Einsatz entsprechender Sensoren ist sie sicherer als bisher.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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