Android Auto: Verbesserte Kalender-Integration gesichtet

Vor einer ganzen Weile wurde die Benutzeroberfläche von Android Auto komplett überholt, wobei dort auch das eine oder andere Feature aus der Ansicht geflogen ist, das Google im Nachhinein nach reichlich Kritik wieder einpflegen musste – das Wetter-Widget beispielsweise. Was bisher vielen Benutzern aber viel eher gefehlt hat, ist die tiefere Integration des Google Kalenders ins Android-Auto-System. Aktuell dient das Kalender-Icon im UI lediglich dazu, den Assistant zu bitten, anstehende Events vorzulesen. Eine vernünftige grafische Darstellung fehlt schlichtweg.

Wie 9to5Google nun aber beim Zerlegen der aktuellen APK (5.4) von Android Auto festgestellt hat, scheint sich daran zukünftig wieder ein wenig zu ändern. So findet sich dort ein Hinweis im Code, der von einer neuen Version der Google-Kalender-App spricht und dass der Nutzer mit dieser nicht nur anstehende Events anzeigen lassen kann, sondern sich darüber auch zum Zielort navigieren und mit dem Event in Verbindung stehende Kontakte anrufen lassen kann.

Ob es sich hierbei nun wirklich um ein dediziertes Update für die App von Google Kalender handeln wird oder ob doch Android Auto aktualisiert werden muss, das werden wir dann noch sehen müssen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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21 Kommentare

  1. Was fehlt bei Android Auto sind andere vernünftige Navigations-Programme. Google Maps und Waze funktionieren nur online (und man hat ja in DE nicht immer und überall LTE) und sind dazu noch sehr schwer zu erkennen, so dass man nur eine große graue Fläche sieht, statt eine ordentlichen Karte.
    Wie man aber u.a. im Blog von Sygic lesen kann, verweigert sich Google seit über einem Jahr, die SDKs den Herstellern zur Verfügung zu stellen.
    Hier sollte die Anti-Monopol-Behörde aktiv werden, würde ich sagen! Denn offensichtlich werden die eigenen Produkte bevorzugt.

    Auch verstehe ich nicht, warum man den Nutzer so bevormundet und z.B. Anwendungen wie Netflix nicht erlaubt. Wenn ich meinem Beifahrer die Fahrt angenehmer gestalten will, dann ist das meine Entscheidung und nicht die von Google. Oder wenn die Kinder hinten einen Film gucken sollen, statt sich zu langweilen. Aber Google ist ja so um die Sicherheit der Anwender bemüht…

    Komischerweise ist Google aber der Ansicht, dass ein Podcast nicht so ablenkt. Komisch.

    • Ich wäre da etwas vorsichtiger bei der Verurteilung von Google. Durch meine Arbeit bei einem (noch 😉 ) führenden Automobilhersteller, weiß ich bspw. dass die Einschränkungen rund um das Thema Driver Distraction weder von Google noch den Autoherstellern selbst so gewollt oder initiiert sind. Wenn es da eine Bevormundung gibt, dann durch die Straßenverkehrsordnungen/-gesetze der jeweiligen Länder.

      • Google argumentiert aber genau so: wir erlauben keine anderen Navi Hersteller wegen der möglichen Ablenkung! Aber die anderen Herstellern machen schon viel länger ablenkungsfreie Navi-Software. Und bessere auch.

    • Google wird sich hüten, irgendetwas einzubauen, was den Fahrer visuell mehr als nötig von der Aufgabe des Fahrens ablenkt, weil sie sonst bei Unfälle mit in Haftung kommen könnten. Meine Meinung: Videodarstellung zur Unterhaltung hat im Sichtbereich des Fahrers nichts zu suchen.

    • Vielleicht hilft es auch, sich ma vernünftig mit den Programmen auseinanderzusetzen. Google Maps funktioniert schon seit Jahren offline und benötigt kein LTE oder was auch immer.
      Maximal für Verkehrsinfromationen. Wie alle anderen auch.
      Aber erstmal sinnlos rummeckern…

      • Taugt als Navi trotzdem nicht viel. Zu unübersichtlich, zu viele Informationen auf der Karte die unwichtig sind, schlechte Alternativroutenführung, keine Anzeige der erlaubten Geschwindigkeit (in D zumindest, in den USA geht es wenigstens ab und zu), Verkehrs- und Stauerkennung kommt immer noch lange nicht an TomTom ran. Und Waze ist noch schlimmer. Optisch und funktionstechnisch für Teenager evtl. interessant.

      • Man kann nur eine kleine Region herunterladen. Wird auf die Dauer aber recht umständlich, wenn man mal etwas weiter weg fährt. Und an der ungünstigen Kartendarstellung ändert das nicht. Also: Erstmal sinnlos kommentieren.

  2. Wer bitte muss denn einen Kalender im Auto haben? Könnt ihr bitte auf einen Parkplatz fahren und dort eure Termine im Handy anschauen usw.?

    Zudem sollte Google den Google Kalender erstmal ein paar produktivtätssteigernde Features spendieren! Wie zB. eine brauchbare ical Synchronisierung.

    • tutnixzursache says:

      Ich nutze seit Jahren den Kalenderort für die Navigation. Z.b. habe ich 3 Termine nacheinander und muss nachdem ich einen Termin beendet habe nur auf den Kalenderort des nächsten Termins klicken um dorthin navigiert zu werden. Soll ich jetzt immer zwischen den Terminen die Ziele manuell eingeben?

      • Hä?
        „Ok Google wo findet meine nächster Termin statt?“ … bla bla bla … „navigiere mich im Auto dorthin“

        Geht nicht? Ja weil Google Brei im Hirn hat!
        Alternativ könnte man auf dem Handy in Google Maps das Ziel (oder eine Wegpunkteliste) ans Navi im Auto schicken? Geht sowas wenigstens? (Ich hab kein Android Auto)

  3. Ich nutze Android Auto sehr oft in meinem Ford Focus und finde das super.
    Die wichtigsten Funktionen, Maps, Spotify und Telefon lassen sich einfach bedienen.
    Lediglich der Wechsel wieder ins normale Auto Menü / Ford Sync ist etwas blöd gelöst.

    Wenn ich von Spotify wieder auf DAB wechseln möchte, muss ich im Android Auto auf home -> beenden -> radio -> sender wechseln -> DAB.
    Eine nathlosere Integration von Autoradio (FM / DAB / etc.) wäre angenehmer

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