Amazon soll höherwertigen Echo als Konkurrenz zu Sonos planen

Amazon bietet bereits eine ganze Bandbreite an Echo-Produkten an. Kürzlich hat man ja etwa den neuen Echo Show 5 hinzugefügt. Offenbar will man es aber nicht dabei belassen. Denn eine hochwertigere Version mit besserem Klang soll in den Startlöchern stehen. Dadurch will man direkter mit Sonos und Co. konkurrieren. Allerdings sei wohl erst 2020 als Erscheinungszeitraum anvisiert.

Die Prototypen sollen laut Bloomberg breiter sein als aktuelle Echo-Modelle und mindestens vier Tweeter integrieren. Für die Entwicklung zeichnet sich offenbar das Amazon Lab126 verantwortlich, das in Sunnyvale in Kalifornien sitzt. Amazon sieht sich da unter Zugzwang, da die hauseigenen Echo zwar für ihre günstigen Preise bekannt sind, aber kein Modell so recht klangtechnisch mit den Sonos One, dem Apple HomePod oder dem Google Home Max konkurrieren kann.

So führt Amazon immer noch nach Marktanteilen in beispielsweise dem US-Markt deutlich, doch das kann sich bekanntermaßen auch schnell ändern, wenn andere Anbieter qualitativ vorbeiziehen. Und für Amazon sind die Echo-Geräte eine wichtige Eintrittskarte in den Prime- und Alexa-Kosmos. Neben dem neuen, höherwertigen Echo soll Amazon angeblich auch noch Kopfhörer als Konkurrenz zu den Apple AirPods planen. Im Herbst werden wohl kleinere Upgrades der aktuellen Echo-Modelle folgen.

Zudem soll Amazon an einem Roboter mit dem Codenamen „Vesta“ basteln, der ursprünglich für 2019 geplant gewesen sei, nun aber wohl erst frühestens 2020 erscheine. Zu den genauen Funktionen ist hier aber leider noch gar nichts bekannt, so dass man nur spekulieren kann. Es heißt, dass es sich um ein hüfthohes Gerät handele, das sich mit der Hilfe von Computer-Vision im Haus fortbewegen könne und auf Sprachkommandos höre. Letzten Endes kann man aber nur abwarten, was Amazon da zusammenzaubert. Offiziell enthält man sich zu den aktuellen Gerüchten natürlich eines Kommentares.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Der Roboter unterbreitet dann selbstmurmelnd ungefragt Einkaufsvorschläge. Zum Beispiel bei einem Blick in den Kühlschrank setzt er neues Bier auf die Einkaufsliste.
    Auch den Kleiderschrank der Frau füllt er postwendend auf. Das Möbel ist ja bekanntermaßen eh immer voll mit Nixzumanziehen.
    Und wenn es regnet, er aber keinen Schirm sieht, wird der eben kurzerhand per Same Day Delivery bestellt, bevor es aufhört zu regnen. Der Bestand an Gummistiefeln für die Kids wird ebenfalls überprüft. Und falls man im Bad noch irgendwelche Crems und Salben für eher unangenehme Zwecke verstaut hat, wird natürlich auch dort rechtzeitig bestellt und dazu gleich noch ein Mittel gegen etwaige Intimkrankheiten.

  2. Ich persönlich habe eine direkte Sonos-Alternative schon mit dem ersten Echo erwartet, spätestens aber mit der zweiten Generation. Dass das nicht geklappt hat, wissen wir ja alle … also schauen wir mal, was da kommt. Jedenfalls wird es Zeit für einen guten multiroom-fähigen Lautsprecher zu einem vernünftigen Preis.

    • Hallo Chris R., vielleicht sind ja die Sonos-kompatiblen Ikea-Speaker diese Alternative – immerhin nicht nur Sonos-Systemkompatibel sondern auch Airplay2 , damit kann man zumindest aus der iOS-Welt so ziemlich jeden Sound streamen , auch aus Browsern oder beliebigen anderen Anwendungen und ist nicht auf spezielle Skills angewiesen. Airplay arbeitet nicht mit Datenreduktion wie bluetooth . Und außer BT haben die amazon-Echos ja nix was ohne Skill geht . Wenn also ernsthafte lautsprecher dann DLNA oder Airplay oder chromecast Audio . Airplay 2 scheint sich in der HiFi-Welt zu etablieren neben Bluetooth, Chromecast Audio leider nicht im gleichen Umfang.

      • Das kommt wohl auch darauf an, wie an das nutzt. Ich z.B. lege trotz einiger Apple-Devices keinen Wert auf Airplay 2, aber auch nicht auf Bluetooth, einfach deshalb, weil ich nicht vom Smartphone oder Tablet streame. Ich finde es sehr viel komfortabler, die Musikwiedergabe per Sprache steuern zu können. Mein Interesse gilt vielmehr der Möglichkeit, ein wenigstens halbwegs günstiges Multiroom-System installieren zu können.

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