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Amazon rückt die Ergebnisse für das dritte Quartal 2020 raus

Amazon hat seine Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2020 herausgerückt. Jenes endete für den Online-Riesen am 30. September 2020. Wenig überraschend kam es zu einem Hoch für den Online-Händler. Als Ergebnis erwirtschaftete man Einnahmen von 96,15 Milliarden US-Dollar und erzielte 6,3 Milliarden US-Dollar Nettoeinkommen.

Zum Vergleich: Im dritten Quartal 2019 erreichte Amazon „nur“ ein Nettoeinkommen von 3,2 Mrd. US-Dollar. Amazon investierte allerdings auch rund 4 Mrd. US-Dollar in Corona-Schutzmaßnahmen, was sich offenbar nicht negativ niedergeschlagen hat. So profitierte Amazon in der Pandemie davon, dass viele Kunden online bestellten, statt Ladengeschäfte aufzusuchen.

Amazon wolle diese Phase auch nutzen, um Hunderttausende neuer Stellen rund um die Welt zu schaffen. Allerdings ist ja bekannt, dass die Arbeitsbedingungen dabei, insbesondere in den Logistikzentren, so eine Sache sind. In Deutschland stand Amazon da jedenfalls schon mehrfach in der Kritik. Für das vierte Quartal 2020 rechnet Amazon nun mit Einnahmen von ca. 112 Mrd. bis 121 Mrd. US-Dollar. Zu den Feiertagen hofft der Online-Händler also offenbar, dass viele Menschen ihre Weihnachtseinkäufe online erledigen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. 4 Mrd. – 4.000.000.000 $ nur für Coronaschutz bei Amazon. Krass. Aber die haben ja auch über 1 Millionen Arbeiter.

  2. Abartig dieser Umsatz. Ganz ehrlich, ich bin froh ist Amazon in der Schweiz unbedeutend und wir habe für E-commerce praktisch alles gute oder sogar bessere lokale Alternativen.

    • Zum Beispiel? Kann ich mir tatsächlich aus deutscher Sicht nicht richtig vorstellen.. vor allem was den Versandt etc. angeht

      • Da würden mich auch mal konkrete, bessere Beispiele interessieren.

      • Lieferung ist in der Schweiz bei fast jedem Händler immer am nächsten Tag wenn bis 19 Uhr bestellt. Gratis. Platzhirschen sind Digitec (Elektronische Produkte) und Galaxus (Alles andere). Klar, das Angebot ist niemals so gross wie Amazon, aber doch auch sehr gross. Gibt auch noch Microspot, Brack, ..

  3. Herr Hauser says:

    Herr Westphal scheint auch kein Freund von Amazon zu sein oder kein Freund von guten Journalismus, bei der Überschrift und dem ersten Satz im Artikel.

  4. Fabian Nappenbach says:

    Rausrücken ist gut. Das ist ne AG

  5. Unglaublich, wie viele von den ganz großen zumindest in monetärer Hinsicht von der Pandemie profitieren…

    PS „Allerdings ist ja bekannt, dass die Arbeitsbedingungen dabei, insbesondere in den Logistikzentren, so eine Sache sind.“ Könnte für den Pulitzer Preis reichen!

    • Jemand Anders says:

      Hm, es profitieren die online dienste… geil! warum? weil dann weniger leute rausgehen und sich in „risiko-gebiete“ begeben….

      „arbeitsbedigungen“? ernsthaft? niemand wird gezwungen irgendwo zu arbeiten… wenn die leute dort (egal welche firma) anfangen zu arbeiten, dann geht es denen definitiv besser als in irgend einer anderen firma von der sie ein angebot hatten.

    • Nicht alles glauben was in der Bild Zeitung steht.

      amazon zahlt für seine ungelernten Lagerarbeiter deutlich (!) mehr als diese in anderen Firmen mit der Qualifikation verdienen würden. Nicht umsonst ist amazon ein beliebter Arbeitgeber und die Streikbeteiligung bei dieser Verdi Farce lächerlich gering.

  6. Jemand Anders says:

    Für mich als Endverbraucher ist es doch so etwas von egal, wer mein Geld bekommt… Hauptsache „ICH“ bekomme meine Waren, die ich will, in einwandfreier Qualität. Wer etwas anderes erzählt, hat entweder zu viel Geld, kümmert sich nich um die Umwelt (mein rewe-Markt ist ca. 105m (laut Google) von mir entfernt, da kann ich auch zu Fuß hin) oder ist dumm (ja, diese Beleidigung setze ich hier absichtlich. Wer etwas anderes behauptet, lügt).

    Ob es mich freut, dass die so viel Gewinn gemacht haben? Ja, denn dann können die weiter am Kundenservice und an der Lieferung arbeiten und es kommt „MIR“ zu Gute 🙂

    Mit „ICH“ und „MIR“ sind übrigens alle gemeint, die bei Amazon bestellen. Die tagtäglich bei REWE, ALDI, LIDL und Consorten einkaufen gehen.

    Seid mir nicht böse… Aber mehr Geld bedeutet (neben dem, dass Jeff immer reicher wird) auch, dass es den Kunden besser gehen wird.

    • Als ob sich Amazon Gedanken über DICH macht. Ich erkenne in deiner Argumentation keinen logischen Schluss, vermutlich bin ich dumm.

      Verantwortung auf andere zu schieben ist super einfach, aber dann haben auch die anderen in der Hand, wie es sich entwickelt. Es ist immer ein Abwägen, aber letztlich darf man sich nicht beschweren, wenn es einem irgendwann nicht mehr passt.

      Amazon hat viele Vorteile, aber der heilige Samariter sind sie auch nicht. Der Druck auf die Konkurrenz ist gut, dann entstehen neue Konzepte. Dann muss man aber auch diese anderen Konzepte unterstützen. Wenn das Ungleichgewicht irgendwann zu groß werden sollte, dann leiden WIR alle darunter.

      Wenn du mit deinem Verhalten zufrieden bist, ist doch super. Dass es auch andere Meinungen gibt, die nicht minderwertiger sein müssen, könnte man aber auch akzeptieren. Es gibt auch Menschen mit wenig Geld, die schlau sind, und auch welche, die mit ihrem Geld haushalten können und sich gezielt Qualität kaufen, dafür nicht im Übermaß.

      Uch tatsächlich finde es beeindruckend, was Amazon leistet und voranbringt. Das haben sie verdient. Solange sie nicht böse werden ….

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