Amazon plant wohl die Eröffnung größerer Kaufhäuser in den USA

Wie das Wall Street Journal berichtet, plane Amazon nun auch die Errichtung größerer Amazon-Kaufhäuser in den USA. Jene sollen knapp 30.000 Quadratmeter Verkaufsfläche bieten und so beispielsweise Kleidung, Elektronik und Haushaltswaren anbieten, ganz wie man es von anderen Kaufhäuser auch kennt. Schon die Amazon-Buchläden sorgten für Diskussionen darüber, welche Unternehmensarten von der Plattform nach und nach ausgelöscht werden und genau das wird sicherlich im Falle der Kaufhäuser auch wieder aufkommen.

Die ersten Standorte hierfür plane man laut dem WSJ für Kalifornien und Ohio, wo Amazon schon vor Jahren damit begonnen hatte, leerstehende Einkaufszentren aufzukaufen. Aktuell sei noch nicht geklärt, ob Amazon jene Häuser dann auch mit seiner kassenlosen „Just Walk Out“-Technologie ausstatten wird oder nicht. Wer vor allem viel Kleidung und dergleichen bei Amazon erwirbt, wird sich sicherlich freuen, wenn er jene nun direkt vor Ort auch ausprobieren kann, ohne sie anschließend wieder zurückschicken zu müssen.

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3 Kommentare

  1. Interessante Idee. Und da Amazon ohnehin weiß, welche Waren die Kunden ordern, können sie auch den Lagerbestand vor Ort optimieren und auf die am meisten nachgefragten Artikel reduzieren.

    Ich glaube aber dennoch nicht an einen Erfolg. Natürlich bestelle ich auch Kleidung online, aber eher ungern. In einem Laden vor Ort ist mir das einfach lieber, weil das Rücksenden nervt. Und Läden vor Ort gibt es weiterhin in den Innenstädten in Hülle und Fülle. Außerdem kann ich mir ein Amazon-Kaufhaus wirklich nicht in einer Innenstadt vorstellen, weil Innenstädte nur noch nervtötend sind: Parkplatzsuche und zu viele Menschen gleichzeitig an einem Ort. Die ganzen Vorteile vom Online-Shopping wären weg.

    • Wo steht denn dass Amazon die Kaufhäuser in der Innenstadt errichtet?
      Und da sich das ganze in den USA abspielt werden wohl noch viel Jahre gehen, bevor du dich mit der Situation auseinandersetzen musst.

  2. wenn amazon clever ist kombinieren sie die stärken von online und offline handel.
    vor ort ankucken, anfassen, anprobieren und dann schicken lassen oder am nächsten tag abholen.

    so könnten viel mehr teile angeboten werden, da man ja jeweils nur einen austeller braucht, und vor allem bei bekleidung wäre das leidige “ in der größe ham*’wer das nicht mehr“ passe.

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