Amazon: Neuer Kindle Oasis eReader ab heute im Handel

Ab heute ist der neue Kindle Oasis eReader von Amazon im Handel, er wurde Mitte Juni vorgestellt. Die neue Version des Kindle Oasis kommt mit altbewährtem daher, das Display bleibt bei einer Größe von 7 Zoll. Aber es handelt sich nicht um das gleiche Modell wie beim Vorgänger. Neu ist nun nämlich, dass man die Farbtemperatur der Hintergrundbeleuchtung anpassen kann, so Amazon. Von kalt zu warm, um zu jeder Tageszeit die für die Augen angenehmste Farbtemperatur bereitstellen zu können. Das Ganze kann auf Wunsch auch automatisch, abhängig von der Tageszeit, vonstattengehen. Außerdem sei das neue Display schneller, was das Umblättern angeht.

Auch vor Pool oder Badewanne schreckt der Kindle Oasis nicht zurück. Durch IPX8-Standard ist er wasserfest bei Eintauchen in Süßwasser für bis zu 60 Minuten in einer Tiefe von bis zu zwei Metern. Weiterhin bietet der Kindle Oasis natürlich auch die Unterstützung für Audible, sodass man auch fließend zwischen Lesen und Hören wechseln kann. Drei Versionen des Kindle Oasis gibt es. Die Version mit 8 GB Speicher kostet 229,99 Euro, die mit 32 GB Speicher 259,99 Euro. Eine weitere Version bietet neben 32 GB Speicher auch noch einen kostenlosen LTE-Zugang, sodass man auch unterwegs Inhalte auf das Gerät laden kann. Diese Variante kostet 319,99 Euro. Verfügbar ist der neue Kindle Oasis in den Farben Grafit und Gold.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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20 Kommentare

  1. Martin Deger says:

    Vielleicht kann mir ja jemand helfen. Seit Jahren überlege ich, mir einen e-Reader anzuschaffen. Aber ich kann mich nicht zwischen Amazon und freiem Standard (Tolino etc) entscheiden (und kaufe daher gar nicht…). Kann ich eigentlich mit einem deutschen Kindle ein eBook bei amazon.com kaufen? Und gibt es eine Möglichkeit, nicht bei Amazon gekaufte eBooks mit dem Kindle zu lesen? Unsere Bücherei verleiht auch eBooks, geht das mit dem Kindle?

    • Ausleihen in deutschen Bibliotheken kannst du mit dem Kindle leider nicht. Jedoch kannst du alle nicht-Amazon eBooks problemlos auf dein Gerät überspielen. Dazu benötigst du die Software „Calibre“. Lediglich PDF in ein eBook umwandeln klappt suboptimal. PDF Dateien sind quasi wie Bilder und die Konvertierung in ein eBook Format läuft daher manchmal unsauber ab. Besonders wenn das Buch viele Grafiken enthält. Kann man jedoch verschmerzen. Das beliebte *.epub Format lässt sich jedoch mit Calibre sehr sauber in *.mobi umwandeln.

      Würde dir den Kindle Paperwhite 2018 ans Herz legen. Super Display, ewig lange Akkulaufzeit und gute Performance.

      • Peter Brülls says:

        Naja, „ alle nicht-Amazon eBooks“ die kein DRM haben. Kann man zwar runtermachen, aber da möchte nicht jeder. Wobei es halt in der Tat kein Problem ist, wenn man DRM frei kauft, dann läßt sich ePub sehr gut in mobi/azsw wandeln wie tobi beschreibt.

        Paperwhite ist auch ganz okay, aber der neue ist leider sehr hell auf der kleinsten Stufe. Also nicht „kann man nicht benutzen hell“, aber doch so, dass er ein dunkles Zimmer doch deutlich aufhellt.

        Mit dem Voyager konnte ich auf Stufe 1 gehen und dann den Font aufdrehen, dann konnte ich dem Kind vorlesen oder selbst lesen wenn es einschläft. Mit dem Paperwhite geht das nicht so gut, da muss ich schon irgendwie abdecken.

      • Zur Info: Noch leichter als mit Calibre und vor allem bessere Konvertierung gibts mit Stanza Desktop.

    • Wie Tobi und Holger teilweise schon ausgeführt haben besteht die Antwort auf deine Frage aus zwei Aspekten: Zum einen das Dateiformat der eBooks, das ist prinzipiell kein Problem, Programme wie Calibre können die in der Regel beliebig hin und her konvertieren, sodass man theoretisch jedes Buch auf jedem Gerät lesen kann.
      Aber, der zweite Aspekt, alle Amazon Bücher und viele ePub Bücher haben Kopierschutz (Google Play hat zB je nach Verlag keinen oder Adobe Digital Editions, Bibliotheken haben meist ebenfalls ADE). Calibre kann kopiergeschützte Bücher nicht ohne weiteres öffnen, man kann zwar auch hier mit inoffiziellen Plugins und viel Bastelei den Kopierschutz entfernen, aber das ist streng genommen illegal.
      Hier gibt es außerdem noch eine Unannehmlichkeit: manuell übertragene Bücher werden idR nicht mit anderen Geräten/Lese-apps synchronisiert.

      Meine Empfehlung: Überleg dir welche Bücher und Funktionen dir wichtig sind und entscheide darüber.
      Amazon bietet zB so Sonderfunktionen wie Synchronisation zwischen vielen eBooks und deren Audiobooks mit nahtlosem Wechsel und idR kann man ohne Probleme ausländische eBooks in deutschen Kindle-Shop kaufen, sie haben außerdem besonders international den größten Bestand an eBook-Versionen von Büchern.
      Tolino bietet dafür die freie Wahl der (großen) deutschen Buchläden sowie direkte Übertragung eben von zB Google Play und den Büchereien (weil die eben alle den gleichen Kopierschutz haben).

      Hoffe das hilft!

      • Peter Brülls says:

        Wobei das mit dem Sync meiner Beobachtung nur mit bei Amazon gekaufter Ware geht, vielleicht noch, wenn man Mobi an sein Amazon Account geschickt hat. Aber nicht mit Sachen, die man per Calibre nach AZSW gewandelt und direkt auf seinen Kindle geladen hat (wegen Font, Blocksatz).

        • Genau das hatte ich hier schon gemeint: „Hier gibt es außerdem noch eine Unannehmlichkeit: manuell übertragene Bücher werden idR nicht mit anderen Geräten/Lese-apps synchronisiert.“

    • Friedrich Nietzsche says:

      Ich hab mich vor ein paar Wochen gegen einen Kindle und für einen Kobo Forma entschieden. Darauf hat man keine vom Hersteller aufgezwungenen Format-Scherereien, sondern kann alles von egal woher drauf kopieren. Firmware-Unlock zum Umschiffen besagter Probleme ist somit unnötig und man behält die Garantie. Noch dazu ist er ein Tick leichter, obwohl der Bildschirm ein Zoll größer ist. Nachteile sind die Akkulaufzeit und der etwas stolze Preis. Erstere ist ist aber beim Oasis mehr oder weniger gleich

  2. Also wenn du im Netz ein wenig stöberst findest du Möglichkeiten über Calibre die Bücher der Onleihe auf dem Kindle zu lesen. Allerdings knackst du dabei den Kopierschutz und könntest danach das Buch für immer behalten.

    • Wolfgang D. says:

      @Holger “ findest du Möglichkeiten“

      Ja hab ich, und das Ergebnis ist erschütternd. Schlecht.
      Lösung:
      Keinen proprietären Mist kaufen, der weder .epub noch Onleihe beherrscht. Gebrauchtes Tab S2 mit LTE SIM 2GB Daten, Kindle Reader App aus dem Playstore. Und PDF lassen sich auf dem 9,7″ 4:3 AMOLED Display ebenfalls brauchbarer lesen, als auf jedem Reader mit E-Ink&Co. Ich hab da schon einiges durchprobiert, und finde diese Lösung schön unabhängig.

      • Peter Brülls says:

        Seltsame Logik. Das eigentliche Problem mit ePub auf Kindle ist das DRM, also proprietärer Mist. PDF, naja, verstehe ich nicht, wieso man das lesen will wenn das Display keine ganze Seite darstellen kann. Für Fließtext mit ein bißchen Grafik ist PDF overkill und komplexe Dokumente auf kleinen Displays sind meiner Erfahrung nach immer Mist.

        Geht gerade so auf einem standard iPad, wenn man mal ein Formular benutzen will und erst dann richtig gut auf einem 13er.

        • Wolfgang D. says:

          @Peter Brülls „Problem mit ePub auf Kindle ist das DRM“

          Bist du hochgradig durch Einzelhaft im Apple Knast verwirrt, oder was hat das freie Ebook Format mit DRM zu tun? Der Amazon Kram unterstützt es einfach nicht, und ich fummele nicht ständig mit Konvertern herum. Also, kein Kauf.
          Die einzige „seltsame Logik“ sehe ich bei Leuten deiner Sorte, die etwas über die Gestaltung von PDF schwadronieren – wo ich den Kram halt nur lesen muss, so gut wie möglich es ohne PC 27″ Monitor geht. Wie das Dokument bei mir ankommt ist nicht in meinem Einfluss, bei den Magazinen.

          • Peter Brülls says:

            Verkauf werden die Bücher mit DRM oder ohne. ePub ohne DRM läßt sich problemlos auf den Kindle einspielen. da baucht man nichts zu fummeln. Abgesehen davon, dass DRM-freie Bücher, die von Verlagen verkauft werden, üblicherweise auch gleich Mobi anbieten.

            Fummeln muß ich eher um defekte Inhalte zu reparieren. Allzu viele alte Titel sind erst durch OCR auf den Rechner gekommen und haben derart viele Fehler, dass ich das im ePub erst mal reparieren muss. Scanfehler, falsche Trennung, falsche Anführungszeichen, sowas halt.

            PDF: Kann man machen, ist aber halt Mist. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wieso man sich über den Schritt Calibre odrr Stanza mokiert und das als „Fummeln” bezeichnet, aber gleichzeitig bereit ist mit den Unzulänglichkeiten von PDF auf viel zu kleinen Displays zu leben und das anscheinend auch noch regelmässig zu tun.

            Ne sorry, ist mir meine Lebenszeit zu schade zu.

            Deine Umgangsformen lassen übrigens zu wünschen übrig.

  3. Wer auf offene Formate steht, sollte einen Blick auf den Pocketbook werfen, egal welchen. ePub, On-Leihe, der beste PDF-Reflow, zahlreiche weitere Formate wie RTF, TXT und so weiter. Meiner Ansicht nach hat er auch die beste Schriftbildanpassung, man kann z.B. eigene Fonts drauf ziehen und dann diese verwenden. Kindle ist gut, wenn man alles bei Amazon kaufen will.

    • Peter Brülls says:

      Wobei Kindle durchaus auch seit geraumer Zeit eigene Fonts kann. Seitdem muss ich meine Hausschrift nicht mehr in die Bücher einbetten, yippie.

  4. Ich bin letztes Jahr vom Kindle Paperwhite auf einen Tolino gewechselt. Unsere Stadtbücherei hat ein gutes Angebot über die Onleihe, das Angebot an Büchern ist in den anderen Online Shops nicht schlechter als Amazon. Das mit Calibre war mir auf Dauer einfach zuviel Arbeit, ich will ja nur ein Buch lesen, mit dem Epub Format ist man frei.

  5. Mein Kindle Paperwhite (erste oder zweite Generation) hat in seinem Leben erst einmal kurz nach Kauf WLAN gesehen. Seit Jahren im Flugmodus, alles durch Calibre verwaltet, Akku hält 3-4 Wochen. Bevor der den Geist aufgibt, kommt nix neues 🙂

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