Amazon investiert 100 Millionen Dollar in den Alexa Fund für die Entwicklung von Sprachdiensten

Amazon, nicht nur Online-Händler und Content-Verbreiter, sondern auch Geräteentwickler, hat einen Fund ins Leben gerufen, der den Umgang mit der Sprache in technischen Produkten fördern soll. Der Alexa Fund ist nach dem Cloud-Service, der für das Funktionieren von Amazon Echo verantwortlich ist, benannt. Aber Amazon unterstützt Start-Ups im Bereich der Sprachtechnologie nicht nur finanziell über diesen Fund, sondern liefert mit dem Alexa Skills Kit (ASK) auch gleich noch eine Sammlung an APIs und Tools für das einfache Erstellen neuer Sprachanwendungen.

AmazonEcho

Zum Start des Alexa Funds wurden sieben Unternehmen ausgewählt, die Unterstützung erhalten. Diese könnt Ihr Euch bei Interesse an dieser Stelle anschauen. Künftig sollen über den Alexa Fund Einzelpersonen oder Unternehmen gefördert werden, die auf die Nutzung der Sprache in Bezug auf Technik konzentriert sind.

Insbesondere legt Amazon Wert auf neue Hardware, die innerhalb oder außerhalb des Hauses genutzt werden können; neue Features und Funktionen für Alexa bereitstellen oder neue Erkenntnisse zur Erforschung hinter der Sprachtechnologie liefern. Dazu gehören auch Text zu Sprache, das Verstehen natürlicher Sprache und eine automatische Spracherkennung.

Die Unterstützung für ausgewählte Unternehmen ist aber nicht nur finanziell, Amazon wird den Auserwählten auch beratend zur Seite stehen und dafür sorgen, dass aus der Idee ein Produkt wird, um dieses dann auch gleich noch zu bewerben. An sich eine schöne Sache, auch wenn Amazon hier nicht ganz uneigennützig handelt.

Sollte Amazon Echo ein Erfolg werden, werden wir künftig sicher eine Menge Erweiterungen sehen, die über den Lautsprecher im Wohnzimmer weit hinaus gehen, das zeigen schon die sieben Firmen, die zum Start Unterstützung erhalten.

(Quelle: Amazon)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Einen „Fund“? Wäre es nicht besser, das in einem deutschen Text zu übersetzen? –> Fonds.
    Oder übersehe ich gerade etwas? Fund bedeutet im Deutschen etwas anderes. http://www.duden.de/rechtschreibung/Fund

  2. Sascha Ostermaier says:

    Ich beruf mich hier mal drauf, dass Alexa Fund ein Eigenname ist. 😉

  3. Lustig, Erik, ich wollte gerade genau das selbe posten/fragen, ich habe das auch gesucht, was das sein soll. Und das ist wirklich ein Eigenname, Sascha???

  4. Sorry Leute, ist das echt euer ernst!? Ob Fund oder Fonds tut doch echt nichts zur Sache, zumal wir hier in einem Tech-Blog lesen, welcher themabedingt sich sehr vieler englischer Wörter bedient.

    Mal abgesehen davon, dass das Wort ‚Fond‘ auch nicht deutschen Ursprungs ist, sondern aus der französischen Sprache entspringt.

    Oder ist das wieder so ein Ding, ‚Hauptsache Sache dissen‘?

  5. „Ob Fund oder Fonds tut doch echt nichts zur Sache, zumal wir hier in einem Tech-Blog lesen, welcher themabedingt sich sehr vieler englischer Wörter bedient.“
    >> Steckt in deinem Satz irgendein Argument dagegen, sich einigermaßen korrekt auszudrücken? Wir sind hier nicht in der dritten Klasse, wo das egal ist – hier wird Journalismus betrieben. Glücklicherweise gibt es ja so etwas wie Konventionen und „Amazon Fund“ liest sich leider komisch, sorry. Ist das der Weltuntergang? Sicher nicht..

    „Mal abgesehen davon, dass das Wort ‚Fond‘ auch nicht deutschen Ursprungs ist, sondern aus der französischen Sprache entspringt.“
    >> https://www.youtube.com/watch?v=w4aLThuU008

    „Oder ist das wieder so ein Ding, ‚Hauptsache Sache dissen’?“
    >> 1. Wenn ich in meinem Job einen Fehler mache, dann bin ich im Allgemeinen dankbar, wenn mich jemand darauf hinweist, weil mich das lernen lässt. Aber da kann ich sicher nur für mich selbst sprechen. 😉
    2. Hat das meinen Lesefluss gestört. Tja..

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