Amazon Fresh jetzt auch in Hamburg verfügbar

(Update 25.7: Jetzt in ganz Hamburg) Text vom 19.7: Amazon Fresh, der Supermarkt aus dem Internet, war bislang in Deutschland nur in Berlin verfügbar. Ab heute können auch Prime-Kunden aus Hamburg auf den Lieferdienst für frische Produkte und Non-Food-Artikel zurückgreifen, um ihre Einkäufe zu erledigen – zumindest in einigen Gebieten Hamburgs. Wie in Berlin auch, gibt es in Hamburg regionale Angebote, sodass Kunden beliebte Marken wie Idee Kaffee, Fritz-Limonaden oder Astra einfach online bestellen können. Über 300.000 Produkte stehen zur Auswahl.

Wer es besonders eilig hat, kann 13.000 Produkte auch vor 10:30 Uhr bestellen und erhält sie dann noch am selben Tag. Ansonsten ist eine Lieferung zwischen 5 und 22 Uhr möglich, eine persönliche Annahme ist nicht erforderlich, wenn das Paket an einem geschützten Ort abgelegt werden kann.

An den Rahmenbedingungen für Amazon Fresh ändert sich in Hamburg selbstverständlich nichts. Man muss Prime-Kunde sein und Amazon Fresh kostet noch einmal 9,99 Euro pro Monat, beinhaltet aber beliebig viele kostenlose Lieferungen, solange der Bestellwert über 40 Euro beträgt.

Alles weitere, zum Beispiel ob Ihr im Liefergebiet liegt, erfahrt Ihr unter amazon.de/fresh, wo Ihr – als Hamburger oder Berliner – auch gleich Eure Bestellung aufgeben könnt. Der erste Monat ist übrigens kostenlos, kann man also auch mal günstig ausprobieren. Als nächstes Liefergebiet dann bitte Aue, danke.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Biff Tannen says:

    Bei 120€ (190€ inklusive Primegebühren) Eintrittsgeld im Jahr und 40€ Mindestumsatz pro Einkauf kann ich mir schwer vorstellen, dass das ein großer Erfolg wird. Gerade in Großstädten mit einer in der Regel guten Infrastruktur, was Supermärkte an geht. Ist sicherlich für einige bequem, aber man kann ja auch mal gegenrechnen, wie lange man für diese Bequemlichkeit arbeiten muss. Aber jedem das Seine…

  2. Barneyble says:

    @Biff Das sehe ich ähnlich. Wenn man den Anspruch an sich hat frisch zu kochen und nicht nur Konserven kauft, ist das jedenfalls eher was für Großfamilien. Die Gefahr, dass dadurch der klassische Supermarkt bald Geschichte ist, ist ziemlich gering.

  3. Martin Olk says:

    Zumal die Ware nach Hamburg aus Berlin (!) angekarrt wird, da es in Hamburg überhaupt kein Lager gibt. Das ist doch ökologischer Irrsinn.

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Amazon-Fresh-startet-auch-in-Hamburg-article19943572.html

  4. Naja der vorteil ist, dass du nicht selbst einkaufen musst und das aus jedem teil der welt bestellen kannst. Menschen die oft unterwegs sind (Vertriebs, Berater, gefragte Ingenieure) werden sicherlich dafür bezahlen, wenn sie von MO-DO nicht in Hamburg sind und trotzdem am Fr alle einkäufe fertig sind ohne dass sie extra aus dem haus mussten.
    Was ist mit alten menschen? Die müssen sich regelmäßig Taxen leisten um zum einkauf zu kommen.
    Was ist mit Menschen die eine bewegungsbehinderung haben? Was ist mit menschen ohne auto? die nicht jeden 2 tag einkaufen gehen wollen?

    Oder mit alleinerziehenden Menschen? die nicht jedesmal ihr kind zu hause oder so lassen können?

    Was ist mit menschen die nachts arbeiten müssen.

    für all diese menschen ist das eine Erleichterung.

    und diese zahlen im monat 190€

  5. Also, ich bin ein bekennender amazon Käufer. Aber bei frischen Lebensmitteln – nein.
    Ich habe viel zu gute Alternativen bei mir in HH. Ich beziehe wöchentliche eine Obst-/Gemüsekiste eines Demeter Betriebes aus der Umgebung, die ich nach Bedarf anpassen kann. Und die haben nebenbei auch noch ein immer grösser werdendes Sortiment an Lebensmitteln, welches ich gleich mitbestellen kann. Leckere Weine haben die auch.
    Und das alles wird mir einmal wöchentlich in den 5ten Stock getragen und vor die Tür geliefert. Und solche Angebote gibt es mehrere für den Hamburger Raum. Finde ich alle mal besser, als sich Lebensmittel aus Berlin rankarren zu lassen…

  6. Mein Stadtteil wird beliefert yeey
    Brauch ich jetzt Prime UND Fresh?
    Ich frag mich, ob die die zwei Stunden Zeitfenster und liefern am gleichen Tag wirklich schaffen?! Bei Rewe Online ist es oft der nächste Tag, aber ich hab jetzt gerade mal nachgeschaut, nu ist es sogar erst am Samstag.

  7. Biff Tannen says:

    @mini: ich kann deine Argumentation gut nachvollziehen, aber Amazon ist ja nicht der einzige Lieferdienst, der existiert. Getränkehändler, Bioläden, etc. machen das schon lange. Nur Supermärkte bisher nicht so sehr (mit Ausnahme von Rewe)
    In unserer Kleinstadt gibt es seit über zwanzig Jahren einen Lebensmittelladen der beliefert (hier allerdings nur telefonisch oder im Laden bestellbar). Das wird auch von der älteren Kundachaft gerne angenommen.
    Ich will das bestellen von Lebensmittel ansich auch nicht schlechtreden. Ganz im Gegenteil, meiner Ansicht nach ist es doch total sinnvoll, wenn ein Auto durch die Stadt fährt und Lebensmittel ausliefert und nicht zig Autos zum Laden fahren müssen. Ich zweifle nur an Amazons Modell als Massentauglichkeit, da es in meinen Augen einfach sehr teuer ist…

  8. Hinweis zum Update vom 25.7.: Es scheinen nun alle Adressen Amazon fresh nutzen zu können, die auch im Kreise der Sameday-Delivery liegen, denn auch Orte aus dem Speckgürtel Hamburgs (z. B. Norderstedt PLZ 22846) können mit Amazon fresh beliefert werden.

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