Amazon Echo: Alexa Skills müssen nicht mehr extra aktiviert werden

Gute Nachrichten für alle Amazon Echo-Nutzer, die öfter einmal neue Skills ausprobieren. Diese treffen ja täglich frisch bei Amazon ein, bislang musste man diese erst über Web oder App aktivieren, um sie mit Echo nutzen zu können. Oder man aktivierte die Skills per Sprachbefehl, auch das war möglich. Funktioniert auch beides weiterhin, ist aber eigentlich gar nicht mehr nötig. Denn Skills kann man ab sofort auch ohne Aktivierung nutzen.

Möchte man einen Skills verwenden, den man noch nicht aktiviert hat, sagt man einfach „Alexa, starte Skills XY“ und schon geht es los. Der Skill wird sofort ausgeführt, in der App sieht man dann auch, dass dieser aktiviert ist. Wird also in einem Rutsch erledigt, die Aktivierung und Nutzung.

Das spart dem Nutzer natürlich einige Schritte, lässt ihn aber weiterhin vor dem Problem stehen, dass er die Skills erst einmal kennen muss, um sie auch benennen zu können. Wie CNet noch anmerkt, sollte man einen Skills bei erstmaliger Nutzung ohne vorheriger Aktivierung aber nicht überfordern, eine komplexe Anfrage, wie es nach Aktivierung möglich ist, bringt Alexa in Schwierigkeiten.

Ich habe das Ganze mal ein bisschen mit neuen Skills ausprobiert und Alexa spielte brav mit. Dass die neu verwendeten Skills danach automatisch aktiviert sind, könnte dem ein oder anderen eventuell nicht gefallen, aber auf jeden Fall wird die Nutzung so noch einmal einfacher gemacht, da die Aktivierungsschritte komplett entfallen.

Bei Skills, welche die Verknüpfung eines anderen Accounts erfordern, funktioniert diese neue Methode logischerweise nicht, hier muss man dann doch wieder in die Alexa-App und die nötigen Schritte durchführen. Solltet Ihr noch weitere Informationen zu Alexa und Echo benötigen, werdet Ihr auf unserer Übersichtsseite fündig. Wird diese neue Herangehensweise für die Skill-Nutzung Eure Echo-Nutzung verändern?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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14 Kommentare

  1. Christian says:

    Hallo,
    ich kann mich bisher noch nicht wirklich zu einem Amazon Echo überzeugen lassen, aber irgendwie muß ich als Technikbegeisterter Mensch schon wissen, wie es ist.
    So langsam werde ich aber wohl doch den Weg finden und mir mal was in den Einkaufskorb legen.

  2. Ich war ein enttäuscht dass man mit Amazon Echo nicht Spotify Connect per Sprache von einem Gerät aufs andere Wechseln kann. Quasi als Remote für Spotify
    Es lässt sich immer nur auf dem Gerät steuern.

    Hoffentlich wird dies noch nachgereicht!

    https://forums.developer.amazon.com/content/idea/42900/feature-request-allow-alexa-to-remotely-control-sp.html

  3. Jetzt muss ich nur noch einen Skill implementieren, dann fahre ich mit dem Lautsprecherwagen durch die Hipsterviertel von Berlin:

    „Alexa, starte Banküberweisung und überweise 1000€ von meinem bei Amazon hinterlegten Bankkonto auf Konto 133708154711 der Grand Cayman Islands Bank“ 😉

  4. @Christian
    ich hatte beide da, im Wechsel mit meinem Bruder, da wir uns diesbzgl. austauschen/ausgetauscht haben. Beide gingen zurück, da ich den richtigen Nutzen, abgesehen vom fun-Faktor nicht gesehen hab.
    Die Spracherkennung war vorbildlich, jedoch sind die Befehl dann doch holprig, da man wissen muss, was geht und nicht und somit der easy-doing weg ist

    @Rudi
    ein Clown gefrühstückt?

  5. habe Alexa seit ein paar Tagen im Haus. Ist schon lustig, aber irgendwie fehlt noch die „Killer-Applikation“ schlechthin.
    Es gibt sehr viele Skills, aber der Großteil ist m.E. Schrott (Stichwort: Chuck Norris).

  6. @Marc – alleine für die Heimautomation (smarte Lampen/Steckdosen, Logitech Harmony, Heizung etc.) ist das Teil genial. Dazu echt gute Skills wie der von Bring! (Aufgabenliste) und Todoist (Aufgabenverwaltung)…mir gefällt’s 😉

  7. Ich steuer damit schon wirklich sehr viel. Alexa sperrt morgens mein Nuki Schloss auf, sagt artig guten Morgen, liest mir die Nachrichten vor, schaltet mittels Broadlink RM pro meine Stereoanlage (TV, DVD, Funksteckdosen,…) ein, regelt die Hue Leuchten nach Bedarf, kommuniziert mit der Devolo Home Control (über IFTTT, weils besser klappt) und liest den Kindern Hörbücher vor. Ich mag sie. Mittlerweile hab ich sie, dank Reverb auch in der Hosentasche dabei 🙂

  8. @horizontblau: geht doch? Ich hab 3 Dots und wenn ich in einem Raum starte, im nächsten dann „spiel weiter“ sage, läuft Spotify weiter, wird einfach übernommen.

  9. Aha! gut zu wissen! Muss ich später ausprobieren.
    Trotzdem fehlt die Weitergabe an nicht-Amazon-Geräte (bei mir sind mehrere Geräte mit einem Windows-System verbunden)

  10. wie kann ich machen das er den mix der woche von spotify abspielt, wenn ich sage, alexa spiele meinen mix der woche sagt alexa, das wäre nicht in meiner bibliothek? was mach ich da denn falsch?

  11. @Florian Bei mir klappt es mit dem englischen Titel der Playlist „Discover weekly“ – denke, das ist ein internes Spotify Ding.

  12. @horizontblau. Darauf warte ich auch noch. Würde gerne mein Sonos damit steuern. Bis jetzt kann ich es nur starten (mit der zuletzt eingestellten Playlist), stoppen und die Lautstärke ändern. Eingebunden über FHEM.
    Aber die Musikauswahl darüber fehlt halt noch. Aber das kommt ja früher oder später. Sonos arbeitet ja selber an der AlexaIntegration.

    Ansonsten finde ich Alexa für die Heimautomatisierung total klasse. Licht und diverse andrere Dinge gehen halt jetzt per Sprache.
    Ohne die Nutztung für die Haussteuerung, würde ich sie aber kaum nutzen. Ab und an mal ein Timer oder Verkehrsinfos, aber das wars auch schon.

  13. Ich nutze zusätzliche Skills eigentlich gar nicht, eben weil man sie extra in der Sprachanweisung nennen muss.

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