Amazon App-Shop: 240.000 Apps, gute Verdienstmöglichkeiten für Entwickler?

Amazon hat heute Neuigkeiten zu seinem Appstore (in Deutschland: App-Shop) bekannt gegeben. Mittlerweile befinden sich über 240.000 Apps im Bestand des Versandhändlers. Gleichzeitig veröffentlichte man eine Umfrage unter Entwicklern, die den Erfolg des Amazon Appstore untermauern soll. Hierzu nur 3 Zahlen (mehr gibt Amazon auch nicht bekannt), die durchaus interessant sind, allerdings auch eine recht schwache Aussagekraft haben. Zwar ist bekannt, dass 360 Entwickler befragt wurden, wie erfolgreich diese jedoch in anderen Stores sind (absolut gesehen), wird logischerweise nicht verraten.

amazon.de

65% der Entwickler gaben an, dass der Gesamtumsatz auf dem Kindle Fire im Vergleich zu anderen Plattformen höher oder auf gleichem Niveau liegt.

74% dieser Entwickler geben zudem an, dass der Umsatz pro Nutzer auf dem Kindle Fire höher oder auf gleichem Niveau liegt.

76% der Entwickler gaben außerdem an, dass die Kindle Fire Plattform dabei hilft, neue Märkte zu erschließen.

Dazu muss man sagen, dass sich dies auf den amerikanischen Amazon Appstore bezieht. Ich bin der Meinung, dass Amazon USA schwierig mit Amazon in Deutschland vergleichbar ist. Die Akzeptanz hierzulande scheint mir hier, das ist allerdings reine Spekulation, niedriger zu sein als in den USA. Auf jeden Fall scheint Amazons Plan mit dem eigenen Ökosystem gut aufzugehen und auch die Entwickler zufrieden zu stellen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. rantanplan says:

    Naja, bin ja immer noch gespannt wann Amazons Masterplan denn mal aufgeht. Die Gewinne sind ja doch seit Jahren enttäuschend. Sicherlich wird viel in neue Produkte investiert, nur wann die mal Gewinn abwerfen werden ist nur schwer absehbar.

    Da am Ende ja dann doch die Geschäftszahlen und nicht die Beliebtheit der Entwickler über den Erfolg eines Unternehmens entscheiden, wäre ich mit der Aussage, das Amazons Konzept aufgeht doch eher vorsichtig.

  2. Natürlich unterscheidet sich der US-Markt vom Deutschen oder Europäischen. Es wird noch sehr lange dauern, bis das Niveau hier auch so ist. Aber mal sehen, was der App-Shop so mit sich bringt. Vielleicht perfekt um ein wenig Geld im Internet zu verdienen 😉

  3. Als ich mir den Amazon App-Store zuletzt angesehen habe, war er unglaublich langsam und träge.Nicht nur von der Steuerung sondern auch was das Synchronisieren angeht. Teilweise hat es ewig gedauert, bis App die ich im Browser gekauft habe auf dem Handy ankamen.
    Außerdem war die Menüführung verwirrend und und viel zu verschachtelt.
    Also bei mir hat der Amazon-Appstore keinen besonders guten Eindruck hinterlassen.

  4. @rantanplan
    Amazon ist ein absolut solides Unternehmen, das genügend Gewinn erwirtschaftet. Der Gründer fährt nur schon seit langem die (nebenbei bemerkt sehr sinnvolle) Strategie sämtliche Gewinne in die weitere Expansion, und das erreichen neuer Marktsegmente zu stecken. Mittel- und langfristig betrachtet bringt ihm diese Strategie wesentlich mehr als das von Quartal zu Quartal denken, was andere Firmen gerne tun und damit mittelfristig oft genug gegen die Wand fahren.

  5. traurig das der Amazon Store so lahm mit Updates ist. Deswegen klar PlayStore!

  6. Schlengge says:

    Klarer Pluspunkt für den Amazon Shop sind die Bezahlmöglichkeiten. Für jemanden der keine Kreditkarte hat bzw. keine bei Google angeben will, ist die Möglichkeit des Bezahlens per PayPal wirklich gut. Über andere Belange lässt sich sicher diskutieren.

  7. @Schlengge:

    Man kann doch im Playstore über Paypal zahlen. Und seit wann kann man bei Amazon mit PayPal zahlen? Das ist einer ihrer größten Konkurrenten (Ebay).

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