Amazon Alexa soll in Seniorenwohnheime und Gesundheitseinrichtungen einziehen

Amazons Sprachassistentin Alexa bietet nun spezielle Anpassungen, die es Anbietern von Seniorenwohnungen und Gesundheitsrichtungen erlauben werden, Alexa in die Einrichtung zu integrieren. Unterhaltung sowie Kontakt der Bewohner stehen da im Fokus.

Alexa Smart Properties erlaubt es Senioren in Kontakt mit Angehörigen zu bleiben. Logisch, die Smart Displays eigenen sich beispielsweise auch prima für einen Videoanruf – ganz ohne großartige Bedienprobleme. Amazon geht da aber noch einen Schritt weiter und bietet mehr Individualisierungsoptionen. So lässt sich über Alexa beispielsweise auch auf den Speiseplan oder Aktivitätspläne zugreifen. Außerdem sollen auch Pfleger mittels Ankündigungen effizient mit den Bewohnern kommunizieren können. Das ersetzt logischerweise nicht den persönlichen Kontakt, wohl gibt es aber beispielsweise die Möglichkeit mittels Ankündigungen einfache Durchsagen zu tätigen.

Ähnliches gilt auch für Sprachassistentin Alexa am Krankenbett. Da lässt sich dann eben auch mal ein Gespräch über den smarten Lautsprecher tätigen oder jener ist nutzbar zu Unterhaltungszwecken wie dem Hören von Musik oder dem Konsumieren von Nachrichten.

Neben dem Gesundheitswesen plant Amazon auch weiter in andere Gefilde vorzudringen. Für Smart Properties stehen da beispielsweise Hotels und Ferienwohnungen auf der Agenda. Mit Tools und API lassen sich die smarten Helfer dann auch in großer Gerätemenge einfach anpassen und verwalten und spezifische Skills und Anwendungen hinterlegen.

Im Auge habe man da seitens Amazon aber auch immer den Datenschutz. So werden keine persönlichen Informationen weitergegeben, Aufzeichnungen nicht gespeichert. Vorerst startet Alexa Smart Properties aber dennoch nur in den USA. Ab nächstem Monat soll der erste Auftritt in Seniorenresidenzen und im Gesundheitssystem erfolgen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Auch wir nutzen Alexa als Notfall Komunikations-Option.
    Das hat anfänglich tatsächlich mal geklappt, dann aber bei der ersten „echten“ kritischen Situation stand der Dienst nicht zur Verfügung. Warum und was im Hintergrund bei Amazon geändert wurde ließ sich nicht herausfinden.
    Endlose Telefonate mit dem Amazonsupport führten zu keinerlei Lösungsansatz.
    Ein Neustart mit neuem Account etc. lief direkt ins Leere. Ist zur Einrichtung doch ein funktionierendes Mobiltelefon nötig.

    Zur Verifikation wird nicht eine einfache SMS versendet deren Inhalt ja ggf. auch am Festnetz „anzuhören“ ist sondern eine MMS mit dem Code. Das erfordert eine eigene Mobilnummer inkl. dem dazugehörigen Telefon.
    OK, zweite SIM ins eigene Telefon ist eine Option aber die SIM muss natürlich einzig für diesen Fall angeschafft werden.
    Absurd das Amazon grade für die Verwendung in diesem Sektor keine alternative Option anbietet.
    Wir kennen viele Senioren die zwar mit Tablets unterwegs sind aber eben kein Mobiltelefon besitzen oder besitzen wollen (ist ja alles besser auf dem größeren Bildschirm zu erkennen).

    Grundsätzlich halte ich das Ganze für eine gut Möglichkeit, sollte aber sinnvoll und vor allem ohne unnötige Hürden einzurichten sein.

  2. Auch wir nutzen Alexa als Notfall Komunikations-Option.
    Das hat anfänglich tatsächlich mal geklappt, dann aber bei der ersten „echten“ kritischen Situation stand der Dienst nicht zur Verfügung. Warum und was im Hintergrund bei Amazon geändert wurde ließ sich nicht herausfinden.
    Endlose Telefonate mit dem Amazonsupport führten zu keinerlei Lösungsansatz.
    Ein Neustart mit neuem Account etc. lief direkt ins Leere. Ist zur Einrichtung doch ein funktionierendes Mobiltelefon nötig.

    Zur Verifikation wird nicht eine einfache SMS versendet deren Inhalt ja ggf. auch am Festnetz „anzuhören“ ist sondern eine MMS mit dem Code. Das erfordert eine eigene Mobilnummer inkl. dem dazugehörigen Telefon.
    OK, zweite SIM ins eigene Telefon ist eine Option aber die SIM muss natürlich einzig für diesen Fall angeschafft werden.
    Absurd das Amazon grade für die Verwendung in diesem Sektor keine alternative Option anbietet.
    Wir kennen viele Senioren die zwar mit Tablets unterwegs sind aber eben kein Mobiltelefon besitzen oder besitzen wollen (ist ja alles besser auf dem größeren Bildschirm zu erkennen).

    Grundsätzlich halte ich das Ganze für eine gut Möglichkeit, sollte aber sinnvoll und vor allem ohne unnötige Hürden einzurichten sein.

  3. Von der Idee her finde ich das super (und wenn ich drüber nachdenke, wie die Sicherheitsumsetzung/die Kosten bei anderen Anbietern vermutlich wäre, bin ich fast damit einverstanden, wenn sowas von Google, Amazon oder Apple kommt…), mir würde sogar Bedarf im Umfeld einfallen. Aber wenn das das Standartmodell ist, sehe ich schwarz für Robustheit (Sturzfest) und desinfizierbarkeit…

  4. Wie weit wohnen denn die SenorInnen und die Familie auseinander? Wenn es nur wenige Kilometer sind oder die elterliche Wohnung einen Stock höer dann vielleicht mal über PMR 446 oder Freenet nachdenken. Störungsfreie FM-Kommunikation auf 70 cm oder 2 m . Einfach einen kanal fest einstellen , Gerät in die ladeschale und auf Standby und wenn was ist nur die sprechtaste drücken – nix wählen , keine „kette von Befehlsworten“ wie bei Sprachassistenten . Ja ist nicht abhörsicher , weil offenes FM , aber wunderbar niederschwellig und funktioniert off-grid – wie früher der gute CB-Funk – wenn nix mehr geht das ging. klappt natürlich nicht mehr wenn die Familie über ein großes Gebiet verstreut lebt.

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