Alle iOS-Geräte 2014 sollen TouchID bekommen

TouchID ist so eine der Kleinigkeiten, die Apple zu dem machen, was es ist. Ein Fingerabdruck-Scanner in einem Gerät ist wahrlich nicht neu, Apples Versuch hat es aber geschafft, dass dieser auch wirklich nutzbar ist. Die Konkurrenz, die sich ebenfalls schon an diesem versucht hat, schafft es nicht, den gleichen Komfort oder die gleiche Genauigkeit zu erreichen, wie man sie im iPhone 5S vorfindet.

KGI_TouchID

TouchID wird momentan zum Entsperren des iPhone 5S und für die Bestätigung von Zahlungen im App- und iTunes-Store verwendet. Diese Technik soll dieses Jahr in allen iOS-Geräten ihren Einsatz finden. In den neuen iPhones und auch in den diesjährigen iPads. Das geht aus den Lieferungen für TouchID-Einheiten hervor.

2013 wurden 36 Millionen TouchID-Einheiten ausgeliefert, 2014 sollen es 120 Millionen sein. Das legt die Vermutung natürlich nahe, dass TouchID auch in anderen Geräten zum Einsatz kommt. Außerdem soll Apple beim Material auf Zinn umsteigen, um TouchID haltbarer zu machen.

Von Euch jemand mit einem iPhone 5S dabei, der TouchID nicht nutzt, weil es nicht so funktioniert, wie gewünscht? Und nutzt jemand von den Galaxy S5-Besitzern unter Euch den Fingerabdruck-Scanner regelmäßig?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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15 Kommentare

  1. Touch ID funktioniert auf meinem iPhone wirklich super. Anfangs hätte ich nicht gedacht, dass ich es aktiviert lasse..

  2. Es funktioniert wirklich grandios. Ich kann nicht mehr Ohne! Ich versuche das jedes mal auf meinem iPad 4, aber nach 1-2 sek merke ich, dass das Ding kein Touch ID hat 🙂

  3. Touch ID ist wirklich im täglichen Gebrauch sehr hilfreich. Es bleibt zu hoffen, dass die Schnittstelle auch Drittanbietern über Apps zugänglich gemacht wird – da liegt wirklich viel Potenzial.

  4. Sehe ich auch so, ist wirklich traurig was die anderen Hersteller in dem Bereich abliefern. Bevor man eine derart schlecht und unzuverlässig funktionierende Implementierung eines Fingerabdruckscanners auf den Markt bringt sollte man es lieber ganz lassen.
    Aber gerade Samsung ist ja bekannt dafür, dass sie gerne alle möglichen Funktionen in ihre Geräte stopfen, damit diese auf dem Datenblatt gut aussehen. Dass davon ein Großteil dann nachher so unzuverlässig funktioniert, dass es nahezu niemand nutzt interessiert wohl weder die Hersteller noch den Käufer.

  5. Die Touch ID finde ich im taeglichen Gebrauch extrem hilfreich. Benutzte frueher eine 4-stellige PIN zum Entsperren, heute mit Touch ID verwende ich eine weitaus laengere PIN, da ich diese aufgrund der Touch ID nur noch selten eingeben muss. Da ich mein iPad ggue. dem iPhone weitaus weniger oft entsperre wuerde ich eine Touch ID lediglich als „nice to have“ verbuchen.

  6. Da man den Zeigefinger und nicht den Daumen beim SGS 5 nehmen muss, wird es einfach unbrauchbar-.-“
    Egal ob Links- oder Rechtshänder.

  7. Beim S5 ist sie Umsetzung wirklich misslungen… Man muss in ne ungemütliche Haltung, damit das ganze klappt

  8. Bin auch überrascht wie schön das funktioniert. Der Hauptvorteil ist, dass man den Komfort von „Ohne Pin“-Betrieb hat mit höherer Sicherheit als vorher, da man nicht mehr den Komforkompromiss „4 stelliger Pincode“ verwenden muß so selten wie man den noch braucht.

  9. Ich hoffe Apple macht das bald per Mobile Device Management abschaltbar. Hier in der Firma ist die Benutzung von solchen Fingerabdrucklesern zur Authentifizierung verboten. Nicht nur, weil das Sicherheitslevel von TouchID wegen seiner relativ einfachen Umgehbarkeit nicht zur Sicherheit des Gesamtsystems iPhone passt. (Für Firmendaten wohlgemerkt, ich persönlich würde für mein privates iPhone aus Bequemlichkeit auch TouchID benutzen).
    Dazu kommt, dass man als Firma eine gewisse Sorgfaltspflicht seinen Angestellten gegenüber hat, was den Datenschutz bei so persönlichen Merkmalen wie dem Fingerabdruck angeht. Solange alleine die Aussage von Apple „Fingerabdruck verlässt das Gerät nicht“ der Möglichkeit entgegensteht, dass Dritte an den Fingerabdruck herankommen, lässt man es besser abgeschaltet.

  10. das ist jetzt nicht überraschend, oder?

  11. Funktioniert das denn inzwischen zuverlässig? Am Anfang gab es doch das leidige Problem, dass schon Katzen- und Hundepfoten reichten, um das iPhone zu entsperren…

  12. ^ Da hast du wohl das wichtigste Detail überlesen oder ignoriert. Bevor man mit einer Katzenpfote das iPhone entsperren will muss sie vorher registriert werden. Auch die Haut von Tierpfoten hat Wölbungen und Grate.

  13. Weder überlesen, noch ignoriert. Nur nicht mitbekommen. Himmelweite Unterschiede.

  14. Das einzige was du dir gemerkt hast ist die negative Schlagzeile dass Touch IDs mit Katzenpfoten entsperrt werden können. Kannst du ruhig zugeben.

  15. Ich brauche nichts zuzugeben, was nicht der Wahrheit entspricht. Diese News habe ich von dem Tag, an dem das 5s gerade frisch raus war und das erste Mal drüber berichtet wurde. Da wurde nicht erwähnt, dass die Katzenpfote vorher als Profil eingespeichert wurde.

    Ich habe es aus generellem Desinteresse nicht weiter verfolgt oder mir irgendwas diesbezüglich gemerkt – genau so wenig habe ich vor meinem ersten Kommentar recherchiert. Deswegen hab ich auch ganz neutral nachgefragt.

    Darfst mich gern als Apple-Hater hinstellen, wenn Dich das glücklich macht. Tut nichts zur Sache, dass mich die Fingerabdruck-Technik generell nicht interessiert (weder im iPhone, noch in irgendeinem Android-Smartphone) – nette Spielerei, die einige vielleicht nützlich finden. Aber ich bin allem gegenüber skeptisch, was irgendwelche biometrischen Daten von mir speichert. Mein Personalausweis (der neue, kleine, scheckkartenförmige) kommt übrigens auch gänzlich ohne gespeicherte Fingerabdrücke aus – weil ich der Technik nicht weiter vertraue, als ich sie werfen kann.

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