Alexa erkennt bald, wenn Ihr den Raum betretet


Amazon hat neue Alexa-Schnittstellen für Entwickler freigegeben. Diese können Alexa mit Bewegungs- und Kontakt-Sensoren verbinden und ermöglichen neue Automationen. Generell wird man den Status verbundener Sensoren abfragen können. Das heißt, man kann Alexa beispielsweise fragen, ob noch Fenster oder Türen geöffnet sind, bevor man ein Alarmsystem scharf schaltet oder man einfach neugierig ist.

Aber ebenso ist es möglich, dass Sensoren direkt Aktionen auslösen, zum Beispiel das Licht aktiviert wird, wenn Bewegung im Raum erkannt wird. Und sich das Licht dann auch nach einer gewissen Zeit ohne Bewegung wieder automatisch deaktiviert. Oder ein Tür- oder Fenster-Sensor gibt eben laut, wenn eine Öffnung stattfindet.

Ebenso kann Alexa bestimmte Musik abspielen, wenn ein Raum betreten wird oder Dinge ansagen, die der Nutzer bestimmen kann. Kurzum, es werden die Auslöser und Aktionen rund um Alexa erweitert.

Erst einmal werden SmartThings-Sensoren mit entsprechenden SmartThings Hub unterstützt. Aber auch Besitzer eines Echo Plus können bereits Sensoren verknüpfen, die der Hersteller Centralite und Sylvania. Die Unterstützung von SmartThings-Sensoren soll aber auch beim Echo Plus noch folgen.

Entwickler müssen die Unterstützung aktiv in ihre Skills implementieren, dann steht der Nutzung nichts mehr im Weg. Immer wieder schön zu beobachten, wie Amazon mit Alexa immer weiter vorankommt. Die neuen Schnittstellen sind da auch eine nette Abwechslung zu den Softskills, die immer wieder aufgebahrt werden.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. Christopher says:

    Das zeigt Mal wieder den Denkfehler der „Smartness“. Sie soll halt Bescheid sagen wenn noch Fenster offen sind anstatt dass ich jedes Mal fragen muss.
    Sprachkommunikation ist so lahm. Und wenn da auch noch jedes Mal so viel unnützes gesai wird wird es halt nicht besser…

  2. Leider wird das in DE nicht klappen, da der Smartthings Skill bei uns immer noch nicht freigeschaltet ist.

    Genauso wenig die kurzen Antworten….

  3. Will man wirklich, dass ein smarter Assistent alles weiß? Ich finde den Gedanken irgendwie beängstigend.

    • Mach dir keine Sorgen, ist alles zu deinem Besten. Google weiss eh schon alles über dich, und wenn du nichts zu verstecken hast ist alles halb so schlimm.

      • Danke für den beruhigenden Kommentar. Habe Echos für alle Räume zu Hause geordert.

        • Ich habe mir tatsächlich für jeden Raum ein Echo geholt. Das funktioniert super mit der Heizungssteuerung von Netatmo und den Hue Lampen zusammen. Seit knapp zwei Monaten auch endlich mit Logitech Harmony. Als Tür und Temperatursensoren nutze ich die von Xiaomi/Aqara in Verbindung mit Smartthings. Das Problem ist, dass man da die Verknüpfung zu Alexa nur sehr sehr umständlich hinbekommt.

  4. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung – doch wenn diese Schritte weiterhin in diesem Tempo erfolgen, ist 2020 erst in hundert Jahren.

  5. Hans Maulwurf says:

    Wie wird das funktionieren? Über externe Sensoren oder auch über Mikrofone und Kamera?

  6. Dies hört sich ja durchaus vielversprechend an… Ich nutze Alexa bisher hauptsächlich für Licht-, Steckdosen- und Rolladensteuerung. Trotzdem bin ich insgesamt enttäuscht: was mir eindeutig fehlt (oder was ich noch nicht gefunden habe) ist die Möglichkeit, eine Aktion in einer definierbaren Zeitspanne „ab jetzt“ auszulösen, also z.B. möchte ich wenn ich zu Bett gehe die Lichter im Wohnzimmer ausschalten und gleichzeitig das Flurlicht einschalten (was ja beides funktioniert) und dieses dann aber 10 Minuten später wieder ausschalten (geht m.E. nicht). Dies entspräche letztlich der Funktion, die simple Treppenlichtautomaten seit vielen Jahrzehnten beherrschen.
    Auch sind mir die Bearbeitungsfunktionen der Routinen viel zu umständlich. Oft würde ich gerne eine Routine kopieren und mit wenigen geänderten Parametern einfügen. Auch wäre es komfortabler, diese Routinen im Browser am PC bearbeiten zu können als nur in der Alexa-App auf dem Smartphone. Auch finde ich -wie auch Oliver2 schon schrieb- das Tempo der Entwicklung recht bescheiden.

  7. „Aber ebenso ist es möglich, dass Sensoren direkt Aktionen auslösen, zum Beispiel das Licht aktiviert wird, wenn Bewegung im Raum erkannt wird. Und sich das Licht dann auch nach einer gewissen Zeit ohne Bewegung wieder automatisch deaktiviert.“
    OMG Amaaaaaazing!!! Warum ist da nicht schon früher jemand drauf gekommen und hat das mit einem Bewegungssensor+Zeitschalter realisiert!
    (SCNR, das musste einfach raus 🙂

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