Airmail für iOS jetzt kostenlos, Premium-Funktionen per Abo


Die iOS-Version von Airmail hat ein Update erhalten, das ein wenig am Geschäftsmodell der App schraubt. Anstatt eine Einmalkaufes gibt es nun einen kostenlosen Download plus Abo. 99 Cent pro Monat oder 9,99 Euro pro Jahr möchten die Entwickler von Airmail für das Premium-Abo haben. Benötigt man dieses? Kommt ganz darauf an, möchte man Pushbenachrichtgungen erhalten oder mehrere Mail-Accounts einbinden, ist die Antwort ganz klar ja, denn das sind Premium-Funktionen.

Wer nun Airmail erst kürzlich gekauft hat, für den dürfte das besonders ärgerlich sein. Das wissen auch die Entwickler und schalten für Bestandskunden 4 Monate Premium ab dem Kaufdatum frei. Je nachdem wie kurz euer Kauf her ist, könnt ihr die Premiumfunktionen also eine Weile kostenlos nutzen.

Muss man wissen, ob einem die Mailnutzung das wert ist, ich persönlich kann das immer nicht so ganz nachvollziehen, allerdings schreibe ich Mail für mich persönlich auch keinen allzu großen Stellenwert zu. Wenn die App für einen passt, geht wohl auch der Abo-Preis in Ordnung.

?Airmail - Your Mail With You
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Entwickler: Bloop S.R.L.
Preis: Kostenlos+

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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26 Kommentare

  1. Abo-Seuche. Immer mehr Anbieter verfallen dieser Idee. Wenn ich heutzutage alles an Software und Apps abonnieren würde, was ich früher nur einmalig kaufte, wäre das ein riesiger Posten. Microsoft Office, Adobe Photoshop, diverse Apps etc.

    Mir kommt diese Seuche nicht ins Haus. Es gibt immer Alternativen ohne Abo. Das einzige Abo, für welches ich freiwillig gezahlt habe, war jahrelang das für WeatherPro und RainToday der Firma MeteoGroup. Deren Apps nutzte ich gerne und das Abo galt für alle meine Geräte (iOS, Android, MacOS). Und Wettervorhersage ist nun mal etwas, was dauerhaft Geld kostet, weil sie jeden Tag neu erstellt werden muss. Ganz im Gegensatz zu Photoshop, Office und Bank-Apps, die einmalig erstellt werden und wo danach mehr oder minder nur vorhandene Fehler behoben werden und maximal Scheininnovationen hinzukommen. Warum ist Word noch immer nicht fehlerfrei nach Jahrzehnten? Microsoft verkaufte uns immer wieder fehlerhafte Versionen, die durch neue Fehler ersetzt wurden. Und nun wollen sie dafür auch ein Abo – eine Lizenz zum Geld einnehmen. LOL

    Zu WeatherPro: Die neue Version 5 für Android ist komplett neu programmiert worden und nur noch Mist. Viel weniger Funktionen, unübersichtlich und viele Bugs. Ich habe noch nie gesehen, dass ein Anbieter freiwillig eine der erfolgreichsten Apps streicht und statt dessen seinen Kunden offensichtlichen Schrott unterjubelt, der nicht einmal Beta-Status hat. Das Abo verlängere ich also auch nicht. Komplette Idioten in Adlershof bei der MeteoGroup. Ich kann jedem nur raten, kein Abo zu verlängern und die App nicht zu aktualisieren (am besten ein APK-Backup der letzten 4.7 Version machen). Für iOS steht das Schrott-Update auf Version 5 wohl auch bald an. Solange die alten Versionen laufen, nutze ich die. Danach fliegen sie runter von meinen Geräten. Mit Meteoblue und DWD Warnwetter gibt es brauchbare Alternativen. Ich werde besonders RainToday vermissen. RIP

    • chris1977ce says:

      Kann dir Warnwetter empfehlen – einmalzahlung (dank Wetter-online Klage) – und gute Vorhersage direkt vom DWD.

    • Genau meine Meinung, das einzige ABO was es mir derzeit noch Wert ist, ist für mich Office, aber das sieht ja jeder etwas anders. MetoeGroup ist auch bei bei mir als Jahrelanger Nutzer unter geflogen. So eine Verarsche braucht kein Mensch.

  2. chris1977ce says:

    Traurig diese Tendenz, aber man muss auch mal löbliche Ausnahmen in diesem Zusammenhang erwähnen:
    „mehr-tanken“ (iOS App). Hab diese noch gekauft, als sie mit Einmalzahlung zu kaufen war, nach der Umstellung aufs Abomodell bleibt ein Bestandschutz für die ehemaligen „Kaufkunden“.
    So gehts also auch!
    Traurig ist es nur, wenn diese Abzog-Abo-Umstellungen greifen, und die dumme Herde dafür zahlt….
    Dann lieber auf kostenlose Apps umsteigen.

  3. Genau meine Meinung, das einzige Abo was es mir derzeit noch Wert ist ist für mich Office, aber das sieht ja jeder etwas anders. MetoeGroup ist auch bei bei mir als Jahrelanger Nutzer runter geflogen. So eine Verarsche braucht kein Mensch.

  4. So schickt man seine Software freiwillig in die Bedeutungslosigkeit.
    Ein Beispiel aus der Vergangenheit war CloudMagic aka Newton. Nach dem Umstieg aufs Abomodell folgte bald die Einstellung. Sind zwar wieder da, aber ohne wirkliche Kunden.
    Ich verstehe ja, dass Weiterentwicklung Geld kostet, aber der heimliche Umstieg auf ein Abomodell bringt genau dieses Geld nicht.

  5. Das ist doch alles scheisse. Jede noch so kleine App kommt nun mit einem Abo-Modell um die Ecke. Ich soll einen Euro pro Monat zahlen, um mehrere Accounts einzubinden? Lachhaft.
    Ich soll überhaupt was monatlich für eine Mail-App zahlen? Lachhaft.

    Ganz klar ein verzweifelter Versuch, aus einer Software noch mehr Geld rauszuschlagen.
    Ich kann mir genau vorstellen wie das in diesen Entwicklerstudios aussieht, der CEO und seine Kumpels schieben mit ihren Starbucks-Ventis noch auf dem Weg zur Arbeit in ihren Prius Panik, dass die Verkäufe runter gehen und nicht mehr genug Neukunden pro Monat kommen – Zack, subscription model.

    Und es ist eine Seuche. 1 Euro für Mail, 1 für Wetter, 10 Netflix, 10 Spotify, 1 Euro zum Tanken, HBO, Warner, blablabla

    Irgendwann haste am Anfang des Monats (wohl aber eher wild verteilt über den Monat hinweg) dann Abbuchungen in Höhe von 100 nur für irgendwelche blöden Services.

    Mein Vorgehen ist ganz einfach: Streaming geht fürs mich monatlich noch klar. Aber Software fliegt, konsequent. Sobald ich Abomodell lese ist diese Software für mich gestorben. Wenn ich die App 5 Jahre nutze habe ich 50 Euro gezahlt, gehts noch?

    • Hasan YMMD, danke dafür! xD

      Zitat: „Ich kann mir genau vorstellen wie das in diesen Entwicklerstudios aussieht, der CEO und seine Kumpels schieben mit ihren Starbucks-Ventis noch auf dem Weg zur Arbeit in ihren Prius Panik, dass die Verkäufe runter gehen und nicht mehr genug Neukunden pro Monat kommen – Zack, subscription model.“

  6. Black Mac says:

    Zum Glück habe ich eine einfache Regel: Ich abonniere nur Software, die mir einen echten Mehrwert bietet. Und wenn sie das tut, gibt es auch Geld. Damit habe ich kein Problem. Alles andere wäre bei den heutigen Software-Preisen egoistisch. Adobe Photoshop müsste man etwa 5 Jahre mieten, um auf den Vollpreis von früher zu kommen, ohne Updates! 1Password für einen 50er im Jahr für die ganze Familie? Her damit!

    Wer heute bei den winzigen Preisen über das Abo-Modell jammert, soll es einfach lassen. Wird aber in Zukunft schwieriger, gute Software umsonst zu finden. Auch damit habe ich kein Problem. Unangenehm und lästig sind hingegen die chronischen Meckerer und die Dauer-Empörten.

  7. Ärgerlich. Hab von Google Inbox zu Airmail gewechselt und mich sehr an den Workflow – vor allem mit Aufgaben gewöhnt.

    Muss nun eine neue Alternative suchen.

    • Black Mac says:

      Und warum, wenn AirMail scheinbar deine Anforderungen erfüllt und dir gefällt? Oder bezahlst du aus Prinzip nichts für die Leistung Anderer?

      • Es sollte in einem gesunden Verhältnis stehen. Er wird einmal einen Fünfer für die Software bezahlt haben und fertig. Keine Software der Welt, solange sie nicht existenziell wichtig für den Erhalt eines Systems ist, und ohne Alternativen da steht, ist so einen Preissprung wert.

        Und eine Software, die mich nach zwei Monaten Nutzung im Abo-Modell mehr kostet als der ursprüngliche Kaufpreis (den du einmal bezahlst und dann pro Monat runterreichten kannst), ist es nur wert, wenn sie Lottozahlen vorhersagen kann.

        Das gilt vor allem für Programme, die im Abomodell gegenüber dem Festpreis 95,5% mehr kosten. Und das bei jährlicher Vorauszahlung.

        • Black Mac says:

          Die heute üblichen Preise für die meisten Produktiv-Anwendungen sind zu günstig und eine Möglichkeit für bezahlte Updates gibt es nicht. Ich habe mich am Anfang auch gegen die Abos gestemmt. Aber unterdessen ist die Erkenntnis gereift, dass es in Zukunft nur noch über In-App-Käufe oder Abos funktionieren kann. Und wenn ich an einer Software hänge und die mir gute Dienste leistet, dann soll es halt so sein.

          • Ja aber die Relation muss passen. Es ist eine Mail-App. Sie kann vielleicht zwei drei Sachen mehr, ist aber nicht Quasi-Standard. Bei Programm-Sammlungen wie Office oder Adobes Suiten lasse ich das gerne durchgehen, weil das Abo-Modell gegenüber dem Einmalkauf wirkliche Vorteile bietet.

            Aber doch keine App, die mir Mails anzeigt. Wenn es die einzige App dieser Art wäre – okay. Wenn sich bestimmte Mails, die weltweit an wichtigen Punkten benutzt werden, nur damit anzeigen lassen – okay.

            So aber nicht. Nicht für diesen Aufpreis. Eine App die mich auf ein Jahr gerechnet im Vergleich zu vorher jetzt 80-90% pro Monat mehr kostet, da steigt mein Kopf aus.

            • Das Abo kostet 99 Cent pro Monat. Bei einem Stundenlohn von sagen wir mal 20 € müsstest du nur 3 Minuten im Monat damit arbeiten. Zu viel? Okay, dann brauchst du diese App wirklich nicht.

              • 1. nicht jeder verdient 20 Euro die Stunde.
                2. nicht jeder verdient 20 Euro die Stunde netto.
                3. monthly subscription fee: 2,99 Euro brutto.

                Nein, wäre es mir tatsächlich nicht wert. Eine App die einmalig 5,49 gekostet hat, kostet jetzt 2,99 im Monat oder 9,99 im Jahr.

                Frage: Sagen wir mal du hättest dir die App für 5,49 gekauft, und auf einmal würde der Kauf nicht wiederhergestellt werden können. Hättest du ohne auch nur einmal zu meckern wieder die 5,49 bezahlt?
                Hättest du ohne auch nur einmal zu meckern im Dezember 2019 wieder bezahlt?
                Und im Juni 2020? Und Dezember 2020?

                Ich möchte es bezweifeln. Spätestens beim zweiten Mal hättest du dem Betreiber eine Mail geschrieben, was das soll.

                Stell dir doch einfach folgendes vor:

                Dein bar bezahltes Auto, welches 30.000 Euro gekostet hat, nimmt man dir weg und vermietet dir den Motor & Zündschlüssel für 4500 Euro monatlich.
                Was machst du?

          • Warum schafft es Agenda ein faires Modell anzubieten?

      • Es ist nur etwas stossend. Ich hab die App erst vor ein paar Wochen gekauft. iOS 5CHF und OS X 30 CHF. Als entschädigung bekomme ich jetzt 4 Monate gratis Premium also einen Gegenwert von rund 4 CHF.

        Das stimmt so einfach nicht. Und wirkt ziemlich unfair.

  8. Hab mir die App erst am 04.07. zugelegt. Fliegt jetzt wieder runter. Rückerstattung ist beantragt https://reportaproblem.apple.com/

  9. Die Kommentatoren sollten mal überlegen, ihren Frust direkt an Apple zu wenden.
    Es ist nicht so, dass Entwickler das Abo-Modell so unfassbar toll finden – Es setzt die Entwickler nämlich durchaus auch unter Druck ständig etwas neues bringen zu müssen, weil ja permanent bezahlt wird.

    Es ist nur leider so, dass Apple schlicht keine Möglichkeit bietet, kostenpflichtige Updates in den Store zu stellen!
    Einzige Lösung wäre: Für jede Version ein neue App. Neuer Name (und Apple mag keine Versionsnummer im Namen), neues internes Token, neue Zertifikate und Profile, neue Bewertungen etc. In der Entwicklung also alles duplizieren, usw. – auch stressig.

    Dass Entwicklung von Software Zeit in Anspruch nimmt und diese Menschen von irgendetwas leben müssen und möchten, sollte hoffentlich unstrittig sein (ich hoffe niemand von Euch geht unbezahlt zur Arbeit). Solange aber keine Updates verkauft werden können, weil die Infrastruktur dieses Modell nicht vorsieht, werden immer mehr Entwickler auf das Abo-Modell gehen (müssen).

    Dabei ist es auch egal wie teuer die App beim Einmal-Kauf ist. Viele jammern schon bei €1 und wehe einem Entwickler, der seine App €10 kosten lässt – Wucher! Von einem eigentlich normalen Preis (Entwicklungszeit, Weiterentwicklung für 1-2 Jahre, Support, …) von vielleicht €50 oder gar €100 brauchen wir gar nicht reden 😀

  10. Bekommt ihr euer Gehalt auch nur einmalig? Stetige Entwicklung kostet eben. Man ist ja nicht gezwungen die Software zu nutzen. Früher musste man bei jeder neuen Version ein „Upgrade“ oder Vollpreis zahlen. Heutzutage zahlt man monatlich oder jährlich und kann ggf. jederzeit kündigen. Das „Subscribe“-Model ist nichts Neues.

    Wer sich mehr damit beschäftigen möchte, dem würde ich gerne das Buch „Subscribed“ von Tien Tzuo empfehlen.
    Sollte auch auf Deutsch bei Amazon und Co verfügbar sein.

    • Ich bekomme mein Gehalt monatlich, aber es ist einfach nur ein Jahresbetrag geteilt durch 12.

      Die Relationen, in denen Airmail versucht es durchzuboxen, sind einfach unsinnig.

      Jährlich 9,99 Euro, monatlich 2,99 – also ein Drittel? Sagen wir mal du arbeitest auf Honorarbasis, würde dein Arbeitgeber es akzeptieren, wenn du jährlich 100.000 verlangst, auf monatlicher Basis dann schon 30.000, für eine Arbeit die du vorher für 50.000 gemacht hast, ohne feste Laufzeit als pauschale Einmalzahlung?
      Die du also runtergereichter vorher vielleicht für 50.000 zwei-drei jahre lang gemacht hast, also jährlich gerechnet 15.000-25.000?
      Die Relationen sind das blödsinnige. Wäre es eine Software die die einmalig 600 gekostet hat, und die man nun mit 10-20 Euro im Monat bezahlt – no problemo (siehe Adobe, Microsoft, etc.)

      Und genau das, gepaart mit dem Fakt dass es eine Software ist, die in ihren Grundzügen das gleiche macht wie Mail.app auf dem iPhone oder Gmail im Browser – nope. Fehler.

  11. Ich hab kein Problem für Airmail ein abo zu nehmen, jedoch müsste es dann weniger Bugs geben.
    Wenn ich jetzt Spark nehme oder Outlook, die haben an sich keine Bugs.
    Airmail weiß schon seit Ewigkeiten über verschiedene Bugs bescheid. Im Internet steht es voll, jedoch bringen sie es nicht rund die Probleme mal zu lösen, und das hält mich somit von einem Abo ab.

    • Wenn ich hier die Kommentare vieler lese wundert es mich nicht warum es ewig lange dauert bis die Bugs behoben sind. Will ja niemand bezahlen. Wie soll das ein Entwickler laufend finanzieren?

  12. oh Mist … habe mich gerade an die Desktop-Version gewöhnt, sicherlich auch bald dran …?!

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