AirDroid ermöglicht nun lokales Foto-Backup vom Android-Gerät auf den PC

artikel_airdroidAirDroid ist eine beliebte Software, wenn es darum geht, das Android-Smartphone in Verbindung mit einem PC zu nutzen. Diese hat nun ein interessantes Update bekommen. Interessant vor allem für Nutzer, die ihre Bilder keinem Clouddienst anvertrauen möchten. AirDroid bietet in der neuen Version nämlich an, dies lokal zu erledigen, ohne zwischengeschalteten Server, ohne langsame Internetverbindung. Das Ganze funktioniert auf Wunsch auch automatisch, außerdem kann man eine Option aktivieren, die das Backup nur ausführt, wenn das Smartphone oder Tablet gerade am Ladegerät hängt.

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Auch wenn diese Option nicht aktiviert ist, wird das Backup nur durchgeführt, wenn der Ladestand des Akkus mehr als 40 Prozent beträgt. Die Bilder werden auf dem PC mit AirDroid-Software gespeichert, von dort aus kann man mit ihnen dann machen, was man möchte. Man hat dadurch die Bilder zwar nicht auf allen Geräten zur Verfügung, so wie es zum Beispiel bei Google Fotos der Fall ist, aber dafür läuft man eben auch nicht Gefahr, dass Unbefugte Zugriff auf die Bilder bekommen, sollte in einen solchen Dienst doch einmal eingebrochen werden.

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Für die neue Funktion des lokalen Foto-Backups ist Version 3.3.1 des AirDroid Desktop-Clients nötig, die benötigte Android-Version ist 3.2.1. Letztere wird stufenweise über den Play Store verteilt, kann aber auch direkt von der AirDroid-Webseite geladen werden. Schöne Neuerung, die Euch Eure Bilder lokal sichern lässt, ohne die Inhalte dabei erst über einen Fremdserver zu leiten. Weitere Informationen findet Ihr bei AirDroid.

AirDroid: Fernzugriff & Daten
AirDroid: Fernzugriff & Daten
Entwickler: SAND STUDIO
Preis: Kostenlos+
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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

12 Kommentare

  1. Oft zitierte Alternative wäre MyPhoneExplorer, synchronisiert beliebige Dateien, mit Filter, mit Löschung im Handy auf Wunsch, etc. Läuft mit Win, gibt aber wohl auch eine Variante für Linux. Ist eigentlich für die Synchronisation von Kontakten und Kalender entwickelt worden…

  2. kandisbunzler says:

    Tut das SyncMe Wireless nicht auch? Mit beliebigen Datenformaten? Ich nutzte Airdroid auch gern, aber diese Funktionalität ist schon gut anderweitig gelöst.

  3. Oder noch besser Syncthing oder Bittorrent Sync.
    Peer2Peer, somit auch kein externer Server involviert.

    Dann fällt auch der Kritikpunkt „Man hat dadurch die Bilder zwar nicht auf allen Geräten zur Verfügung“ weg.

  4. Ich mache Backups der Bilder auf mein Fritz-NAS der FritzBox, sobald das Handy geladen wird. Das geht umsonst & super mit „Sweet Home WiFi Picture Backup“ im Playstore.
    https://play.google.com/store/apps/details?id=sweesoft.sweethome&hl=de

  5. Wenn es nur um das synchronisieren geht, kann ich nur foldersync empfehlen:
    https://play.google.com/store/apps/details?id=dk.tacit.android.foldersync.full&hl=de
    Ordner beliebig auswählbar, einstellbar ob automatisch, manuell, wifi, wlan usw.

  6. +1 für FolderSync

  7. Ich nutze auch FolderSync in Verbindung mit ownCloud auf meinem Raspberry Pi.
    Läuft automatisch im Hintergrund und nur, wenn sich mein Smartphone im heimischen WLAN befindet.
    Einmal eingerichtet, muss ich mich um nichts mehr kümmern – top!

  8. Wozu den Aufwand? Die Fotos und Videos werden von ‚Fotos‘ automatisch gesichert, Kontakte, Kalender, Apps, etc. über die Google-Dienste, die Dateien sin im ‚Drive‘, das Telefon inkl. Speicherkarte verschlüsselt. Sobald ich daheim bin wird das Chromebook angeworfen und ich kann nahtlos weiter machen, alles ist schon da! Also?

  9. @max…aber eben auf einem externen Server

  10. @max: Genau so hat das Jennifer Lawrence mit ihrem iPhone auch gemacht. Ihre Sex-Selfies wurden einfach automatisch in der iCloud gesichert.

    Und dann brauchte nur jemand ihren Apple-Account hacken, und schon konnte die Welt Bilder von Jennifer Lawrence mit Sperma im Gesicht bestaunen. Fap fap fap… 😉

  11. @Tobi – wenn du auf Sex-Selfies stehst, solltest diese lieber gar nicht mit ’nem Smartphone aufnehmen! Ich stehe nicht auf Naktbilder, sämtliche Accounts sind gut gesichert und nicht öffentlich geschaltet. Was nur mich angeht wird mit der DSLR geschossen und am iMac, ohne irgendwelche Anbindung, weiter bearbeitet. Es ging hier nur um das Gespann Smartphone/Notebook für die online relevanten Sachen. 😉

  12. Benutze dafür auch Foldersync.
    Mit Regeln wie nur bei Wlan etc. Gesichert aufs heimische Nas via SFTP. Airdroid ist jedoch für weniger versierte Menschen eine nette Lösung, solange es einfach geht. 🙂