Acer Chromebase vorgestellt: 21,5 Zoll All-in-One mit Chrome OS und Touchscreen

Acer hat ein neues Gerät mit Chrome OS vorgestellt. Bei der Chromebase handelt es sich um einen 21,5 Zoll All-in-One-PC, der erstmals auch it Touch ausgestattet ist. Dass ein solches Modell zuerst von Acer kommt, ist wenig überraschend, immerhin ist Acer laut Gartner mit 36 Prozent Anteil Marktführer bei Chromebooks (2014). Erfahrungen mit Chrome OS sind also zu Genüge gegeben.

Acer_Chromebase

Die Acer Chromebase ist mit einem 21,5 Zoll FullHD-Display (1.920 x 1.080) ausgestattet, das auch per Touch bedient werden kann. Als Prozessor kommt ein Tegra K1 Quad-Core von Nvidia zum Einsatz. Angaben zum verbauten RAM oder dem im Gerät vorhandenen Speicher macht Acer leider nicht. 100 GB Speicher gibt es bei Google Drive für zwei Jahre, wenn man sich das Gerät anschafft.

Die weitere Ausstattung umfasst eine HD-Webcam, zwei 3 Watt Lautsprecher, HDMI out, USB 3.0 und USB 2.0 Anschlüsse, WLAN 802.11a/b/g/n und Bluetooth 4.0. Die Chromebase bootet laut Acer innerhalb von 10 Sekunden. Chrome OS unterstützt mehrere Nutzer, System-Updates landen automatisch auf dem Rechner.

Einen Preis oder eine konkrete Verfügbarkeit des Gerätes wurden von Acer noch nicht kommuniziert.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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14 Kommentare

  1. Bei einem realistischen Preis für einen nicht vollwertigen PC – ist ja kein echtes Betriebssystem drauf – wäre das evtl. sogar eine Alternative bei Neuanschaffung!

  2. Peter Sidler says:

    Auch bei gleichem Preis wie ein Windows PC die Preis- und Ärgergünstigere Variante. Kein Puff mit Updates, Virenscanner und Maleware. Für sorgenfreies Computing und Internet.

  3. Wolfgang D. says:

    @Peter Sidler
    Die Dinger können nix, weshalb sich kein Virus für dieses System interessiert. Dazu noch ein Spiegelbildschirm, brrr. Da empfiehlt sich eher ein schöner Dell. Oder willst du deinem Kunden jedesmal erzählen „das geht mit ChromeOS aber nicht“, wenn er meinetwegen Elster, ein Finanzprogramm, die Spiele-CD vom Nachbarn oder ähnliches auf seinem „Computer“ installieren will?

  4. C.Ruemenapp says:

    Warum zum Teufe muss man immer Chrome OS schlecht reden?

    Es ist doch ganz Simpel und Bedaf keinerlei Diskussionen:

    Willst du nur Surfen,Konsumieren,(Facebook,Youtube etc), gelegentlich nen Kündigungsbrief schreiben und keinerlei Stress mit Treibern und Updates haben + dir keine Gedanken um Viren machen musst und das ganze soll noch möglichst Einsteigerfreundlich und minimalistisch sein, holst du dir nen System mit Chrome OS

    Willst du Zocken, oder richtig arbeiten (Bildbearbeitung,Videobearbeitung etc.) holst du dir nen Vollwetiges Betriebssystem (Windows, MAC), das mehr kann, jedoch auch mehr Pflege benötigt und i.d.R etwas teurer ist.

    Also hat alles seine Dar seins Berechtigung und jeder muss für SICH entscheiden, was er benötigt.

  5. @Wolfgang D.

    Rentner z.B. interessieren sich aber nicht für „Spiele-CDs“. Gerade ältere Menschen wollen einfach einen Zugang zum Internet ohne verwirrende Umstände und die sind zu Hauf bei Windows 8+x da wenn man sich mal mit Ergonomie beschäftigt.

    Desweiteren verlangt Windows eine halbwegs ordentliche Wartung, das fällt alles weg mit Chrome OS. Nur weil man selber mit Computern aufgewachsen ist bzw sich auskennt heißt das nicht das andere Menschen mit so einer unintuitiven Sache wie z.B. Windows klar kommen. OS X ist da auch besser, aber trotzdem vielleicht zuviel für den ein oder anderen.

  6. meine optimale lösung heisst einfach beide varianten zu nutzen und das jeweils sinnvollere für die anstehende tätigkeit auswählen. dabei wird spürbar dass chrome os ständig aufholt und windows immer mehr zum notbehelf wird auf dem man den rest erledigen kann. der rest wird immer kleiner

  7. sollten mehr und mehr android apps auf cOS laufen dann wird das noch was 🙂

  8. Wolfgang D. says:

    @obiwan
    Offenbar habe ich mit den falschen Rentnern zu tun, die sogar Geld dafür ausgeben, dass ihr W95 Schafskopf, Skat und Solitär unter W7 laufen…

  9. @Wolfgang D.
    Was sind denn das für komische Argumente? Die Vorredner sagen es doch schon. Jedes System hat seine eigenen Vor- und Nachteile und jedes hat seine Daseinsberechtigung.
    Dürfen die Leute jetzt etwa auch kein Mac Book Air oder ein Tablet kaufen, weil sie da keine CD einwerfen können? Für Chrome OS gibt es hervorragende (zweit-) Geräte … nicht nur für Senioren. Bitte versuch über den Tellerrand zu schauen, dann würdes du nämlich auch bemerken, dass es die genannten Anwendungen auch für ChromeOS gibt (ohne finanziellen Aufwand).

  10. Wolfgang D. says:

    @Juergen
    Ich schau dauernd über den Tellerrand, sehe da aber nix Interessantes. Für ne Surfstation kann ich den Leuten auch einen einfachen Linux-PC hinstellen, und sie sind nicht zwangsweise an die Google-Dienste angebunden. Dafür mit entspiegeltem Monitor.

  11. @Wolfgang D.
    Das finde ich schön, dass du keine Scheuklappen auf hast. Nur leider muss ich feststellen, dass du keine Ahnung von ChromeOS hast. Erstens ist ein Chromebook o.ä. für sehr viel mehr zu gebrauchen als nur surfen (Auch wenn es in keinster Weise mir einem vollständigen PC zu vergleichen ist – soll man auch gar nicht). Zweitens musst du in keinster Weise irgend einen Google Dienst in Anspruch nehmen, wenn du nicht willst – ich weiß nicht, wer diesen Mythos in die Welt gesetzt hat?!(Außer eine Googleadresse bei der ERSTMALIGEN Einrichtung). Und warum soll jeder ChromeOS Monitor verspiegelt sein???
    Und zu deinem Linux-Tipp: Richtest du dann den ganzen Leuten die Linux-PC’s ein und spielst die Updates drauf, oder sollen die das selber machen?
    Bitte nicht falsch verstehen, ich mag die Linux-(oder Win, …)-Welt. Aber es gibt sehr viele Menschen, die damit leider überfordert sind. Ich will auch nicht sagen, dass ChromeOS ein Windowskiller ist und eine Betriebssystem für Jedermann. Es gibt aber Einsatzgebiete und Benutzergruppen für die die Plattform sehr gut passt bzw. besser geeignet ist als ein herkömmlicher PC. Darum darfst du nicht nur von deinen Benutzergewohnheiten auf die von Anderen schließen. Ich könnte nicht ohne einen Win-Rechner leben. Aber trotzdem möchte ich mein Chrombook als Zweitgerät nicht missen Es ist doch wunderbar, dass wir eine so große Geräte- und Betriebssystemvielfalt haben!

  12. Wolfgang D. says:

    @Hans
    Ohne Google sind die nicht sinnvoll nutzbar, das ist doch ein Scheingefecht. Kann man auf dem Chromebook die Software für den VTech der Kinder installieren? Und warum versucht man beständig, uns drittklassige überteuerte Hardware und wenig brauchbare Software aufzuschwatzen?

    Es ist doch so: dumme oder halbintelligente Terminals will kein Mensch haben. Die entsprechenden Versuche scheitern regelmäßig seit Jahrzehnten. Im Schuleinsatz wären die Chromebooks wirklich sinnvoll, aber die Kinder sollen für das Leben vorbereitet werden. Und da muss man MS-Office bedienen.

  13. Peter Sidler says:

    @Wolfgang D. Nein, Chrome Geräte sind erstklassige Hardware. Ich habe schon viele Notebooks gehabt, aber dasjenige mit der längsten Akkulaufzeit und der kürzesten Bootzeit ist das Chromebook. Auch iOS Geräte und Android Geräte sind erstklassig, da der Akku da auch eine lange Betriebsdauer ermöglicht.

    Demgegenüber sind Windows Geräte schlapp. Wohl haben die neuen Geräte nach Herstellerangabe auch eione bessere Akkulaufzeit. Aber in der Praxis werden die nie erreicht. Minderwertig.

  14. @Wolfgang D. Anscheinend läufst du doch mit Scheuklappen rum. Weil du ChromOS nicht nutzen willst? Nein, ganz und gar nicht! Sondern weil du immer noch von deinen eigenen Nutzergewohnheiten auf die Gewohnheiten und Bedürfnisse von anderen schließt. Wenn dich jemand fragt, was er für ein Fahrrad kaufen soll, wenn er NUR im Gelände und in den Bergen fährt, würdest du ihm dann ein Trekkingrad empfehlen, weil das alles kann und die beste Allroundlösung ist, oder doch eher die Speziallösung Mountainbike? Würdest du einer alten, alleinstehenden Dame, die nur in der Stadt ein Auto benötigt, einen VW T4 empfehlen, weil das Auto so flexibel einsetzbar ist und man sogar darin schlafen kann? Sicher nicht. Und genau so gibt es Benutzergruppen, für die ein Chromebook, o.ä. eine sehr sinnvolle Sache ist. Wäre es was für dich? Nein? Und das ist auch gut so. Wäre es was für mich als Erstgerät? Nein, sicher nicht! Wäre es etwas für mich als Zweitgerät? Absolut. Warum soll ich darauf irgendwelche (spezial) Programme installieren wollen (übrigens kann ich VTech auch nicht auf ner Linux Distro installieren, und das würdest du ja anscheinend deinem Nachbar empfehlen – schlechte Argumentation), wenn ich schon zwei vollwertige Rechner bei mir rumstehen habe?
    Jeder soll das System aussuchen welches für ihn in der bestimmten Situation passt!
    Außerdem muss ich mich Peter Sidler anschließen. So schlecht ist die Hardware nicht. Außerdem kannst du performancemäßig ein Chromebook nicht mit einer Win-Kiste vergleichen. Die brauchen haben geringere Anforderungen als ein Win-Gerät.
    Und noch was: Ich nutze MS Office gerne. Aber ich finde es schlecht, wenn Kindern nur die kommerzielle Software des Marktführers näher gebracht wird. Wozu das führt sehen wir doch nicht zuletzt in München!

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