Twitter: Account-Verifizierung als In-App-Option unterwegs

Jane Manchun Wong dürfte dem einen oder anderen mittlerweile durchaus ein Begriff sein. Die Gute betreibt Reverse Engineering und findet dabei hin und wieder ein paar neue Features sozialer Dienste heraus, die später einmal für die breite Masse zugänglich werden könnten. So nun auch bei Twitter, wo Jane jetzt herausfinden konnte, dass der Dienst wohl an einer In-App-Lösung zum Verifizieren des eigenen Accounts arbeitet. Wir erinnern uns: Vor einigen Jahren war es noch möglich, eine Anfrage auf Verifizierung des Accounts über ein Formular bei Twitter einzureichen. Wenn alles erfolgreich abgearbeitet worden ist, galt der Account als verifiziert und hat hierfür auch ein blaues Häkchen am Profilbild erhalten. Diesen Verifizierungsprozess legte Twitter dann 2017 aufgrund einiger Kontroversen auf Eis und das bis heute.

Laut Manchun Wong konnte sie einen neuen Eintrag in den Twitter-Einstellungen finden, über den sie direkt aus der App heraus eine Verifizierung beantragen könnte. Mittlerweile habe Twitter dies auch gegenüber TechCrunch offiziell bestätigt und äußert zudem, dass auch schon bald bekannt gegeben werden soll, welche Voraussetzungen inzwischen an einen Account gestellt werden, damit dieser überhaupt für eine Verifizierung berücksichtigt werden kann. Damals waren dies unter anderem die Notwendigkeit der Angabe des richtigen Namens, ein klar zu erkennendes Profilbild mit Gesicht des Besitzers und so weiter. Wann die Neuerung dann nun für alle Nutzer verteilt werden soll, teilt Twitter derzeit aber noch nicht mit.

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Nordlicht, Ehemann und Vater. Technik-verliebt und lebt fürs Bloggen. Außerdem: Mail: benjamin@caschys.blog / Mastodon

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Ein Kommentar

  1. Ich dachte immer das sei nur eine Klarnamenüberprüfung.. war am Ende aber offenbar auch so etwas wie ein Gesinnungstest.

    Jedenfalls waren ganz viele SJWs empört, weil sie dachten, blaue Häkchen bekommen nur Leute, die auf ihrer Seite stehen.

    Insofern gut, dass sie es reformieren. Twitter kämpft nicht nur mit einer toxischen Platform, sondern auch mit einer vollkommen kaputten Unternehmenskultur.

    …deshalb klopf ich Mal auf Holz, dass dabei irgendetwas einigermaßen Neutrales bei rum kommt. Ansonsten wäre m.M.n. auch nicht schlimm, wenn sie es ganz weglassen.

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