Bundesfinanzministerium warnt vor Steuererstattung versprechenden Phishing-Mails
Eine Warnung vor Phishing-Mails gibt es heute einmal von ganz anderer Stelle, nämlich vom Bundesfinanzministerium. Offenbar sind Betrüger gerade auf „Kundenfang“, die Phishing-Mails versprechen dabei eine Steuererstattung. Um an diese zu gelangen, muss man auch nur einen Link anklicken und seine Kontoinformationen aktualisieren. Sollte man natürlich nicht machen, denn eine Erstattung gibt es auf diesem Weg nicht.
Warnung vor #Phishing: derzeit versuchen Betrüger wieder, mit gefälschten Nachrichten über angebliche Steuererstattungen an Ihre Daten zu kommen. Bitte reagieren Sie nicht auf diese Nachrichten. Steuererstattungen müssen nicht per E-Mail beantragt werden. https://t.co/tW5eHR8GVJ
— BMF (@BMF_Bund) July 9, 2018
Das Bundesfinanzministerium erklärt, dass Steuererstattungen nicht per E-Mail beantragt werden und man diese Mails löschen sollte, bevor man einen Link anklickt und persönliche Daten eingibt. Und man bekommt auch gleich noch den Hinweis mit, dass man sich an seine Bank wenden solle, wenn man seine Kontodaten bereits über einen solchen Link angegeben hat. Was man natürlich auch tun sollte, damit kein Schaden entsteht.
Die Warnung von uns an Euch ist auch gar nicht direkt an Euch gerichtet, eher nur um Euch ins Boot zu holen, damit Ihr bei anderen Aufklärungsarbeit leisten könnt. Eltern und Großeltern sind ja gerne solche Kandidaten, die das Internet zwar nutzen, aber sich nicht so sicher bewegen wie Nutzer, die damit aufgewachsen sind.
die Amerikaner haben dazu den schönen Spruch „there is a sucker born every minute“
Oder man verwendet einfach die entsprechende deutsche Redewendung: „Jeden Morgen steht ein Dummer auf“.
Man kann die Deutschen aber auch nicht besser ködern als mit „Steuern sparen“