SSD-Killer: Spotify legt Update nach

Spotify Artikel LogoSeit längerer Zeit zieht sich Spotify den Unmut vieler Nutzer zu. Das Forum ist voll von Anwendern mit SSD-Speicher, die darauf hinweisen, dass Spotify Unsummen von Bytes auf den Speicher schaufelt (teilweise rund 1 GB pro 20 Minuten), so unter Umständen dafür sorgt, dass die theoretische Lebensdauer sinke. Laut Spotify-Foren bestand das Problem wohl rund ein halbes Jahr, die Community-Führung gab sich bis heute schmallippig. Sie teilt lediglich mit, dass man wohl in der Community einige Fragen bezüglich des Datenschreibens durch den Spotify Desktop-Client aufgeschnappt hätte. Diese habe man intern bewertet und aufgrund der Nachfragen nun ein Update für den Spotify-Client auf Version 1.0.42 bereitgestellt, der derzeit an die Nutzer verteilt werde. Durch den Spotify-Autoupdater sollte eigentlich sichergestellt sein, dass ihr dieses Update automatisch eingespielt bekommt.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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11 Kommentare

  1. Wie kann man unter Windows 7, möglichst einfach, nachsehen, wie viele Daten Spotify im Laufe der Jahrhunderte auf die SSD geschrieben hat?

  2. Ist es der Cache, der vollgeschrieben wird oder irgendein Ordner im Installationsverzeichnis? Der Cacheordner ist bei mir auf die HDD ausgelagert.

  3. Ziemlich enttäuschend von Spotify, dass es das Ticket schon so lange gibt und sie erst durch die mediale Aufmerksamkeit sich genötigt fühlen, diesen Bug zu fixen.

  4. Was schreibt da überhaupt Spotify oder ist dem noch niemand nachgegangen?

  5. Es wird vor allem in die mercury.db geschriben, und das immer wieder in intervallen… Hört man Musik wird logischerweise der Stream zwischengespeichert, was aber lange nicht so viel I/O verursacht wie die mercury.db.
    Man findet diese Datei übrigens hier: „C:\Users\\AppData\Local\Spotify\mercury.db“.
    Gespeichert sind dort scheinbar vor allem Meta-Daten zu verschiedenen Tracks (Von ein paar Stichproben ausgehend sind das alles Daten zu den Songs, die ich auch in meinen Listen habe). Bein öffnen der mercury.db entsteht auch eine mercury.db-wal Datei, und ich glaube das ist das Problem. Die mercury.db wird immer wieder neu geöffnet. Dabei wird die temporäre mercury.db-wal angelegt – und das bei jedem öffnen. Also erstellt Spotify hier jedes mal ein Write-ahead Log für die mercury.db. Das sind jedes mal bei mir um die 50MB – und das summiert sich.
    -> alles eigene Vermutungen … muss so nicht stimmen.

  6. Spotify hat wie der Teufel die Datenbank komprimiert. (VACUUM Option der SQLite Datenbank)

  7. Hab die Version 1.0.41.375.g040056ca drauf. Wie erzwinge ich den Update? Nach dem Start der Applikaiton wird nicht automatisch upgedated (wie ich es eigentlich kenne).
    Ich finde auch nirgends eine Update Funktion

  8. Deinstallieren und new one.

  9. @Torti_78 Klick unter Hilfe auf „Über Spotify“ – dort kannst du dann unter der Versionsnummer auf updaten klicken

  10. Besteht das Problem auch unter Mac OS?

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