Google Drive-Plugin bekommt Outlook-Support
Wer eher auf Google Drive setzt und die Verzahnung von OneDrive in Windows nicht wirklich mag, wurde im letzten Jahr durch das Google Drive-Plugin für Microsoft Office glücklich gemacht: Endlich konnte man auch innerhalb Office nativ auf seine in der Google-Cloud abgelegten Dokumente zugreifen, diese bearbeiten und final wieder speichern. Nun geht Google einen Schritt weiter und legt das Plugin für Microsoft Outlook nach.
Wie Google heute im offiziellen Blog verkündet hat, komplettiert nun Outlook die Riege der bereits vorhandenen Office-Apps Excel, PowerPoint und Word, die nun mit Google Drive zusammenarbeiten. Ihr könnt aus Outlook heraus die jeweiligen Dateien bequem heraussuchen und diese – auch als Link für die Kollegen – in die aktuelle Mail integrieren:
Auch die Benutzerberechtigungen nach dem Einfügen des Dokumentes lassen sich nun schnell und bequem auch vor dem Senden der Mail anzeigen respektive bearbeiten. Laut Google soll das Plugin schlau genug sein, zu erkennen, wann die Berechtigungen angezeigt werden sollen und wann es mit den Empfängern der Mail geteilt werden soll:
Zu guter Letzt bietet das Plugin dann natürlich auch noch die Möglichkeiten, E-Mail-Anhänge direkt aus der empfangenen Mail in Google Drive zu speichern. Diese Funktion wird im vorliegenden Beispiel durch einen weiteren Reiter innerhalb des Mailfensters angezeigt, der per Klick den E-Mail-Anhang in Euer Google Drive speichert:
Das Plugin unterstützt aktuell die Versionen 2007, 2010 und 2013 von Outlook sowie Office 365, sofern Outlook auch als Teil eines bestehenden Office 365-Plans heruntergeladen und installiert wurde. Der Rollout ist bereits gestartet und wird nun binnen der nächsten Tage das aktualisierte Plugin zum Endanwender transportieren – so der Plan!
Ich hoffe das kommt bald auch auf dem Mac – wäre fürs Studium perfekt.
cool, was einem so alles entgeht. kannte das plugin noch nicht. danke, freu mich gerade ein loch in den bauch.
Schön wäre ja, wenn Google endlich aufhören würde, merkwürdige eigene Formate für die Bearbeitung anzubieten und Quasi-Standards zu akzeptieren. Ich bin aus vielen Gründen Nutzer der Google Cloud, ärgere mich aber immer, wenn ich dort gespeicherte Word- und Excel-Dateien im Browser nicht bearbeiten kann. Bei OneDrive geht’s, aber auch wenn Microsoft immer mehr nachbessert – da fehlt mir einfach so Vieles.
.doc und andere MS Formate sind keine Standard-Formate!!!
Aber, es stimmt, Google sollte auf Standard-Formate setzten, siehe ODF!