Fairphone bringt „faire“ True-Wireless-Ohrhörer mit ANC auf den Markt

99,95 Euro sollen sie kosten, die ersten nachhaltig produzierten True-Wireless-Stereo-Ohrhörer von Fairphone, die aus recyceltem Plastik (sowohl Ohrhörer als auch das Case zu je 30 %) gefertigt sein sollen und eine lange Akkulaufzeit verheißen.

Das Unternehmen verspricht eine ausgewogene Klangqualität. Zudem sollen die Ohrhörer gemäß IPx4 wetterbeständig sein. Für knapp 100 Euro durchaus erwähnenswert: Die Fairphone True Wireless Stereo Earbuds sollen eine aktive Geräuschunterdrückung liefern und anhand zweier Mikrofone Umgebungsgeräusche erkennen können. Die Trageerkennung sorgt dafür, dass die Wiedergabe beim Herausnehmen der Geräte automatisch pausiert. Das Ladecase wird per USB-C geladen. Die Geräte sollen anhand diverser Optimierungen bei der Ladegeschwindigkeit und Co. auch nach Jahren noch eine sehr gute Akkulaufzeit bieten, ohne dass das Unternehmen hier genauere Werte nennt. Das Case fasst zumindest 500 mAh, die Earbuds 45 mAh.

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Nordlicht, Ehemann und Vater. Technik-verliebt und lebt fürs Bloggen. Außerdem: Mail: benjamin@caschys.blog / Mastodon

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12 Kommentare

  1. 30% und die schreiben sich nachhaltig ganz groß auf die Fahne, dass ich nicht lache. Meine Güte, Fairphone hält sich für die ultimativen Umwelt-Samariter dabei sind 30% ein Witz und heutzutage nichts besonderes mehr.

    • Jonas Wagner says:

      Wie hoch ist der Recycling-Anteil bei den großen Herstellern von True Wireless Ohrhörern wie Apple und Samsung? Falls es größere gibt, gerne auch von denen. Danke

      • https://www.apple.com/environment/pdf/Apple_Environmental_Progress_Report_2021.pdf

        „Plastics encompass a wide range of materials, and we’re continuing to identify recycled plastics that meet our high standards. And we’re scaling the use of these materials across our products. The mesh fabric of HomePod mini, for example, is made with 90 percent recycled plastic. And we use 100 percent recycled polyester yarns in the Apple Watch Braided Solo Loop. In total, we introduced more than 70 parts with an average of 50 percent recycled plastic in fiscal year 2020. And 17 additional components used plastics made from bio-based content rather than fossil fuels, an important step as we continue to pursue certified renewable plastic sources.“

        https://www.samsung.com/uk/sustainability/overview/
        Ich denke mal dass Samsung Electronics gemeint ist, nicht der Mutterkonzern. Zahlen konnte ich da in 2-3 Minuten nicht finden. Dafür ne Menge Buzzword-Bingo und nette Stock-Fotos.

    • Das überhaupt jemand seit Jahren versucht nachhaltig zu agieren und das in einem Bereich, der nun wirklich nicht dafür bekannt ist, halte ich als positiv beachtenswert. Ob man nun mit den Geräten zufrieden ist oder nicht (ich war es leider nicht, habe das letzte aber noch nicht probiert) ist eine andere Sache.

      Wichtig: Sie schreiben sich besonders Fair auf die Fahnen. Also eine Produktion, die möglich in der gesamten Lieferkette Menschenrechte achtet und Ausbeutung vermeidet. Die Nachhaltigkeit kommt besonders durch den Modulhaften Aufbau. Wie viel recyceltes material überhaupt in dieser Kategorie und für den Anspruch möglich ist, entzieht sich meiner Kenntnis, aber der Versuch ist besser als das was andere machen. Zumindest ich kann nicht sagen, ob das nun „lachhaft“ oder „bestmöglich“ ist. Und dass sich Fairphone für ein nachhaltiges und faires Unternehmen hält, würde ich denen nicht ankreiden.

      Oder kurz: Ich finde, dein Kommentar entbehrt meiner Meinung nach die

      • …Grundlage der berechtigten Kritik.

        Ich muss aufhören auf „Kommentar abschicken“ zu klicken bevor ich fertig mit Schreiben bin 😀

  2. Mh lassen sich denn hier die Akkus problemlos tauschen? (das ist ja an sich das größte Problem bei normalen kabellosen Ohrhörern, was die Nachhaltigkeit angeht)

    Rein optisch sehen die nach einem 0815 China OEM Produkt zum gehobenen Preis aus.

  3. Wenn jetzt die Dinger noch reparierbar wären und der Akku tauschbar wäre, top!

  4. Schade, dass die Akkus nicht austauschbar sind! Dazu gab es schonmal ein Konzept, von dem ich begeistert bin:
    https://youtu.be/3v9YLLetFKE
    Hätte viel besser zum modularen Ansatz von Fairphone gepasst. Grüße

  5. Das man den Akku in den Earbuds nicht wechseln kann ist klar, geschenkt. Aber ihn nicht im Case wechseln zu können geht für mich entgegen dem, was FairPhone sein möchte. Wenn das ohnehin alles verklebt ist, kann ich mir auch gleich Apple AirPods kaufen.

    • Wenn man die alten AirPods in den Apple Store bringt (Einsenden geht nicht), werden sie im Anschluss von Apple immerhin recycelt, d.h. vermutlich eingeschmolzen, damit die seltenen Erden etc. auf atomarer Ebene in die Rückgewinnung gehen. Ist natürlich von der Energiebilanz wieder ein riesiger Irrsinn 😀 Dass man Buds auch modular aufbauen kann, zeigen die Buds Live von Samsung ganz gut, da kann jedes Teil relativ simpel getauscht werden. Grüße

  6. Kann nich auch nur dem allgemeinen Gemopper anschließen: für Nachhaltigkeit müssen die Akkus tauschbar sein. Sonst ist das in 2-3 Jahren nur noch der gleiche Elektroschrott wie andere China Ramschware.

  7. Ich habe sie mir geholt, um einen kleinen engagierten Hersteller zu unterstützen. Auch wenn ich nicht so ganz überzeugt bin.

    Sicher werben auch andere mit Recycling, aber ist das nicht nur Greenwashing? Und das war sicher keine Absicht, das die Samsung- Teile nicht einfach, aber am einfachsten zu reparieren sind.

    Fairphone versprechen, das die Akkus auch nach Jahren noch eine gute Akkulaufzeit haben und werden sich das hoffentlich gut überlegt haben, denn ihre Kunden werden da ganz genau hinschauen.
    Die mitgelieferten Ohrpolster bzw Stöpseln widersprechen auch etwas ihrer Müllvermeidungsstrategie. Denn es passt mir keins davon, sind zu klein und ich habe meine eigenen genommen. Allerdings passen sie jetzt nicht mehr richtig in die Ladeschale. Ich denke, Polster aus Memoryschaum wären besser gewesen.

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