Glasfaserausbau auf Sylt: Vodafone arbeitet an Festnetz und Mobilfunk

Vodafone arbeitet laut eigenen Aussagen am Glasfaserausbau auf Sylt: Man stärke dort sowohl das Festnetz als auch den Mobilfunk. So verlege man derzeit rund 9.500 Meter Glasfaserkabel auf der Insel. Durch die Glasfaser-Anbindung der Mobilfunkstationen sei damit auch die Grundlage für den 5G-Ausbau gelegt, teilt der Anbieter mit.

Zudem habe Vodafone die zentrale Internet-Verbindung von der Insel zum Festland erweitert. Vodafone habe laut Pressemitteilung mittlerweile neun seiner Mobilfunkstationen auf Sylt mit Glasfaser an das eigene Netz angeschlossen und damit die Basis für die Aufrüstung auf 5G gelegt. Ein Mobilfunkstandort sei auf Sylt bereits mit 5G ausgestattet. Durch die neuen Glasfaserstrecken seien auf der Insel im bestehenden Netz zusätzliche Netzabschnitte und neue Glasfaser-Knoten entstanden. Dadurch sinke die Anzahl der Haushalte, die sich einen Netzbereich teilen.

Somit steigen laut Vodafone die Bandbreiten-Reserve für alle Kunden. Das solle gerade in Stoßzeiten am Abend oder am Wochenende zu Entlastungen führen. Nicht nur für Anwohner und Touristen biete die Aufrüstung laut Vodafone Vorteile. Auch die angesiedelten Unternehmen profitieren. So hat Vodafone die Bandbreite der zentralen Verbindung von der Insel ins Vodafone-Netz auf dem Festland von 10 auf 20 Gbit/s verdoppelt. Um die Ausfallsicherheit des Netzes zu erhöhen, habe Vodafone zudem den zentralen Technik-Standort auf der Insel an eine weitere Glasfaserstrecke angebunden.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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7 Kommentare

  1. Ich empfinde 20Gbit/s als gar nicht mal so viel. Klar wird das sicher nie ausgeschöpft, aber wenn dann doch einmal 20 Leute mit einer 1Gbit Leitung der Meinung sind zeitgleich ein „Linux Image“ zu ziehen (:D), dann könnte das eng werden für den Rest auf der Insel.

  2. Wegen nicht einmal 20.000 Einwohnern und ab und an Genauso vielen Touristen macht man so einen Aufstand… Ich sehe dies nicht als große Leistung von Vodafone, aber PR ist mittlerweile alles

    • Aber fast jeder dieser Personen zählt wohl du den Kunden, die viel Geld bezahlen und viel erwarten.

    • TierParkToni says:

      So ganz ohne PR hat Vodafone bei uns im Ort (ca. 12.000 Einwohner auf ca. 4000 Häuser) auf unser von uns selbst verlegtes GF-Netz (70 km, ca. 1500 Häuser versorgt von 3.500 möglichen) für derzeit ca. 30 (!) Gewerbekunden immerhin 40 GBits am Start. Zum Start deren Planung waren es nicht einmal 10 Kunden, aber das war denen egal („Jeder Orts-POP bekommt erstmal 40 GBits als Basis“).
      Das dort jedoch die anderen Provider schlafen und sich vodafone da jetzt „ne Rosine rauspickt“, ist in meinen Augen nicht die Schuld von vodafone, sondern von den Mitbewerbern…

      • Bei uns ist es genau umgekehrt:
        Die Telekom hat damals mit viel Pressetamtam VDSL bei uns ausgebaut und die ersten, die Werbung damit gemacht haben, Flyer in die Briefkästen verteilt und Klinkenputzer rumgeschikt haben war Vodafone, noch bevor das VDSL-Netz überhaupt in Betrieb war. Nachdem Vodafone jahrelang nichts gebacken bekommen haben.

        Und beim Gewerbegebiet wars auch nicht besser – da hat die Deutsche Glasfaser innerhalb von 4 Wochen alle Firmen ans Netz angeschlossen und gerade sind die dabei, alle Bauernhöfe usw. im Umland anzubinden, dort wo Vodafone nicht mal 4G/5G hat ( Telekom aber sehr wohl bereits länger ).

        Hier macht die Deutsche Glasfaser das Geschäft.

  3. Trautmann says:

    Vodafone sollte sich lieber mit so viel Energie darin stürzen den Leuten zu helfen die Probleme mit dem Netz haben oder seit Wochen ohne tv internet und fernsehempfang sitzen als wie um ein Touristengebiet damit die Promis genug netzempfang haben

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