4 von 10 Punkten: Das viele Glas macht das Google Pixel 3 XL empfänglich für Reparaturschäden

Kleber. Sehr viel Kleber und dann auch noch eine empfindliche Glasrückseite. Schon im Vorfeld des Geräte-Teardowns war den Kollegen von iFixit klar, dass sie beim Zerlegen des neuen Google Pixel 3 XL (hier unser Test) sehr viel Vorsicht walten lassen müssen, um das Gerät am Ende auch wieder zusammensetzen zu können.

Doch zumindest die zahlreichen Klebestellen zeigten sich dann beim Zerlegen als gar nicht so herausfordernd, ein wenig Heißluft und gutes Werkzeug vorausgesetzt, lassen sich die einzelnen Bauteile nach und nach recht gut voneinander lösen. So kommt nach einer Weile unter anderem auch der Akku zum Vorschein, der im Pixel 3 XL mit 13,2 Wh auskommt. Beim 2 XL waren es zwar noch 13,6 Wh und selbst beim ersten Pixel XL schon 13,28 Wh. Dennoch erreiche das aktuellste Modell von Google in etwa dieselbe Laufzeit wie ein Samsung Galaxy S9+ und toppt dabei unter anderem das iPhone XS Max.

Beim Display stieß man dann hingegen schon auf eine kleine Überraschung. Hierbei setzt Google nämlich ganz klar auf ein AMOLED-Panel von Samsung. Das größte Problem hierbei: um eben jenes Display austauschen zu können, muss bei der Reparatur auch mal eben der gesamte Rahmen des Geräts entfernt werden, was iFixit am Ende dann auch mit einem Repairability-Score von 4/10 Punkten bewertet.

So würde im Grunde jeder Teile-Austausch beim Pixel 3 XL bedeuten, dass die komplette Rückseite fehlerfrei vom Kleber befreit und entfernt wird und später dann auch möglichst ohne Schäden wieder am Gerät festgeklebt werden muss. Bei einer Glasrückseite kann das bekanntlich ganz schnell zum Problem ausarten.

Falls ihr euch für eine detaillierte Anleitung interessiert, wie das Pixel 3 XL zerlegt worden ist, dann schaut unbedingt mal bei iFixit vorbei. Dort soll unter anderem auch noch ein Video-Teardown folgen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. … und das alles wegen des induktiven Aufladens ? Da ist mir eine solidere Metallrückseite irgendwie lieber . Und auch da kann man ja „Fenster“ für das induktive Laden einbauen . Glück und Glas , wie schnell bricht das … daß der Bildschirm gläsern ist OK – aber sonst ist ein Metall- oder auch Verbundkunststoff-Corpus in Sachen Stabilität doch eigentlich eher das Mittel der Wahl.

    • Verbundkunststoff = klarer Verstoß gegen den Hochwertigkeitsgrundsatz, dadurch Aberkennug gesellschaftlichern Prestiges. Ohne wenn und aber.

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