1Password erscheint auch als Linux-App

Der Passwortmanager 1Password ist vielen ein Begriff. War er ganz früher nur auf dem Mac und dem iPhone zu finden, so gibt es mittlerweile auf fast allen Plattformen einen angepassten Client. Außer für Linux, da gab es bisher nichts. Und eben jenen Client haben zahlreiche Nutzer von 1Password immer wieder mal gefordert. So häufig, dass es nun eine Entwicklervorschau von 1Password für Linux gibt.

Noch in diesem Jahr solle eine offizielle Version erscheinen. Die neue App wurde laut der Macher entwickelt, um die Sicherheits- und Leistungserwartungen von Linux-Benutzern zu erfüllen. Das Backend ist vollständig in Rust geschrieben. Ohne Open Source sei die Entwicklung aber nicht möglich gewesen – nun wolle man auch etwas zurückgeben. Man kann sich, sofern man in einem Open-Source-Team arbeitet, an 1Password wenden, um dort kostenlose Accounts für die Team-Variante von 1Password zu bekommen.

Man bietet signierte apt- und rpm-Paket-Repositorys für Debian, Ubuntu, CentOS, Fedora und Red Hat Enterprise Linux an und hat auch ein AppImage für bisher nicht unterstützte Distributionen. Bei Interesse heißt es also apt-get install 1password – oder besser noch, man liest sich die Ankündigung noch durch.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. *b such der Entwicklungsaufwand bei der Kostenlos-Mentalität in dieser Gruppe lohnt?

    • Genau das war auch mein erster Gedanke. Denn schliesslich ist 1Password unfreie proprietäre Müll-Software von einem geldgeilen Unternehmen mit niedriger Gesinnung, deren Programmierer nicht einmal zur Hälfte Veganer sind!

  2. Sehr gut, darauf habe ich gewartet.

  3. @caschy Du nutzt ja 1Password auf ios.

    Nutzt du für die logins nur 1password oder auf Apple keychain.

    Ich nutze beide und das ganze überfordert mich immer mehr.

  4. Eventuell sollte man ergänzen, dass dir Linux-Version aktuell NUR READ ONLY ist. Nicht, dass man sich wundert (so wie ich), dass die Buttons alle nicht so wirklich funktionieren

  5. Ich bleib lieber bei KeePassXC.

  6. Kommt leider Jahre zu spät – für mich zumindest, bin jetzt schon umgestiegen auf KeepassXC, kann auch TOPT und lauft auf allen Plattformen, die ich so am Start habe

  7. Bin vor kurzen auf Bitwarden umgestiegen. Vorher nur Keepass, dann Lastpass. Keepass immer noch als Backup. Der große Vorteil für mich bei Bitwarden: man kann seinen eigenen Server hosten (Docker) und gibt somit nichts raus.

  8. Cool darauf habe ich auch gewartet! Der Consolen Client War die Hölle…
    KeepassXC ist halt nur eine Alternative wenn man nur Benutzernamen und Passwörter verwalten will… sobald weitere Secrets oder Meta-Daten dazu kommen, ist das die Hölle…

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