1Password als App für Linux veröffentlicht

1Password hat nach erfolgreicher Betaphase eine voll funktionsfähige Desktop-App für Linux vorgestellt, die in Rust geschrieben ist und die Ring-Krypto-Bibliothek für die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwendet. Zum Start unterstütze man folgende Distributionen und Stores: Debian, Ubuntu, CentOS, Fedora, Arch Linux, Red Hat Enterprise Linux und den Snap Store. Bislang war es ja so, dass man 1Password im Browser nutzen musste, wenn man mit Linux unterwegs war – nun steht die App mit zahlreichen Möglichkeiten bereit. Wenn Nutzer den Fingerabdrucksensor ihres Computers oder einen Yubikey verwenden, um ihren Computer zu entsperren, können die jetzt dieselben Methoden verwenden, um 1Password für Linux zu entsperren. Hier eine Übersicht:

Features:

  • Automatic Dark Mode selection based on your GTK theme
  • Open network locations (FTP, SSH, SMB)
  • Integration with GNOME, KDE, and your favorite window manager
  • System tray icon support for staying unlocked while closed
  • Open and fill in your default browser
  • X11 clipboard integration and clearing
  • GNOME Keyring and KDE Wallet support
  • Kernel keyring integration
  • DBUS API support
  • Command line API
  • Integration with system lock and idle services

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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16 Kommentare

  1. Ich nutzen die Bitwarden Apps und habe mir https://github.com/dani-garcia/vaultwarden den Docker Container auf einen Raspi installiert.
    Macht auch was es soll. Läuft auf allen Platformen. Die Passwörter lassen sich sich innerhalb der Familie teilen.
    Und meine Passwörter liegen nicht auf irgeneinmal Cloud Server.

    • Ich esse morgens Brot und mittags ein Schnitzle mit Spargel. Den Spargel hole ich bin Bauern nebenan, dann ist er schön frisch. Das Schnitzel bekomme ich vom Schlachter um die Ecke, der holt sich vom Bio-Hof die Schweine. Sehr lecker und regional.

    • Bitwarden läuft auch im Browser bei uns auf Linux.
      Ist cool, weil somit komplett plattformunabhängig.

    • Black Mac says:

      Und das hat was genau mit diesem Beitrag zu tun? Möchtest du uns einfach erzählen, dass du es bis jetzt nicht geschafft hast, einen Cloud-Account zu eröffnen? Und dass du deine Familie damit reinziehst?

      • Im Beitrag ging es darum das nun eine Linux Applikation für 1Password gibt.
        Ich wollte damit nur sagen das es eine Alternative gibt, die schon lange auf allen Plattformen läuft und sich auch auf seinem eingenen Server betreiben lässt.
        Leider wurde hier noch nicht darüber berichtet.

    • Und Dein Cloud-Server ist natürlich abgesicherter als alles andere auf der Welt.

      • Mein Cloudserver ist gar nicht erst direkt übers Internet erreichbar.
        Somit kann ich die Frage klar mit ja beantworten.
        Die Android App Synct sich sobald Sie mit meinem Netz verbunden ist und nutzt sonst den Cache.
        Es ist nicht immer nötig seine Daten auf irgendwelche Cloudserver abzulegen.
        Aber jeder wie er will.

    • Ich muss mich weder um Updates und Backups der Firewall, des Betriebssystems, von Docker oder der Serversoftware kümmern. Dafür zahle ich gerne die 60 € für die ganze Familie im Jahr.

      Wenn ich mich nicht irre, basiert der Container von Dani Garcia einem selbstgestricktem 3rd-Party-Server. Wie sieht es da eigentlich mit einem unabhängigen Sicherheits-Audit aus?

      • Gegenfrage, gibt es für 1Password ein unabhängiges Sicherheits-Audit?
        Warum werden solche Fragen bei „selbstgestricktem 3rd-Party-Server“ gestellt aber bei anderen Produkten nicht?
        Schau dir diverse Komerzielle Anbieter an. Dort sind Jahrelang Sicherheitslücken bekannt die nicht gefixt werden.

  2. In letzter Zeit kommen immer mehr proprietäre Apps für Linux. Dürfte auch an dem Linux-Hype zu Corona-Zeiten liegen. Mich freut es.

  3. Ich nutze es jetzt schon eine Weile und bin sehr zufrieden. Es handelt sich aber immer noch um eine Beta, nur dass es jetzt ein downloadbares Installationspaket gibt, wenn ich das richtig sehe,

  4. Ich hatte jahrelang 1Password im Einsatz, aber mit zunehmendem Drang in die Cloud und den neuen Lizenzmodellen, bin ich nun auf Open Source Keepass Derivate umgestiegen. Mir fehlt nichts, stattdessen habe ich offenen Code. Win-Win sozusagen.

    Bisschen fehlt mir auch die Phantasie, wer die Zielgruppe hier sein soll. Aber die Kollegen werden es schon durchgerechnet haben.

    • Man könnte fast vermuten, heutzutage würde ein hippes App-Icon mit Irgendwas-Cloud reichen, um direkt einen ordentlichen Vertrauensvorschuss zu bekommen.

      • Du tust ja gerade so, als sei 1Password ein neues Unternehmen, das keinerlei Historie im Bereich Security hat und erst seit gestern irgendeine Software mit hippen Logo und Cloud-Irgendwas anbietet.

        Das geht ziemlich an der Realität vorbei.

    • Dann ist das ja evtl. etwas für dich? https://github.com/dani-garcia/vaultwarden
      Ich hatte bisher Keepass und behalte es auch.
      Nur ist es mit dem Syncen der Datenbank nicht ganz so einfach und Passwörter lassen sich innherhalb der Familie auch nicht so einfach teilen.
      Gut über mehere Datenbanken. Dann musst du dich aber immer ummelden….
      Naja Möglichkeiten finden sich immer.

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