1Password 6.6 für Windows mit zahlreichen Neuerungen und Änderungen veröffentlicht

Für Windows-Nutzer steht eine neue Version des Passwort-Managers 1Password zur Verfügung. Ein großes Update, denn es beinhaltet 24 neue Funktionen und insgesamt 89 Änderungen. Es handelt sich dabei meist nur um Kleinigkeiten, die in ihrer Summe aber eine bessere Nutzung erlauben. Wie beispielsweise die Icons, die zu Einträgen angezeigt werden. Das hilft dem Nutzer dabei, einen Eintrag viel einfacher zu erkennen, dazu sieht es auch einfach besser aus.

Eine weitere Neuerung sind vollautomatische Updates. Klingt ebenfalls wie eine Kleinigkeit, sorgt aber dafür, dass man immer auf dem neuesten Stand bleibt – ohne ständig selbst nach Updates schauen zu müssen. Gerade bei einer Software, der man seine Passwörter und andere Informationen anvertraut sollte man ja immer aktuell bleiben.

Ein Rechtsklick auf ein Item bringt drei neue Funktionen zum Vorschein. Items lassen sich verschieben, duplizieren oder direkt zu den Favoriten hinzufügen. Letzteres erlaubt ebenfalls wieder einen schnelleren Zugriff auf das entsprechende Item.

1Password Mini, die Version, die sich über die Benachrichtigungen oder die Extension öffnet, kann ebenfalls einfacher genutzt werden. Hier steht nun nämlich eine Suchfunktion zur Verfügung, über die sich einzelne Einträge flott finden lassen. Optische Änderungen lassen sich auch in verschiedenen Bereichen finden, die Sidebar wurde aufgeräumt und die Mini-Version ebenfalls.

Nutzer von 1Password 6 bekommen das Update bereits angeboten, wer sich noch unter 1Password 4 befindet, dem empfiehlt AgileBits, sich einmal den 1Password-Account anzuschauen – die ersten 30 Tage kostenlos. Die Liste mit allen Änderungen der neuen Version gibt es an dieser Stelle.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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16 Kommentare

  1. Immer wieder gibt es hier marketing getrommel zu zu 1Passwort (oder auch mal security flaws).. unnötig wie ein Kropf!
    KeePass (mit all seinen derivaten) und gut is !

  2. Und weiterhin keine lokalen (oder per Dropbox syncbaren) Vaults, da klebt man auf der ollen 4er-Version fest:(

  3. keepass reicht mir persönlich nicht als lastpass user

  4. Immer wieder gibts hier Gemeckere über die Themen der Autoren… unnötig wie ein Kropf!
    Lies einfach nur was DICH interessiert und da kannste kommentieren…
    Ich les z.B. keine KeePass-Artikel, interessiert mich nicht, kommentiere ich nicht!

  5. @ TS Kommentieren was einem aufstößt – im guten wie auch im schlechten. Genau darum geht es bei Kommentaren… das empfinden manche als Gemeckere… ja, und genau das soll es auch sein in diesem Fall.

  6. Unmöglich, dass die Nutzer der Kaufversion weiterhin benachteiligt werden.
    Ich sehe es nicht ein, meine teuer erstandene Family Lizenz wegzuwerfen und über ein Abo Modell doppelt geschöpft zu werden.
    Wenn das so weiter geht wechsle ich zu Enpass!

  7. IchSelber says:

    Und gibt es diese Software auch als unbegrenzte Version, ohne Abozwang?

  8. Wenn man sich die Kommentare zu der neuen Version auf der Seite des Herstellers durchliest wird klar, dass sehr viele enttäuscht sind das die Version 6 für Windows noch immer keine lokalen Vaults unterstützt.
    Während es letztes Jahr auf dem AgileBit Blog noch hieß lokale Vaults für Version 6 wären in der Planung, heißt es nun erstmals klipp und klar in Kommentaren der Mitarbeiter auf dem Blog, dass Version 6 und 1Password in Zukunft aus betriebswirtschaftlicher Sicht ausschließlich auf das Abo Modell setzten werden.
    Personen, die weiterhin lokale Vaults nutzen wollen, werden auf die alte Version 4 verwiesen.

    Wird man sich also entweder mit Version 4 abfinden müssen solange die Browser Plugins noch laufen oder man muss sich nach Alternativen umschauen wenn man dem Abo Zwang entgehen möchte.
    Die Preiserhöhungen durch die Abo Modelle sind nicht von schlechten Eltern. Früher hat man alle 3 Jahre 30 Euro für ein Upgrade auf die neuste 1Password Version ausgegeben (was einem Preis von 10 Euro pro Jahr entspricht) und nun soll man gleich 36 Euro pro Jahr im Abo zahlen.

  9. Die Suche in der 1PW4 extension gibts schon – klicken und lostippen… das 6er is also nur design – und das abgeben der Sicherheitsverantwortung an Agilebits…

  10. Wie Reega schon hervorgehoben hat, sollte man perspektivisch sich nach Alternativen umschauen. Im 1PW-Forum heißt es auch seit einigen Monaten klipp und klar „The standalone version of 1Password for Windows (version 4) is no longer being developed or sold“ (z.B. unter https://discussions.agilebits.com/discussion/comment/372875).

    Ich hab zwischen LastPass und Enpass geschwankt und beide ausprobiert, mich aber auf Grund des nachhaltigeren Geschäftsmodells für LastPass entschieden. Schlussendlich läuft Enpass mit seinen sehr günstigten Einmalkaufmöglichkeiten auf dasgleiche Spielchen, wie bei 1Password, hinaus, bei dem die Neuverkäufe nicht mehr für die Kosten der Weiterentwicklung reichen. LastPass hat hingegen günstige Abooptionen (1€/Monat), ist sogar sehr gut kostenlos nutzbar und dadurch dass die auch viele Geschäftskunden haben, halte ich das Geschäftsmodell für nachhaltiger.

    Featuremäßig haben für mich beide aber als gewohnten 1PW-Nutzer Vor- und Nachteile:

    Enpass hat noch keinen Helper – muss also immer mit offenem Fenster für die Browsererweiterungen laufen – und hat bei den Browsererweiterungen überhaupt keine Auswahlmöglichkeiten – man muss z.B. immer nach seiner Identität suchen oder falls man mal nur das Passwort kopieren möchte (da es Probleme gibt, das richtige Feld auszufüllen) gibt es Probleme nur dieses zu kopieren. Abgesehen von den besseren Sync-Optionen und dem gefälligeren Layout macht es damit (noch?) keinen besseren Eindruck als 1PW.

    LastPass hat bei der dringend zu empfehlenden Option der 2-Faktorauthentifizierung den Nachteil, dass spätestens alle 30 Tage jeder! Browser neu verifiziert werden muss. Zudem gibt es Probleme damit, wenn der Browser durchgängig im privaten Modus läuft – dann kann man jedes Mal den Browser neu verifizieren. Außerdem klappt das Formular ausfüllen bei weitem nicht so gut wie bei 1PW – die Feldererkennungsrate ist gefühlt spürbar geringer.

    Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen, der auf Grund dieser Entwicklung bei 1PW und des überzogenen Preises von 36€/Jahr für das Abomodell ebenfalls auf der Suche nach Alternativen ist :).

  11. Angesichts der vielen Sicherheitslücken in Lastpass, die Publik wurden, erscheint mir das Angebot ebenso zweifelhaft wie die damit verbundene Abhängigkeit von der Cloud.

    Enpass scheint solide entwickelt zu werden. Daneben gibt es KeePass, das aber unter iOS und Android nicht gut unterstützt wird.

  12. @Gee
    Dann nenn doch bitte mal die „vielen“ Sicherheitslücken und vor allem wenn die letzte waren. Die Klappe groß aufreißen kann jeder.

  13. @Gee; Die Bedenken auf Grund der in der Vergangenheit aufgetretenen Sicherheitslücken sind in der Tat nicht gänzlich unberechtigt. Auch wenn da einige kritische Lücken dabei waren, gab es bei keinem User, der die 2FA aktiviert hatte, einen Tresorzugriff.

    Und zu den von dir verwiesenen Lücken ist zu sagen, dass beide im Rahmen von Project Zero entdeckt wurden. Dass LastPass da untersucht wird ist erst einmal positiv, denn ich bezweifele, dass das deutlich weniger verbreitete Enpass untersucht wurde. Und Lücken wurden da bei vielen gefunden – auch bei 1PW.

    Und dass es überhaupt keine Lücken bei Enpass gibt, halte ich für relativ unwahrscheinlich – gerade die von mir als nervig beschriebene fehlende Trennung der Kernapp und des GUI – auch unter https://discussion.enpass.io/index.php?/topic/495-launch-enpass-without-the-ui-on-boot-by-splitting-enpass-into-two-executables/ angesprochen – und die von Enpass angesprochenen Schwierigkeiten, dies zu trennen, sprechen auch für ein paar Unsauberkeiten. Die kann man einfach nicht ausschließen…

  14. @Gee
    Das einzig unverschämte ist dein hohle Gesülze und über dein Namen würde mir auch so einiges einfallen. Wer solche Krätze Verlage liest sollte erstmal ganz ruhig sein.

  15. @Name 100%ige zustimmung zu beiden posts

  16. @ Gee:
    Mit den Lücken bei LastPass greifst du einen berechtigten Kritikpunkt auf. Allerdings war man als User, der 2FA aktiviert hatte, bei keiner der bisherigen Lücken von einem Diebstahl der Tresordaten betroffen. Dennoch hinterlässt das natürlich keinen allzu guten Eindruck.

    Die letzten beiden Lücken, auf die du hier verweist, finde ich allerdings relativ unpassend als Beispiel zu nennen – beide wurden im Rahmen von Googles Project Zero gefunden. Und da wurden auch bei anderen Passwortmanagern (wie 1PW) Lücken gefunden. Dass Enpass hier nicht auftauchte, dürfte meiner Einschätzung nach viel mehr daran liegen, dass die zu klein sind, als dass Enpass untersucht wird.

    Denn Sicherheitslücken sind kaum auszuschließen und dürfte es auch bei Enpass geben (auch wenn das Konzept meiner Ansicht nach eher sicherer ist als das bei LastPass). Gerade die zugegebenen Probleme, die Kernapp vom UI zu trennen ( https://discussion.enpass.io/index.php?/topic/495-launch-enpass-without-the-ui-on-boot-by-splitting-enpass-into-two-executables/ ) könnten potenziell andeuten, dass auch bei Enpass die ein oder andere „weniger saubere“ Stelle im Code existiert…

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