Twitter goes Instagram: Foto-Filter noch in diesem Jahr

9. Dezember 2012 Kategorie: Mobile, Software & Co, geschrieben von:

Für Fotografier-Nullen wie mich ist es ein sensationeller Trend, den Apps wie Instagram und Co los getreten haben: Dank der vielen Bild-Effekte und -Filter kann ich mir zum einen wie ein total begabter Foto-Künstler vorkommen. Und wenn ich es zum anderen wieder mal geschafft habe, ein sensationell unscharfes oder verwackeltes Bild zu machen, kann ich sogar noch erzählen, das soll so 😉 Die Frage ist, wie viele von diesen Diensten es geben würde, wenn Twitter nicht wäre. Über den Microblogging-Dienst wurden Instagram, Streamzoo und Konsorten groß, Grund genug für die Macher, hier einen Schritt weiter zu überlegen. Bekanntlich sind die Jungs nie so ganz glücklich damit, dass man seinen Service nicht richtig monetarisiert bekommt. Das hängt auch damit zusammen, dass die Nutzer auf so viele verschiedene Clients verteilt sind, die von Drittanbietern stammen. Twitter dreht schon seit geraumer Zeit hier und da an Stellschrauben und macht den 3rd parties damit mitunter das Leben reichlich schwer. Jetzt möchte man ein weiteres Feature anbieten, welches das Ausweichen auf eine andere App eventuell obsolet macht und da sind wir also wieder bei den mit Filtern versehenen Fotos.

Das Bild da oben hat Jack Dorsey von einem seiner Arbeitskollegen bei Square gemacht. Bevor Dorsey sich hier engagiert hat, war er zusammen mit seinen Studien-Buddies Mitgründer von Twitter und das ist auch der Grund, wieso dieses Bild so interessant sein könnte.

Neben Square steht Dorsey auch nach wie vor bei Twitter in vorderster Front und postet in letzter Zeit verdächtig viele dieser Schwarz-Weiß-Fotos, die eben nicht über einen der üblichen Dienste abgeschickt wurden. All Things D will erfahren haben, was es damit auf sich hat – Twitter will demnach selbst bald über seine eigene App allerlei Filter und Foto-Effekte anbieten. Von Twitter selbst wird da offiziell bislang noch nichts bestätigt, aber das muss selbstverständlich so gar nichts heißen. Weiter ist davon die Rede, dass wir noch vor Weihnachten in den Genuss dieser Foto-Erweiterungen kommen. Lange ist es ja nicht mehr hin, also schauen wir mal, ob uns Twitter tatsächlich dieses Feature unter den Weihnachtsbaum legt. Ich hab so ein bisschen meine Zweifel, dass man hier qualitativ direkt mit der Konkurrenz mithalten kann, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Quelle: All things D


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