Telekom bringt erstes Mozilla-Smartphone nach Europa

24. Februar 2013 Kategorie: Firefox & Thunderbird, Mobile, geschrieben von: caschy

Die Deutsche Telekom bringt als erster Mobilfunkanbieter ein Smartphone mit Firefox OS auf den europäischen Markt. Ab Sommer verkauft man das ALCATEL ONE TOUCH FIRE in Polen. Weitere Länder in Osteuropa werden 2013 folgen, wie man seitens der Telekom auf dem mobile World Congress in Barcelona mitteilte.

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Seit dem Start des Projekts 2011 beteiligt sich die Telekom an der Entwicklung des neuen Mozilla Betriebssystems für Smartphones. Mit dem ALCATEL ONE TOUCH FIRE, angetrieben durch einen Qualcomm Snapdragon Processor mit 1 GHz, will die Telekom ein erschwingliches Mozilla-Smartphone auf den europäischen Markt bringen, hat bislang aber keinen Preis genannt.

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11 Kommentare

Sven 24. Februar 2013 um 18:13 Uhr

Hmm, könnte mir vorstellen so ein Smartphone durchaus auszuprobieren.

Tom Wagner 24. Februar 2013 um 18:18 Uhr

@Sven: Und was versprichst Du Dir davon?

xenfo 24. Februar 2013 um 18:31 Uhr

FirefoxOS find ich vom Konzept großartig. Aber glaube nicht, dass das System einen großen Marktanteil bekommt. Vll hat es eine Chance, wenn es anfangs Billiggeräte gibt und besonders damit in Afrika und Asien rauskommen.

elknipso 24. Februar 2013 um 18:32 Uhr

Das System wird es schwer haben.
Es gibt für Einsteiger brauchbare Android Geräte bereits ab 69 Euro (Huawei X3), ob es noch günstigere brauchbare (!) Einsteigergeräte gibt weiss ich nicht. Von dem erwähnten Gerät weiss ich aber, dass es durchaus was taugt und es befindet sich auf meine Empfehlung hin bisher 7x im Einsatz, und ich habe hier nur positives Feedback bekommen. Das Gerät scheint die Ansprüche eines Einsteigers in die Smartphone Welt ohne große Ansprüche also ganz gut abzudecken.

Und ich weiß ehrlich nicht wo da noch großartig Platz für ein noch günstigeres Firefox OS Smartphone sein soll. Deutlich unter den aktuellen Android Einsteiger Geräten wird man preislich wohl kaum ein Smartphone bauen können, alleine schon wegen den Hardware Preisen.

Georg 24. Februar 2013 um 19:14 Uhr

@elknipso: Das X3 kannst du aber auch nicht mit der Hardware vergleichen, die das Firefox-Phone bekommen soll. Wenn schon, dann mit einem Huawei Y201 Pro, einem Galaxy Ace oder meinetwegen auch einem LG Optimus L3. Da sind wir dann auch schon im Bereich der 100 Euro, beim Ace sogar mehr.
Das X3 hat nur einen 600 MHz-Prozessor, lass mal den Firefox selber drauf laufen, oder ein Android 4. Ja, es funktioniert, aber Spaß macht es nicht. Da muss es wenigstens das Huawei oder Ace sein. Das Alcatel-Gerät ist also durchaus preiswert.

elknipso 24. Februar 2013 um 19:45 Uhr

@Georg
Natürlich nicht, mir ging es mit dem Vergleich auch darum zu zeigen was ein geeignetes Gerät für Einsteiger ist. Und Einsteiger sind wohl oft schon mit Geräten mit geringerer Hardware zufrieden. Solange darauf Whatsapp läuft, sie ihre Mails lesen können und von mir aus noch facebook und die üblichen Spiele reicht das vielen.
Daher denke ich wird es ein System wie Firefox OS schwer haben, zumal es auch eine Menge Nachteile gegenüber dem etablierten Android hat. Alleine schon im Bezug auf Apps.

Andreas Kadelke 24. Februar 2013 um 20:23 Uhr

Wer sich einen ersten Eindruck verschaffen möchte: Im Blog.Telekom haben wir ein Video mit einer Vorschau auf Firefox OS: http://blogs.telekom.com/2013/02/24/erste-eindruecke-von-firefox-os-video/

coriandreas 26. Februar 2013 um 07:23 Uhr

Mit dem Überstülpen einer Telekom-GUI ist doch die Freiheit von Open Source wieder dahin, oder wie seht ihr das? Im Grunde werden es gebrandete Billig-Smartphones sein, zugeschnitten auf die “Bedürfnisse” von der Telekom AG: Mit Joyn statt Whatsup bspw.


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