Popcorn Time: Torrent-Streamer trifft Mediathek-App

11. März 2014 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Wer Dinge im Netz finden will, der findet sie meistens auch – gerade, wenn es um illegale Inhalte geht. Manche Hürden sind schwerer und manche leichter zu überwinden. In Tauschbörsen oder in P2P-Netzen läuft es oft so ab, dass man eine bestimmte Datei sucht und diese über den Client seiner Wahl mehr oder weniger komfortabel lädt.

Bildschirmfoto 2014-03-11 um 09.30.47Schon früher gab es Möglichkeiten, Filme teilweise während des Ladens zu schauen und die Entwickler von Popcorn Time aus Buenos Aires setzen dem Ganzen noch die Krone auf. Sie wollten eigentlich nur zeigen, was machbar ist und dass es immer noch Interesse an guten und einfachen Streamingdiensten gibt. Popcorn Time ist eine Software, die optisch wie die typische Mediatheken-App eines Dienstleisters aus dem Film-Segment daherkommt.

In einer aufgeräumten Optik hat man hier Zugriff auf Filme diverser Genres, alles lässt sich einfach suchen und finden. Der Haken an der Sache: Popcorn Time setzt auf P2P und lädt Inhalte dezentralisiert via Torrent im Hintergrund. Der normale Nutzer bekommt davon gar nichts mit, er klickt auf „Anschauen“ und dann wird der Film direkt während des Ladens abgespielt und auch weiter an andere Nutzer verteilt.

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Die Macher teilen in ihrem Blogpost noch einmal mit, warum und wie die Open Source-Software entstanden ist, innerhalb der App, die bislang für OS X verfügbar ist, wird noch einmal explizit darauf hingewiesen, dass der Konsum in einigen Ländern unter Umständen nicht legal ist.

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Ich persönlich denke, dass das Thema der illegalen Downloads niemals sterben wird, auch wenn Dutzende Dienste Content anbieten. Viele Nutzer besorgten sich damals Medien, weil es keine Dienste wie Amazon Instant Video oder Watchever gab. Durch die jetzigen Dienste sind viele Nutzertypen abgegedeckt, doch die, die vielleicht Serien verfolgen – und dies möglichst zeithnah – die müssen oftmals noch zu Tauschbörsen greifen. Weiterhin gibt es dann natürlich die, die eh nicht zahlen – selbst wenn jeglicher Content gegen Bezahlung zur Verfügung stehen würde.


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