Opera Ice: Opera bringt Browser auf Basis von Webkit für Android und iOS

18. Januar 2013 Kategorie: Android, iOS, Mobile, geschrieben von: caschy

Die Norweger von Opera werden im Februar dieses Jahres einen neuen Browser für Android und iOS veröffentlichen. Der Browser wird auf den Namen Opera Ice hören und soll Operas Versuch sein, Google und Apple im Markt der mobilen Browser ein paar Kuchenstücke zu stehlen. Interessant ist, dass man dafür nicht mehr auf die Engine Presto setzt, sondern man sich für Webkit entschieden hat – die Engine, die auch bei Chrome und Safari zum Einsatz kommt.

Die Oberfläche soll schlank und per Gesten bedienbar sein. Das Video hier zeigt eine Betaversion von Opera Ice und dessen Bedienung. Sieht schon sehr rund, aber auch gewöhnungsbedürftig aus. Operas CEO Lars Boilesen wird zitiert, dass man erkannt habe, dass die Zukunft im mobilen Sektor liegt und dass man sich auch auf diese Plattform konzentrieren müsse. Bislang sprach man nur von einem Erscheinen für Android und iOS. Mal schauen, was uns da im Februar begegnet. Ich bin einer, der auf allen Plattform mittlerweile Chrome nutzt. (via)

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Über den Autor: caschy

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12 Kommentare

Jens 18. Januar 2013 um 19:42 Uhr

Gute Sache. Leider. Ich bin Opera-Intensivnutzer, aber leider gibt es vieles, was für andere Browser(engines) “optimiert” ist und gerade auf dem mobilem Browser nicht so toll läuft. Und die Oberfläche ist bei den mobilen Browser auch etwas angestaubt. Hoffentlich bleibt das, was Opera interessant macht, trotzdem erhalten. Denn einfach nur noch ein Browser ist nicht so ganz das, was die Welt braucht.

Robin 18. Januar 2013 um 19:42 Uhr

Nutze den Opera Mobile für Android. In den letzten Versionen hat er leider stark nachgelassen, Probleme beim Aufbau. Hoffentlich steckt Opera da mehr Energie rein, wäre Schade, wenn ich mir einen neuen Browser suchen müsste.

Sebastian Sigges 18. Januar 2013 um 19:43 Uhr

Bei mir ist es genau andersherum, ich bnutze mittlerweile auf allen Geräten Firefox, da ich die integrierte synchronisation mit den Lesezeichen, Passwörtern, Tabs, etc. nicht mehr missen will. ob chrome, opera, oder safari um ein paar Sekunden schneller ist, interessiert mich recht wenig. Hauptsache es funktioniert. Achja ich will auch den Facebook Messenger für Firefox nicht mehr hergeben. Nachrichten schreiben, während mann gleichzeitig nachrichten schreibt ein Traum.

Sebastian Sigges 18. Januar 2013 um 19:44 Uhr

sry sollte heißen Nachrichten schreiben während man gleichzeitig Youtube Videos guckt ein Traum

Olaf 18. Januar 2013 um 19:49 Uhr

Da bin ich mal gespannt, Webkit ist ja nicht gleich Webkit. Bei Chrome in Android wird ja auch ein “anderes” Webkit verwendet als die Webkit Rendering Engine im Stock Browser, in Dolphin Browser, Boat Browser, Sleipnir, Maxthon und vielen anderen.

3lektrolurch 18. Januar 2013 um 19:50 Uhr

Darstellungsprobleme dürften dann ja kaum noch auftreten, oder Chrome hätte sie ebenfalls. Operas Knowhow sollte für die restlichen Anforderungen an einen guten Browser sowieso locker reichen. Bin gespannt.

caschy 18. Januar 2013 um 19:53 Uhr

Unter iOS kann es ja nichts werden, da nur Safari den aktuellsten WebKit-Kram nutzen kann.

Steve Gates 18. Januar 2013 um 19:58 Uhr

Ich hoffe, dass auch die Webkit-Version weiterhin Opera Turbo unterstützt. Aber da das ja selbst bei iOS geht, sollte “Ice + Turbo” eigentlich kein Problem sein.

Karl Napf 18. Januar 2013 um 21:55 Uhr

Ob man bei Opera deswegen auf Webkit umschwenkt, weil die eigene Renderengine zu viele Darstellungsprobleme mit vielen Websites hat? Ich war jahrelang Operanutzer doch die Probleme nahmen in letzter Zeit einfach überhand.

Swaddy 19. Januar 2013 um 00:09 Uhr

Bin auch von Opera auf Dolphin weil der die Webseiten oft angenehmer anzeigt. Wobei der Opera Mini ist für schnelles 2G surfen unverzichtbar :-D

vandango 19. Januar 2013 um 00:10 Uhr

Wekit kommt von KDE aus dem Linuxbereich und somit ist nicht Safari der aktuellste Webkit sondern der Konquerer von KDE


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