o2 will bargeldloses Bezahlen von Smartphone zu Smartphone realisieren

20. Januar 2013 Kategorie: Mobile, geschrieben von: caschy

Bereits im August 2011 haben sich Unternehmen wie Vodafone, o2 und die Deutsche Telekom aufgemacht, das mobile Bezahlen in Deutschland zu pushen. Zu diesem Zweck hatte man damals das Unternehmen mPass gegründet.

mPass

Das Unternehmen sollte Vertrieb und Vermarktung koordinieren, sowie die Entwicklung des Mobile Payments vorantreiben. Sollte ein Smartphone noch nicht NFC-fähig sein, so kann man kostenlose NFC-Sticker nutzen. Den Sticker klebt man auf die Rückseite des Smartphones oder legt ihn in das Akkufach.

Hält man dann das Smartphone in einem Geschäft vor ein Lesegerät, startet der Bezahlvorgang. Abgebucht wird der Betrag mit der Mobilfunkrechnung oder von der Prepaid-Karte des Handys. Doch es ist immer noch erstaunlich ruhig in Deutschland, wir sind weiterhin Bar- und EC-Karten-Zahler.

Der Mobilfunk-Provider o2 geht nun weiter will künftig das bargeldlose Bezahlen von Smartphone zu Smartphone unterstützen, der Bezahlservice soll aber netzunabhängig nutzbar sein. Wir als Nutzer sollen uns nur eine App auf unser Smartphone installieren und dann mittels mPass bezahlen können, berichtet der Focus.

In der App, beziehungsweise bei mPass, werden dann die Bezahlvorgänge über unsere hinterlegten Kontendaten realisiert. Laut o2 soll die mobile Bezahlmethode vom Smartphone ab Mitte Februar möglich sein, aus Sicherheitsgründen soll der Überweisungsbetrag erst einmal auf 2.500 Euro pro Jahr begrenzt sein. Zahlungen von Nutzer zu Nutzer werden dann mobil über die Telefonnummer möglich sein.

Ob dieses Möglichkeit das bargeldlose Bezahlen pusht? Wir werden es sehen.

Neueste Beiträge im Blog

Gefällt dir der Artikel?
Dann teile ihn mit deinen Freunden.
Nutze dafür einfach unsere Links:
Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Dortmunder im Norden, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin und YouTube.

Carsten hat bereits 16488 Artikel geschrieben.


12 Kommentare

neurox 20. Januar 2013 um 21:18 Uhr

Ich war kürzlich in den Staaten, da ist bereits sehr verbreitet (Starbucks, etc.). Finde ich insbesondere für Kleinbeträge klasse.

Mathias (@DrGimpfen) 20. Januar 2013 um 21:30 Uhr

ich hab mich da angemeldet und auch schon den sticker bekommen.
jedoch ist mein handy schon von haus aus NFC fähig.
Was muss ich jetzt machen wenn ich den sticker nicht verwenden will?

Manu 20. Januar 2013 um 21:58 Uhr

Hört sich ja extrem praktisch an, aber ob das so sicher ist? Ich stell mir da grad ein paar Gauner mit Laptop im Einkaufszentrum vor, die die Wireless Signale abfangen und die Beträge auf ein sicheres Konto im Ausland leiten. Eventuell schau ich zu viele Filme, aber vertrauen würd ich auf diese Technik echt nicht. Vorallem was ist wenn man sein Handy verliert, oder es gestohlen wird…?

Just Me 21. Januar 2013 um 01:21 Uhr

Ich denke man muss den Sticker verwenden. Ich denke nicht, dass man einfach so den NFC-Chip vom Handy benutzen kann.

anonym 21. Januar 2013 um 04:57 Uhr

Mit Bitcoin geht das übrigens auch jetzt schon. Und zwar ohne zentralisierte Dienste bzw. Unternehmen wie Vodafone.

Mathias (@DrGimpfen) 21. Januar 2013 um 13:55 Uhr

@Manu so einfach geht das nicht.
NFC hat ja nur ne reichweite von <10 cm das is dann schon auffällig wenn jemand mim laptop an deiner hosentasche rumfuchtelt :D
zudem wird ja auch immer noch ein PIN benötigt

Andreas G. 21. Januar 2013 um 14:15 Uhr

Die aktuelle Android Version der App unterstützt kein eingebautes NFC im Handy.

Entsprechend muß man das eigene NFC abschalten und den passiven Aufkleber nutzen.
Damit sind alle Vorteile des vorhandenen NFC wie z.B. eine Möglichkeit zur PIN Eingabe auf dem eigenen Gerät nicht vorhanden.

Knut 21. Januar 2013 um 16:32 Uhr

Hats vor über 10 Jahren alles schon mal gegeben – nannte sich “Paybox”…..

Jens 21. Januar 2013 um 17:03 Uhr

Gut, dass da endlich mal was passiert. Bis jetzt gibt es ja nur technische Krücken, bei denen man noch einen Account bei irgendeiner obskuren Firma braucht und sich auf deren Versprechen bezüglich Sicherheit verlassen muss. Sehr sinnvoll, dass man hier die schon bestehende Geschäftsverbindung zum Mobilfunkanbieter mitnutzen kann; eigentlich ist das das Entscheidende. Wie dann hinterher die Transaktion durchgeführt wird, ob per PIN, NFC oder was auch immer, ist dann recht egal.

Gut, Paypal hat inzwischen eine solche Marktmacht, die können natürlich etwas ähnliches aus dem Stand aufbauen. Aber das ist mal ein Markt mit null Chance für Startups oder Mittelständler.

XeniosZeus 22. Januar 2013 um 00:11 Uhr

Totgeburt. Da kommen endlich Smartphones mit NFC auf den Markt und jetzt soll man den internen NFC deaktivieren und sich so einen häßlichen Schrott-Sticker aufs Smartphone kleben? Dazu nur in Deutschland verfügbar. Es gibt bereits die Geldkarte (benutzt auch keiner) sowie neu der Nachfolger Girogo. Hört man auch nichts mehr davon (kaum Akzeptanzstellen).
Und ja – mpass gibt es auch schon seit 2008. Neu ist nur der NFC-Sticker.
Spätestens wenn Apple ein Smartphone mit NFC auf den Markt bringt und NFC dann plötzlich ganz hipp ist, wird keiner mehr von mpass mit seinen Klebestickerchen sprechen…

vedroboy 22. Januar 2013 um 19:55 Uhr

Ich finde es gut. Vorallem wenn es um kleinbeträge geht ist es ne gute lösung


Deine Meinung ist uns wichtig...

Kommentar verfassen

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich eine Zusammenstellung.