Mozilla demonstriert geschickte Verknüpfung von Videotelefonie mit der Social API

1. Dezember 2012 Kategorie: Firefox & Thunderbird, Internet, geschrieben von: Patrick Meyhöfer

Videotelefonie ist heutzutage erstmal nichts besonderes mehr. Google+ Hangouts, Skype & Co machen es vor. Nachteil bisher? Ihr brauchtet irgendein Plugin oder Programm um dies nutzen zu können. Neuer und offener Standard in Sachen Echtzeitkommunikation wird in Zukunft WebRTC, welches von Google gefördert wurde und inzwischen auch bei Opera und in  Firefox 18 erstmals Einzug erhält.

Firefox WebRTC und Social API

In einem Blogpost bei Mozilla demonstrieren sie in der aktuellen Nightly von Firefox 20 eine interessante Verknüpfung ihrer Social API mit WebRTC. In einem Video seht ihr eine Videotelefonie, bei dem der Kontakt aus einem verbundenen Dienst über die Social API, wie z.B. Facebook, einfach ausgewählt werden kann.

In dem Gespräch werden nun sehr einfach Inhalte ausgetauscht, direkt über den Browser. So können Bilder, Videos oder Webseiten einfach mit Drag & Drop in das Chatfenster gezogen werden und beim Gegenüber werden diese direkt im Browser angezeigt.

Auch lokale Dateien können einfach über diese Weise übertragen werden, welches in jedem Fall sinnvoll erscheint, damit jeder weiß, was ihr euch gerade anschaut, ohne das erst irgendwelche Links oder ähnliches verschickt werden müssen. Genug erzählt, schaut euch das Video nachfolgend einmal an. Mir gefällt es!

 


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Über den Autor: Patrick Meyhöfer

#Linux, #Ubuntu, #OpenSource #Android sind meine Themen. Du findest mich auch auf Twitter und Google+. Zudem schreibe ich Beiträge für freiesMagazin und auf meinem Blog Softwareperlen .

Patrick hat bereits 404 Artikel geschrieben.


3 Kommentare

Gerhard Hallstein 1. Dezember 2012 um 12:20 Uhr

So ganz verstehe ich WebRTC wohl nicht. Heißt das, dass ich mit WebRTC mein Skype-Programm von meinem Rechner entfernen und über die Social API telefonieren kann?

web 1. Dezember 2012 um 12:33 Uhr

@Gerhard, mittels WebRTC kannst du “am Server vorbei” Videochat usw. durchführen. Die Kommunikation funktioniert als “Peer-to-Peer”.
Vorausgesetzt es gibt eine entsprechende Website, die dir dafür eine Plattform bietet kannst du über die SocialAPI mittels WebRTC kommunizieren. Und ja, im Endeffekt KÖNNTE das bedeuten, dass du Skype vom Rechner löschen kannst. Könnte, da das gegenüber auch auf der Website sein muss und über die SocialAPI in irgendeiner Weise mit dir verbunden ist. Es funktioniert z.B. nicht, dass du über WebRTC mit jemanden zu Skype “telefonierst”.

Gerhard Hallstein 1. Dezember 2012 um 13:54 Uhr

Hallo Caschy,

zu meinem Problem mit den nicht funktionierenden Email-Benachrichtigungen versuche ich es jetzt einmal mit einer anderen Email-Adresse (obwohl ich mir das auch nicht vorstellen kann)


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