Kinoabend

21. Mai 2006 Kategorie: Privates, geschrieben von:

Gestern Abend im Kino gewesen. Space Park Bremen. Angesagt war diesmal: Sakrileg

Die Eintrittskarte kostet mal eben 8,50 Euro – mein lieber Scholli. Zwischendurch will ja auch gesnackt werden. Mittlere Portion Popcorn, grosse Portion Nachos und 2x 0.5 Liter Cola light kosten 9,50 Euro. Ich empfand die als gross angepriesene Schale Nachos als kleinen Zwischensnack. Ich bestellte mit K?sesauce, die mir vorkam, als h?tte mal Aldi Scheiblettenk?se eingeschmolzen und scharf gew?rzt. So hatte ich die Nachos bereits vor Filmbeginn verk?stigt. Merke: Am Ende der Sauce sind immer noch Nachos ?brig. Ich sa? weder ganz au?en, noch hatte ich einen freien Platz neben mir. Das ?rgerte mich zuerst, da ich sonst immer das Gl?ck habe, neben pseudolustigen Typen oder Dauerschw?tzern zu sitzen. Ich erinnere mich noch an meinen Kinoabend, an dem ich den ersten Teil der Matrix-Trilogie schaute: Da musste ich echt laut werden und ein paar Schwachstrullern lauthals mitteilen, dass ihnen wohl das Fell jucke. Aber nicht so gestern Abend – Gl?ck gehabt.

Zum Film. Ich habe das Buch nicht gelesen, da ich seltenst „Romane“ ?ber Verschw?rungen lese. Ich lese dann lieber „Berichte“. Da kann ich besser weiter spinnen. Eine Verschw?rung ist nur dann gut, wenn diese sich nicht beweisen oder widerlegen l?sst. All das ist bei Sakrileg nicht gegeben. Der Film war f?r meinen Geschmack ok, aber kein Reisser, ?ber den ich noch lange sinnieren w?rde. Liegt wohl daran, dass ich zuviel Kost von Robert Anton Wilson gelesen habe. Die Illuminatus-Trilogie ist mit das Beste, was ich je las. Aber auch hier gilt: Es soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Geschm?cker sind bekanntlich verschieden.

Was ich auch bemerkte: Im Kino wurde nicht jeder pauschalisiert als Raubkopierer verteufelt. Nein, in einem freundlichen Werbespot wurde der Unterschied zwischen einem schlechten Release und der Kinovorf?hrung gezeigt. So wurde sich dann bedankt: „Danke, dass Sie sich f?r das Original entschieden haben“. Trotz des Eintrittspreises und der horrenden Nachokosten war es ein netter Abend mit Popcornkino.


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