iPhone 5s Testbericht

6. Oktober 2013 Kategorie: Hardware, iOS, Mobile, Wearables, geschrieben von: caschy

Das iPhone 5s ist seit dem 20. September auf dem Markt. Testberichte findet man zuhauf im Internet und auch ich möchte hier meinen Senf dazugeben. Ich habe mir das Gerät, wie den Vorgänger auch, direkt zum Erscheinen im Apple Store in Hamburg besorgt.

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Während ich dort stand, wurde ich von einer älteren Dame angesprochen. Ob es da etwas umsonst geben würden. Nein, gab es natürlich nicht, es gab ein iPhone zu kaufen und die alte Dame notierte verwundert, dass man damals für die nächste Mahlzeit angestanden hätte.

Aber kommen wir zum iPhone 5s, auf das ich kurz eingehen möchte – nicht auf Benchmarkwerte, nicht zu sehr auf die Software, denn dies habe ich in vielen Beiträgen schon gemacht sodass dieser Bericht in den konkreten Bereichen nur wenig Neues enthalten würde.

Wer ein Gesamtbild erhalten möchte, der wühlt sich hier durch die diversen iOS 7-Beiträge und -Videos, die wir hier veröffentlicht haben, ein paar sind hier im Beitrag auch eingebunden. Die Besonderheiten und Neuerungen des iPhone 5s sind augenscheinlich schnell erzählt, denn es handelt sich um eine solide Modellpflege.

Die wohl offensichtlichste Änderung am Äußeren ist TouchID, der Fingerabdruckleser, der in den letzten Wochen für viele Diskussionen sorgte. Mittlerweile wurde TouchID auch schon mit einem künstlich hergestellten Finger, beziehungsweise Fingerabdruck umgangen, sodass man an dieser Stelle nicht mehr von einer sicheren Lösung sprechen darf.

Es ist lediglich eine bequeme Lösung. Wer ungefähr fünf bis hundert Mal am Tag sein iPhone aus der Tasche holt, der wird TouchID schätzen und lieben lernen. Einen der angelernten Finger auf den Button legen und das Gerät entsperrt wie von Geisterhand.

Für mich bequem, da ich ansonsten auch keinen Pin mit vier Stellen nutze, sondern einen längeren. Auch Käufe im App Store sind über den Fingerabdruck machbar. Die Funktion ist natürlich optional – sowohl Einloggen, als auch das Kaufen von Apps mittels Fingerabdruck.

Zu bemerken ist an dieser Stelle auch, dass beim Einschalten des iPhone 5s immer der Code eingegeben werden muss, ebenfalls muss nach 48 Stunden Nichtnutzung der Code eingegeben werden, der Finger funktioniert nicht. TouchID funktionierte in meinem Test in allen Lebenslagen, wird aber nun nicht im Winter mit Handschuhen funktionieren, soviel dürfte klar sein. Auch wer nasse Finger hat, oder gerade aus der Badewanne kommt, wird mit seinen Fingern nicht weit kommen, hier ist wieder der Zahlencode euer Freund.

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A7-PROZESSOR

Auch unter der Haube hat sich etwas getan, hier findet man nun einen schnelleren A7-Chip und eine 64Bit-Architektur vor. Hier sind nun natürlich auch die App-Entwickler gefragt, denn diese können ihre Apps nun auf die neue, performantere Architektur übertragen.

Schaut man sich Benchmarkwerte an, dann wird man feststellen, dass das iPhone 5s mit reichlich Leistung für die nächste Zeit ausgestattet ist, gerade aufwendige Spiele wie das neue Infinity Blade zeigen, was man in Sachen Grafik und Performance aus dem neuen Gerät holen kann und hier freue ich mich schon auf Titel, die in immer besserer Qualität auf den Markt kommen.

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Der neue A7 unterstützt für diese Zwecke auch OpenGL ES in der Version 3.0. Doch nicht nur für Spiele ist so ein performanter Prozessor wichtig, auch die verbesserte Kamera profitiert davon so ist zum Beispiel der Autofokus im iPhone abhängig vom Prozessor. Vergleicht einmal den Autofokus im iPhone 5 mit dem im iPhone 5s – im letzteren wird er durch den neueren Prozessor schneller berechnet. Auch das Bearbeiten von erstellten Videos geht wesentlich rascher von der Hand. Solltet ihr bis hierhin keinen Vorteil zum Upgrade sehen: Gratulation, ihr habt Geld gespart.

M7-Coprozessor

Neben dem A7-Hauptprozessor befindet sich im iPhone 5s auch ein M7-Coprozessor, der in Zukunft für Furore sorgen könnte, auch wenn er jetzt für viele noch nicht so wichtig erscheint. Der M7 ist zuständig für die Sensoren im iPhone, zum Beispiel Kompass, Beschleunigungssensor oder Gyroskop.

Besonders stromsparend könnte er diverse Fitness-Gadgets obsolet machen oder verbessern, denn er kann feststellen, ob ihr lauft oder euch gerade mit dem Auto fortbewegt. Durch die Auslagerung dieser Funktionen auf den Coprozessor soll das iPhone beim Erfassen dieser Daten in Sachen Akku weniger beansprucht werden.

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Ich denke, dass dieser Coprozessor bald hervorragend mit einer Smartwatch oder externen Fitness-Gadgets arbeiten könnte. Die Problematik dieser erfassten Daten sehen Sicherheits-Experten natürlich in der Natur der Sache: erfasste Daten, wie zum Beispiel Bewegungsprofile, könnten für personalisierte Werbung und ähnliches genutzt werden.

Weitere Effekte des M7 sind zum Beispiel, dass er feststellt, wenn ihr in einem Auto fahrt – nun wird euch das iPhone nicht mehr darauf hinweisen, dass WLAN-Netzwerke vorhanden sind. Es sind die Kleinigkeiten, auf die auch geachtet wird.

Neue iSight-Kamera

Ich bin zwar nicht abhängig von einer guten Kamera, aber ich würde mir kein Gerät mit einer gerade mal ausreichenden Kamera mehr kaufen und viele Otto-Normalverbraucher tun dies auch nicht mehr. Auch sie greifen mittlerweile lieber zu einer besseren Smartphone-Kamera, da sie vielleicht die Anschaffung einer Kompaktkamera spart.

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Die neue iSight-Kamera hat überraschenderweise nicht mehr Megapixel als der Vorgänger, setzt aber auf eine andere Technologie. Apple setzt im neuen iPhone 5s nicht nur auf einen größeren Sensor, sondern auch auf größere Pixel. Die Pixel in der iSight-Cam sind 1,5 Mikrometer groß.

Das iPhone misst selber die Lichtverhältnisse aus und hat aus diesem Grunde einen verbesserten Blitz an Bord, den True Tone Flash. Dieser ist nicht statisch, sondern misst die Umgebung aus, sodass natürlichere Farben entstehen sollen. Wie sah das Ergebnis für mich im direkten Vergleich zum iPhone 5 aus? Die Photos des iPhone 5 fand ich schon ziemlich ok, das iPhone 5s dreht die Schraube ein wenig nach oben.

Gerade in dunkleren Umgebungen lassen sich bessere Fotos machen, allgemein gewinnen die Fotos etwas an Natürlichkeit. Das iPhone 5s verfügt über eine automatische Bildstabilisation und einen neuen Burst Mode. Im Burst Mode könnt ihr bis zu 10 Bilder pro Sekunde aufnehmen, was natürlich bei Objekten in Bewegung interessant ist.

Nach Abschluss des Burst Mode schlägt euch das iPhone übrigens die besten Aufnahmen vor, die ihr dann auswählen könnt. Ihr müllt also eure Galerie nicht mit unnützen Aufnahmen voll. Freunde der Panaoramafunktion werden eine weitere Verbesserung vorstellen: das Panorama wird mit 30 Frames aufgenommen, während der Vorgänger meines Wissens mit weniger Frames das Geschehen aufnahm.

Im Videobereich nimmt das iPhone weiterhin in 1080p FullHD auf, wer das ganze einmal für kleine Videos ausprobieren will, der sollte sich “The Glif” kaufen, eine Halterung, damit das iPhone auf ein Stativ geschraubt werden kann. Neu ist der Slow Motion-Modus, den ich ganz witzig finde. Hier wird dann mit 120 Frames pro Sekunde aufgenommen. Stellt euch eine platzende Wasserbombe vor, die ihr eben viel langsamer zerplatzen seht. Wir haben hier schon einmal einen Zusammenschnitt von Slow Motion-Videos gezeigt, ziemlich schick.

Eigene Erfahrungswerte: das Problem ist, dass ihr den Spaß nicht exportieren könnt, so wie ihr es erwartet. Per Normal-Export bekommt ihr einen Film, der auf eurem Rechner normal schnell abläuft, aber eben nicht in Slow Motion. Aber: im Video sind alle Informationen, aufgenommen in 120 Frames pro Sekunde.

Ihr müsst das Video also in den Videoeditor eurer Wahl packen und in diesem die gewünschte Szene langsam ablaufen lassen und exportieren. Durch die 120 Frames wirkt das dann so wir auf dem iPhone und kann ganz geckige Videos ergeben. Macht Spaß – ist aber lediglich nur ein Nice to Have, nichts, wovon ich persönlich den Kauf abhängig machen würde.

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Apple hat auch die vordere Kamera verbessert, die weiterhin auf den Namen FaceTime HD Cam hört. Sie hat, wie die iSight Cam größere Pixel und kann Selfies oder Videotelefonate in 720p realisieren, sofern die Leitung stimmt.

Ein paar Beispielfotos findet ihr hier.

Konnektivität und Sprache

Das iPhone 5s verfügt über Bluetooth 4.0 LE, was Low Energy-Verbindungen zu diversen Geräten ermöglicht, man verzichtet weiterhin auf NFC und will anscheinend Payment-Lösungen über den Bluetooth-Standard lancieren.

Hier in Deutschland habe ich momentan sowohl mit NFC als auch mit Bluetooth meine Probleme, in meinem Umfeld ist einfach gar nichts. Weiterhin nutzt Apple mittlerweile Bluetooth 4.0 für die einfache Einrichtung des Apple TV, wie wie hier schon einmal beschrieben haben. Ansonsten unterstützt das iPhone 5s mittlerweile 13 verschiedene LTE-Bänder, was meines Wissens eine relativ große – wenn nicht gar einer der größten Abdeckungen bedeutet. Hierzulande kann der geneigte Käufer LTE von Vodafone, Telekom und o2 nutzen.

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WLAN ist natürlich auch verbaut, hier kann das iPhone bis zu 300 MBit schaffen, die WLAN 802.11n-Infrastruktur bei euch vorausgesetzt. Das WLAN ist meines Erachtens nicht besser, der Empfang wie beim Vorgänger. Zumindest merke ich dies bei mir zuhause, das WLAN wird auch beim iPhone 5s immer “weniger”, wo es auch beim iPhone 5 eng wurde. Die Sprachqualität des iPhone 5s fand ich ebenfalls durchgängig gut, auch die Leistung des Lautsprechers und des Soundchips. Fühlbare Veränderungen zum Vorgänger? Nö, ganz ehrlich nicht.

Haptik und Optik

Same, but different. Das iPhone 5s gleicht seinem Vorgänger fast bis aufs Haar. Aber auch nur fast. Wir haben hier einen veränderten Blitz und TouchID und den Fingerbadruckscanner. Ansonsten ist das iPhone 5s wieder eines der besten Geräte, welches man in Sachen Haptik bekommen kann. Ist mein persönliches Empfinden und meine Meinung – gibt nur wenige Hersteller, die an diese Qualität herankommen.

112 Gramm wiegt es weiterhin, wie der Vorgänger. Das iPhone 5s kommt in Gold, Spacegrau und Silber, was vielleicht an den Pannen lag, die man mit dem iPhone 5 erlitt. Da gab es dann Macken und schnell Kratzer. Aber: es ist wie jedes andere Gerät ein Gebrauchsgegenstand, wer vor Abnutzungserscheinungen Angst hat, der soll sich eine Hülle kaufen, dies empfehle ich bei jedem anderen Gerät aber auch.

Kleines Wort zu mir. Ich habe bislang nie Hüllen genutzt. Das Smartphone, egal welcher Hersteller und Preisklasse, ist für mich Alltag. Wenn da ne Macke reinkommt, dann ist die da halt drin, dann ist es meine Schuld. Ich kaufe mir kein Smartphone, welches besonders leicht ist, um dieses dann mit einer unter Umständen schweren und hässlichen Hülle zu verschandeln. Gerade beim iPhone 5C und den Hüllen von Apple trifft dies zu – ich sah in meinem Leben kaum schlimmere Hüllen.

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Für das iPhone 5s – ich habe übrigens wirklich die goldene Variante – gibt es von Apple eine Lederhülle. Die sieht schlicht, aber edel aus. Selbst mich, den Hüllenhasser, stört diese Hülle nicht, was nervt ist die Inkompatibilität mit meiner Dock, hier muss die Hülle ab, alternativ nutzt man keine Dock (auch nervig).

Ende vom Lied: ich nutze nun eine Lederhülle am iPhone die den Duft eines Leder-Knobelbechers hat. Hat vielleicht den Vorteil, dass der Wiederverkaufswert etwas besser ist – mit Hülle ist so ein iPhone ja weniger durchgerockt, als ohne. In Sachen Haptik ist Apple wie beim MacBook Air vorgegangen: man hätte es kaum besser machen können, also bleibt man bei bewährter Bauweise. Wer dies als Negativ-Punkt sehen will, der darf sich einmal in der Smartphone-Welt umschauen und sich fragen, was man hätte machen sollen.

Das Display

Das Thema Display ist für mich sehr schwierig. Ich nutze ja nicht nur ein iPhone, sondern habe durch meine Tätigkeit auch immer noch irgendwelche anderen Geräte im Einsatz. Während der Großteil der iPhone-Besitzer im Freundeskreis der Meinung ist, dass vier Zoll ausreichen, dürfte es für mich schon fast wieder mehr sein – kommt immer drauf an, was ich gerade wegarbeite.

Wer das LG G2 im Vergleich nutzte, der wird vielleicht verstehen, was ich meine. Wer allerdings der Meinung ist, dass 4 Zoll langen, der bekommt mit dem iPhone 5s wohl eines der besten Displays auf dem Markt. 640 x 1136 Pixeln hat man im 16:9-Format zur Verfügung – mit reellen 326 Pixeln per Inch. Der Blickwinkel, als auch die Farbtemperatur und der Kontrast bei Filmen und beim Sichten von Bilder wirkt auf mich sehr gut. Alles in allem: gut, aber eben wie beim Vorgänger und damit aber immer noch besser bei Lichteinstrahlung zu betrachten, als viele, viele andere Geräte.

Die Nutzung

Ich habe seit dem ersten Verkaufstag im Alltag ausschließlich das iPhone 5s benutzt. Kein Tablet – nichts. Ich habe alle Produktivitäts-Apps die ich so brauche – und Apple hat bekanntlich noch eine Schüppe draufgelegt und die Apps wie iPhoto, Pages, Numbers, Keynote, iMovie und Co kostenlos verfügbar gemacht.

Sämtliche Apps, die ich für meinen Alltag benötige, finde ich auf dem iPhone vor. Hier ist es mir egal, ob ich nun zu Android oder iPhone greife, auf beiden Plattformen finde ich sowohl Spiele, als auch Produktivitäts-Apps. Es war für mich kein Problem, die Zeit mit dem iPhone 5s klarzukommen, ganz ohne Tablet.

Was für mich aber mittlerweile ein großes Problem ist, ist die Tastatur und die Multitasking-Fähigkeit. Da liegt Android einfach mittlerweile vor iOS, sorry liebe iOS-Nutzer. So sehr ich die normale Nutzung und die Hardware des iPhones mag, es fehlt mir einfach eine alternative Tastatur.

Ja, es gibt Leute, die tippen schnell auf dem iPhone oder sprechen Texte per Siri ein. Ich nicht, ich tippe. Und eben jenes kann ich auf vielen Android-Smartphone der Welt mit SwiftKey Flow und Co einfach besser. Wer Android nutzt und immer noch Einzelbuchstaben nutzt – hopp hopp, entweder SwiftKey oder die Google Tastatur installieren und Wörter wischen.

Hier muss man für sich entscheiden, wie man arbeitet. Hat man bereits das iPhone und ist der Meinung: “ja, der Workflow ist perfekt!”, dann darf man gerne beim iPhone bleiben oder gar aktualisieren.

Für mich ist das iPhone eher eines der Geräte zum Konsumieren von Medien. Sicherlich, ich kann durch Einsprechen oder Tippen von Texten in tausende von Apps auch produktiv sein, doch meistens greife ich dann eher zu einem Notebook. Das iPhone ist Kamera, Spielautomat, elektronische Fahrkarte, Social Media-Werkzeug, Walkman und Messenger.

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Obwohl ich als Blogger oft Geräte in die Hand bekomme, ist das iPhone in der letzten Zeit eigentlich mein regelmäßiger Begleiter – ich meine, seit dem iPhone 4S ist dies beim mir der Fall. Ich nutze sowohl Windows Phone, Android als auch iPhone, letzteres ist bei mir im Workflow privat einfach das Gerät, welches ich immer am Mann habe.

In Sachen Akku hat das iPhone 5s eine Schüppe draufgelegt, was allerdings nicht bedeuten muss, dass ihr gut über den Tag kommt. Wenn ich mit dem Zug unterwegs bin, dann weiss ich schon: der Akku wird unter Umständen knapp. Die Netzsuche kostet richtig Akku. An normalen Tagen komme ich bei normaler Benutzung gut über den Tag, wenn ich medial aber aktiver bin, dann wird es eng. Ich selber habe deswegen immer ein Akkupack von Mophie dabei oder ihr schaut, dass ihr zwischendurch mal irgendwo an die Ladestation geht, das iPhone lädt bekanntlich recht flott.

Leistungstechnisch habe ich ebenfalls nichts zu meckern. Alles läuft rund, das System läuft schnell und stabil.

Eine Art Fazit?

Hier ist es für mich immer schwer, konkret zu werden. Ich will anderen Leuten kein Gerät aufschwatzen, geschweige denn will ich hier einen Pseudeobericht schreiben, der mit Schulnoten oder ähnlichem daherkommt. Ich muss immer als jemand schreiben, der nicht nur ein Herz in seiner Brust hat (iOS), sondern eben auch Android.

In Sachen Haptik liegt das iPhone weiterhin ganz weit vorne. Die Benutzung macht Spaß, alles ist meiner Meinung nach aufgeräumt und störungsfrei. Wer bereits ein iPhone nutzt und aktualisieren will, der sollte abwägen.

Wer sein Altgerät gut behandelt hat, der bekommt dafür unter Umständen im Verkauf noch eine Menge Geld, wer rechtzeitig verkauft, der bekommt unter Umständen das neuste iPhone für rund 200 Euro +/-, bei Verträgen ist dies ja eh immer anders gelagert. Aus Bequemlichkeit den Fingerabdruckscanner nutzen wollen? Glaubt mir, man gewöhnt sich schnell daran.

Die Kamera mit den natürlicher wirkenden Bildern? Ja, sie ist besser als im Vorgänger, aber natürlich auch kein Ersatz für eine DSLR. Gefühlt rauscht sie ohne Blitz bei schwierigen Lichtbedingungen weniger, als der Vorgänger. Ich habe hier im Beitrag einige Fotos angehangen, sie alle entstanden ohne weitere Einstellungen und ohne Blitz.

Die neue verbesserte Prozessortechnik stellt sicher, dass man auch noch in zwei Jahren ein gut nutzbares Smartphone in der Tasche hat, ist aber etwas, was der normale Anwender nicht sieht oder bisher merkt. Wird mit aufwendigeren Apps und Spielen aber kommen.

Nachteile? Dürfte gerne 100 Euro bei der 32 GB-Variante günstiger sein. iOS 7 ist wirklich eine Verbesserung, aber es fehlt noch einiges, hier zog das System Android mittlerweile vorbei. Sharing, Multitasking und Co – meiner Meinung bei Android besser gelöst. Aber wie ich erwähnte: es kommt immer drauf an, wie man arbeitet, was man macht und machen will.

Apple hat Recht: das iPhone 5s ist das beste iPhone, welches es je gab. Aber darum geht es nicht. Es gibt nicht “das beste Smartphone”. Es gibt nur das für euch passende Smartphone. Und ob dies bei euch Samsung, Apple, HTC, Nokia oder etwas anderes ist, dürfte anderen Menschen egal sein. Nutzt, womit ihr am besten klarkommt.

Ich persönlich kann jedem, der sich für das iPhone 5s interessiert, dieses nur ans Herz legen. Top-Gerät, wie auch der Vorgänger.


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