Google und Intel: neue Chromebooks und 64-Bit-Unterstützung des Android-Kernels

11. September 2013 Kategorie: Android, Google, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Google und Intel haben heute bekannt gegeben, dass es neue Chromebooks auf Basis des Haswell-Prozessors von Intel geben soll. Hiermit wird man nicht nur ein Plus an Performance, sondern auch ein Plus an Akkulaufzeit feststellen.

chromebook

Doug Fisher, Corporate VP and GM, Software and Services Group stellte während des Intel Developer Forums die aktuellen Chromebook-Modelle mit Intel-Prozessoren auf Basis der Haswell-Mikroarchitektur vor, darunter ein Gerät von HP, sowie Modelle von Acer, Asus und Toshiba.

Im weiteren Verlauf seiner Präsentation begrüßte Fisher Sundar Pichai, Senior Vice President von Google, auf der Bühne und unterstrich Intels Engagement, Nutzern die bestmögliche Google-Erfahrung mit Android und Chromebooks auf Basis von Intel Architektur bereitzustellen. Intel arbeitet eng mit Google und Android-Entwicklern zusammen, um die Intel-Architektur für Android und Chrome weiter zu optimieren.

Zudem kündigte Fisher an, dass Intel jetzt den 64 Bit-Kernel für Android unterstützt. Somit können Entwickler mehr als 4 GB Arbeitsspeicher nutzen. Dies ermöglicht eine höhere Leistung bei Anwendungen sowie neue Speicher-Konfigurationen für Endkunden und ebnet den Weg für Ultra-HD-Videos auf mobilen Geräten.

Meine Meinung: Mehr Leistung und mehr Akkulaufzeit wünscht sich wohl jeder. Doch obwohl ich viele Web-Apps nutze, halte ich ChromeOS für das FirefoxOS unter den Desktop-Systemen – auch mit Haswell. Weder Fisch, noch Fleisch. Dass Intel sich mobil engagiert, finde ich gut, denn im mobilen Bereich hat der Chip-Gigant noch Aufholbedarf, konnte im Motorola Razr i aber zeigen, dass man auch Wert auf den Akku legt. Und so etwas ist – neben gesundem Wettbewerb – immer zu begrüßen.

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17 Kommentare

Torsten 11. September 2013 um 20:38 Uhr

Ich finds toll. Habe ja hier immer noch eines der Samsung Chromebooks der ersten Generation im Einsatz und viel mehr braucht der Durchschnittsnutzer eigentlich auch nicht. Bin gespannt auf die neuen Geräte.

LinHead 11. September 2013 um 21:07 Uhr

Ich stimme Dir zu Caschy. Es gibt einfach keinen Grund, sich ein ChromeOS anzuschaffen. (Nahezu) Preisgleich bekomme ich andere Geräte mit vollwertigem Betriebssystem, einem gut zu nutzenden Speicher und und und. Warum sollte ich dann ein Chromebook nutzen und gleich mal gar keine Möglichkeit mehr haben an Google vorbei zu arbeiten – ohne Login beim Datenriesen geht ja nun mal gar nichts bei COS

oliver 11. September 2013 um 21:41 Uhr

@LinHead
Es gibt einfach keinen Grund, sich ein ChromeOS anzuschaffen.

Doch, es gibt einen Grund. Mein Papa kommt damit zurecht :D! Mit seinem alten W7Notebook war er total überfordert und hat es letztlich nie benützt … sein Samsung COS liebt er und ist glücklich damit. 100 Punkte für Google!

Die Welt besteht nicht nur aus Techies. Es gibt ‘ne Menge Leute, denen Windows/Linux/OSX viel zu komplex ist und die 99,99% der Möglichkeiten davon eh nicht brauchen. Für die ist COS gedacht. Einfach, sicher, DAU freundlich.

Ich schätzt mal, 90% aller Internetbenutzer wären mit COS besser dran, als mit jedem anderen OS.

Christian Frank 11. September 2013 um 21:52 Uhr

Ich habe Chromebook (HP, für unterwegs) und Chromebox (Samsung, zu Hause) als hauptsächliche Arbeitsgeräte und bin total zufrieden – immer up-to-date, kein Backup, kein Antivirus und keine Sorge um lokale Daten; sollte einmal eines der Geräte kaputtgehen ist es ohne Probleme und Aufwand wieder zu ersetzen und die Synchronistation mit meinem Android Smartphone ist nahezu perfekt.

Für die mehr privaten Dinge habe ich selbstgehostete Anwendungen.

wubs 11. September 2013 um 22:00 Uhr

Danke @oliver. Meine Rede. Genau so ist es. Aber auch für Techies ist COS für bestimmte Situationen mehr als ausreichend und sehr bequem zu bedienen. Meiner Meinung nach schließt es perfekt die Lücke zwischen Notebook und Tablet. Komisch das das caschy nicht erkennt?

caschy 11. September 2013 um 22:01 Uhr

@wubs: deswegen verkaufen sich die Dinger auch wie geschnitten Brot, nicht wahr? ;)

Patrick Krawczyk (@Patrick89bvb) 11. September 2013 um 22:26 Uhr

@oliver & wubs: Mit Windows, Mac OS X und Linux kann auch jeder umgehen. Alles nur Einstellungssache der Konfiguration des Gerätes. Man muss Sie erledigen, auch für die Personen, die weniger damit zu tun haben.

Und was bringt einem, wenn die ganzen Daten auf andere Server liegen und diese unzureichend gesichert sind oder gar nicht mehr vorhanden sind? Abgesehen davon, Vertraulichkeit der Daten ist nach der NSA Skandal sehr gering.

Na gut, kaufts. Jedem dem seinen. :)

wubs 11. September 2013 um 22:56 Uhr

@caschy: Das habe ich nicht gesagt! Verkaufszahlen kenne ich nicht (ich glaube niemand genau). Das COS bei Amazon auf Platz 1 war heißt auch nicht unbedingt viel.
Zum Vergleich: Ich habe noch nie von dir gelesen, dass Linux im Desktopbereich uninteressant ist nur weil Linuxdistributionen keinen nennenswerten Marktanteil haben! Aber wenn du immer nur kritisch darüber bloggst kaufts auch niemand ;-)

caschy 11. September 2013 um 22:58 Uhr

Ja sorry, ich hab da halt null Mehrwert von – und Linux ist für den Otto Normal auch Frickelmüll.

wubs 11. September 2013 um 23:03 Uhr

@Patrick: Stimmt leider nicht. Da ich täglich mit Menschen zu tun habe, die mir das Gegenteil beweisen, kann ich das mit Sicherheit sagen.

Und das mit der Sicherheit ist eine andere Sache, die ich hier nicht ganz so gelten lasse. Das Problem ist ungefähr das gleiche wie bei Smartphones und Tablets. Und hier interessiert es die Nutzer leider auch sehr selten was mit ihren Daten geschieht!

oliver 11. September 2013 um 23:34 Uhr

@wubs
Noch zur Sicherheit: Google kann man ja viel vorwerfen, aber sie die Daten ihrem Kunden vertüteln? Habe ich noch nie gehört. Für Otto Normal ist Google auf jeden Fall okay [wenn man keine Angst vor der NSA hat :D].

@Cachy

Einfachheit ist ein Mehrwert! Das COS kein großer Erfolg ist, liegt möglicherweise auch am völlig verschnarchten Google Marketing. Chromebox würde ich sofort kaufen – gibt’s hier aber weder für Geld noch gute Worte. Die Jungs könnten echt was von Apple lernen – würden die ein neues Device ankündigen und dann nur in zwei Ländern liefern? Never!

rotator 11. September 2013 um 23:43 Uhr

Ich hol mir nächstens ein chromebook und Bild mir meine eigene Meinung. Kann das hier nicht mehr lesen von Leuten die mir sagen wollen das es nicht taugt……

wubs 11. September 2013 um 23:54 Uhr

Jedem das seine. Ich hätte gedacht, dass das CBook ein tolles Zeitgerät für einen “allways on”-Mensch ist (so wie es du wohl bist, caschy).

Patrick Krawczyk (@Patrick89bvb) 12. September 2013 um 10:29 Uhr

@wubs ist mir schon klar, ich betreue solche User auch. Privat wie Geschäftlich und ich könnte erfolgreich mit Windows und Linux (hierbei Ubuntu) erfolgreich genutzt werden, ohne selbst der Nutzer zu überfordern. In mein Kommentar habe ich mich etwas falsch ausgedruckt. Natürlich müssen die erfahrende Personen diesen Computer “benutzerfreundlich” Einrichten für den unbedarften Person. In meinen Fall habe ich meine Mutter einen Netbook für 200€ gekauft und mit einen stabilen Ubuntu Version alles eingerichtet, was Sie täglich nutzt. Firefox, Thunderbird, Skype und Instandmessanger für Google Hangout. Seit dem habe ich ein Aufwand gegen 0.

bber 12. September 2013 um 11:43 Uhr

Fehler: von Asus kein Chromebook, sondern Chromebox

DamnHook 12. September 2013 um 12:06 Uhr

Ich mag ja jetzt kein Miesepeter sein, aber die Androidbase ist aktuell nicht 64-Bit fähig?
Ist die Androidbase nicht sogar von Google den OEM’s mehr oder weniger diktiert ? Also gäbe es nur noch mehr Spaß zwischen Google und Samsung wenn sie anfangen ein Frickel-Rewrite in 64 Bit zu bauen.


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