Google Chrome 61 Beta bereitet auf optimierte Bestellvorgänge vor

18. August 2017 Kategorie: Google, Internet, Mobile, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

Chrome 61 startet als Beta für Android, Chrome OS, Linux, Mac und Windows durch. In der neuen Version hält beispielsweise native Unterstützung für Javascript-Module Einzug. Nicht nur für Entwickler interessant: Die Payment Request API, welche in erster Linie Online-Einkäufe bzw. den Bestell- und Bezahlvorgang erleichtert, findet nun ebenfalls ihren Weg in die neue Beta. Das soll es nicht nur Entwicklern erleichtern Bezahlvorgänge zu integrieren, sondern auch Kunden eine konstante Benutzererfahrung ermöglichen.

So hat Google die Payment Request API schon in einem Video genauer vorgestellt und sieht darin einen wichtigen Meilenstein für übersichtliche und kohärente Bestellungen im Web.

Die Payment Request API eignet sich eben nicht nur für digitale Käufe, sondern auch zur Bestellung physischer Waren. So können darüber auch Versandmethoden und Lieferadressen festgelegt werden.

Google geht noch deutlich mehr auf die Hintergründe ein. Solltet ihr also Entwickler sein, dann schaut am besten einmal in den Chromium-Post dazu. Außerdem hat Google natürlich die üblichen Fehlerbehebungen und Optimierungen in der Chrome 61 Beta vorgenommen.

Interessant erscheint auch die Web Share API: Sie kann auf Websites eingebunden werden, damit beim mobilen Surfen dann der gewohnte Android-Dialog zum Teilen aufploppt. Dadurch können Websitebetreiber es vermeiden, ihre Site an sich mit unzähligen Sharing-Optionen zu überfrachten. Die Web USB API erlaubt es Web-Anwendungen nun zudem mit USB-Eingabegeräten zusammenzuarbeiten. Außerdem steht nun die Network Information API ebenfalls am Desktop bereit. Sie misst im wesentlichen die aktuelle Internetgeschwindigkeit und kann dann den Content entsprechend anpassen. Ähnlich geht auch die Device RAM API vor, nur dass jene sich dabei am freien Arbeitsspeicher orientiert.

Als Nutzer werdet ihr etwas weniger von jenen Optimierungen mitbekommen als Entwickler. Trotzdem soll eben am Ende die Benutzerfahrung insgesamt von den neuen APIs profitieren.


Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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