China: iPad darf nun iPad heißen

2. Juli 2012 Kategorie: Apple, iOS, Mobile, geschrieben von:

Erinnert ihr euch an das Hick Hack mit den Namensrechten von Apple in China? Ne? Dann hole ich euch mal schnell ins Boot. Ein Gericht hat im Dezember 2011 entschieden, dass die Namensrechte am Wort iPad eben nicht Apple gehören, sondern Proview Technology. Diese Firma hatte Anfang des neuen Jahrtausends das Namensrecht IPAD erworben, aber später für 55.000 Dollar über eine Tochterfirma an eine Firma verkauft, die wiederum die Rechte an Apple weitergaben.

Während Apple nun der Meinung war, die Namensrechte auch in China zu besitzen, kam ein Gericht nun zum Schluss, dass der Verkauf der Rechte über die Tochterfirma bereits nicht rechtens waren – womit Apple eben nicht die Namensrechte für China besitzt. Logo, dass die Firma Proview richtig Asche mit machen wollte – wer hätte das nicht?

Auch deren Gläubiger waren stark an einer Lösung interessiert – steckt Proview doch bis zum Hals in der sprichwörtlichen Schei… Kreide bei den Gläubigern. Lange Story, kurzes Ergebnis: man zog vor Gericht, war mit 12 Millionen, die Apple zahlen wollte, nicht zufrieden. Nun die Entscheidung: Apple zahlt 60 Millionen Dollar an Proview (so AP), womit der Fall abgeschlossen ist. Und in China muss man nun keine Angst mehr haben, dass die iPads aus den Regalen der Händler verschwinden. 60 Millionen Dollar – keine schlechte Summe, bedenkt man doch, dass Apple vorher fest der Meinung war, alle Namensrechte zu halten.


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