ASUS Zenbo vorgestellt: niedlicher kann ein Robo-Assistent kaum sein

30. Mai 2016 Kategorie: Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_zenboASUS hat auf seiner Pressekonferenz anlässlich der Computex noch ein weiteres Produkt abseits von Laptops und Smartphones vorgestellt: Zenbo! ASUS nimmt sich hier dem Trend der digitalen Assistenten an, geht mit Zenbo aber einen ganz eigenen Weg. Ein beweglicher Roboter statt einer lauschenden starren Box, so stellt sich ASUS den Assistenten für jeden Haushalt vor. Zenbo kann bereits viele Dinge, hört aufs Wort und kann sich nicht nur im Raum bewegen, sondern dank des beweglichen Kopfes mit Kamera auch flexibel Dinge beobachten. Hier kommt dann auch ein Einsatzzweck ins Spielm Zenbo eignet sich nämlich auch als Betreuer für Senioren.

Senioren kann der kleine Roboter an Arzttermine erinnern, ihnen sagen, wann es zeit für Medikamente ist, oder im Notfall auch einen Notruf absetzen, beziehungsweise vorher festgelegte Notfallkontakte informieren. Aber auch sonst ist der Roboter sehr praktisch für diese Personengruppe, lassen sich mit ihm zum Beispiel auch Videotelefonate führen. Senioren, die sich nicht an einen PC wagen, können mit Zenbo trotzdem bestimmte Aufgaben erledigen. Das kann für das soziale Leben sehr bedeutend sein.

zenbo

Natürlich ist Zenbo nicht nur für die Silver Surfer gedacht, er kann genauso gut fürs Entertainment eingesetzt werden oder im Bildungsbereich behilflich sein. Interaktive Lernspiele sind ebenso vorhanden wie die Möglichkeit Zenbo als Musikquelle zu nutzen. Oder sich von Zenbo fotografieren zu lassen. Also auch für die kleineren Haushaltsmitglieder eine praktische Sache.

Die mittlere Generation, die sich heute mit Smartphones, Smart Home und allem sonst beschäftigt, was sich smart schimpft, soll auch etwas von Zenbo haben. Hier kommen dann seine Stärken als normaler Assistent zum Zuge. Die Steuerung des Smart Home ist genauso möglich wie die manuelle Steuerung des Roboters, um ihn zum Beispiel als Überwachungskamera einzusetzen, wenn man nicht Zuhause ist. Zenbo lässt sich nämlich auch aus der Ferne bedienen.

Mit Zenbo Partners möchte ASUS künftig auf ein schnell wachsendes Ökosystem setzen, außerdem steht auch ein Zenbo SDK zur Verfügung. Zenbo wird es für 599 Dollar geben. Sicher kein Schnäppchen, aber auch nicht so teuer, dass man so etwas direkt ausschließen müsste. Finde ich persönlich spannender als Amazon Echo und Co. Alle Informationen zu Zenbo findet Ihr auf dieser Seite. Was sagt Ihr zu Zenbo? Ich möchte einen haben. 😀


Über den Autor: Sascha Ostermaier

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