ARD: 2017 kommt eine Audio-App für das Hörfunkangebot

24. November 2016 Kategorie: Android, iOS, Streaming, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_ardBenötigt Ihr noch eine Radio-App? 2017 könnte Euer Jahr werden, denn die ARD wird eine solche anbieten. Das komplette Hörfunkangebot der ARD in einer App, über 60 Hörfunkwellen und die Programme von Deutschlandradio werden auf diese Weise verfügbar gemacht. Dauert aber noch ein Weilchen, Mitte 2017 gibt die ARD als Starttermin an. Nutzer werden dann aber nicht einfach Radio hören können, sondern die App auch personalisieren und auf kuratierte Inhalte zurückgreifen können. Das Ganze werbefrei und ohne Datenverwertung des Nutzers. Interessant klingen zudem die gerätebasierenden Empfehlungen.

Über den „Autopilot“ wird dem Nutzer so – nach Angabe von Interessensgebieten – ein fortlaufender Stream präsentiert, der nur Inhalte bietet, die von Interesse sind. Ds wird leider nicht weiter ausgeführt, klingt für mich aber so als würde da ein Programm aus verschiedenen Sendern zusammengestellt. Je nachdem wie gut dies funktioniert, könnte das eine sehr spannende Sache sein.

Wer es klassischer mag, kann natürlich auch nach Inhalten suchen, in Kategorien stöbern oder über situative Sammlungen Radio hören. Hierbei handelt es sich um das, was man bei Musikstreaminganbietern als Playlists für bestimmte Stimmungen kennt. Man kann sich so ein Programm zum Joggen oder auch zum Einschlafen auswählen, muss sich also auch an dieser Stelle nicht auf einen Sender festlegen.

Auch wenn ich so gut wie nie Radio höre, die App klingt für Menschen, die das tun – immerhin rund 36 Millionen – meiner Meinung nach gar nicht so verkehrt. Oder was meint Ihr?



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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