Apple verliert Prozess in Mexiko – und den Namen iPhone

2. November 2012 Kategorie: Apple, geschrieben von: Casi

Diese Geschichten, in denen ein Unternehmen einem anderen Anwälte auf den Hals hetzt, sind meistens eher dröge. Zumeist geht es dabei um irgendwelche Patente, hinter denen sich eine Technik verbirgt, die ich in 100 Jahren nicht begreifen und erklären könnte. Manchmal aber, da hat so eine Sache dann doch mal ein wenig mehr Pfiff – gerade dann, wenn der Gr0ße mal einen von dem Underdog verpasst bekommt. Das ist gerade in Mexiko geschehen, wo Apple gegen ein Unternehmen gerichtlich tätig geworden ist, welches umfangreiche Kommunikations-Systeme und -Dienstleistungen für Call Center anbietet.

Der Stein des Anstoßes ist der Name des Unternehmens: der Laden heißt iFone – allerdings schon seit 2002, als an ein gleich klingendes Smartphone aus Cupertino nicht mal im Ansatz zu denken war. Apple störte sich daran, dass die beiden Namen so ähnlich klingen und klagte in Mexiko. Die Klage wurde abgeschmettert und vermutlich hätte es so ziemlich jedes andere kleinere Unternehmen dabei belassen und sich darüber gefreut, dass die Apple’sche Anwalt-Schar nichts ausrichten konnte.

iFone sah das aber anders und ist zum Gegenangriff übergegangen, indem man selbst nun Klage gegen Apple einreichte. Die Richter gaben iFone Recht und natürlich hat Apple Einspruch gegen das Urteil eingelegt. Der wurde nun auch abgewiesen und somit ist es amtlich: Apple muss Schadenersatz in noch nicht genannter Höhe an das mexikanische Unternehmen entrichten und was die Chef-Etage in Cupertino und viele Apple-Fans in Mexiko weitaus härter treffen wird: das iPhone darf aufgrund des Urteils nicht mehr in Mexiko verkauft werden. Heute wäre eigentlich der Startschuss für das iPhone 5 gefallen in dem Land südlich Kaliforniens. Stattdessen knallen vermutlich bei iFone die Sektkorken – und ein gewisses “richtig so” kann ich mir nicht verkneifen. Wer anderen eine Grube gräbt…

Quelle: Phonearena

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Über den Autor: Casi

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Carsten hat bereits 610 Artikel geschrieben.


29 Kommentare

Roman 2. November 2012 um 16:06 Uhr

Da freuen sich sicherlich alle Mexikaner, dass sie gleichauf sind mit Alaska, Tonga und dem Südpol – denn da kann man auch kein iPhone kaufen.

Valentin B. 2. November 2012 um 16:33 Uhr

Furchtbar, Roman. Ohne iPhone 5 ist Mexiko technologisch praktisch in die Steinzeit zurückgefallen.

dischue 2. November 2012 um 16:40 Uhr

tze – und in Deutschland darf ein Eierbecher nicht Ei-Pott (oder wie war das?) heißen… OK, vielleicht kam der nach iPhone auf den Markt – aber besteht wirklich Verwechslungsgefahr – in der Weise, dass jemand aus Versehen den Eierbecher kauft statt des Apple-Gerätes?

Hans 2. November 2012 um 16:52 Uhr

Drei Absätze, nur die letzten zwei enthalten Informationen. Der erste ist nur inhaltsleeres Blabla, noch dazu schlecht geschrieben. Lernt das doch endlich mal. :-(

Gast 2. November 2012 um 16:52 Uhr

Und die Bundesregierung traut sich doch glatt http://irights.info/ als Domain zu nutzen. Mal sehen, wann Apple Frau A-i-gner verklagt…

Gast 2. November 2012 um 16:55 Uhr

@Hans: Heute mit dem falschen Fuß aufgestanden? Schichtdienst am Wochenende? Bitte etwas mehr positive Stimmung!

CVS 2. November 2012 um 16:59 Uhr

@Hans
Unsere tägliche Portion Neid, Bashing und Hating light musste Casi doch liefern.

Horst 2. November 2012 um 17:10 Uhr

@Hans

Bei Aldi sind grad Taschentücher im Angebot!

Mirco 2. November 2012 um 17:15 Uhr

@Hans: Lernt doch jedes Kindin der Schule : Ein Aufsatz beginnt mit einer Einleitung. Der interessante Inhalt folgt im Hauptteil. Ist bei einem Zeitungsartikel nicht anders.
Wer nur Schlagzeilen und Superlativen lesen will, greife zur Bild oder sehe fern :-D

Negativity 2. November 2012 um 18:23 Uhr

jau, mal wieder ein falsch recherchierter artikel von casi. welch überaschung. hätte man die quelle gelesen wäre das evtl aufgefallen.

der verkaufstop ist noch nicht in kraft, und es ist auch noch nicht raus, ob er vor verkaufsbeginn des iphone 5 wirksam wird.

Patrick Toalster 2. November 2012 um 18:31 Uhr

da hast du vollkommen recht, lieber casi: auch wenn man eine gewisse sympathie für den laden aus cupertino hegt, langsam geht einem ihr platzhirsch gehabe furchtbar auf den zeiger. da geschieht ihnen eine schlappe dieses kalibers gerade recht.

Pete 2. November 2012 um 20:15 Uhr

Ich kann mich erinnern, dass Freenet einige Jahre vor dem ersten iPhone einen Voip Dienst namens iPhone vermarktet hatte und der Name relativ bekannt war.
Als dann Apple 2007 sein iPhone vorstellte habe ich sofort an das Freenet Produkt gedacht.
Inzwischen gibt es die Marke iPhone von Freenet nicht mehr.
Vielleicht hätte Freenet auch standhaft bleiben sollen.

DrCRAZY 2. November 2012 um 21:21 Uhr

Danke für den heutigen lacher ! Viva la Revolution !

maxl 2. November 2012 um 22:16 Uhr

hehe, naja da wir Apple schon ein hübsches Sümmchen locker machen und sich die Namensrechte von der Firma iFone eben kaufen …

Janni 2. November 2012 um 22:21 Uhr

Jetzt neu und nur in Mexiko: iPod Touch mit 3G!

Paul Daas 3. November 2012 um 02:13 Uhr

Solange die mir mein iBrötchen nicht wegnehmen wollen.

Ricochet 3. November 2012 um 10:07 Uhr

Paul Daas, falls es ein Ei-Brötchen ist, wäre ich mir da nicht so sicher …

Mister Smith 3. November 2012 um 10:22 Uhr

Naja, also dass Caschys Blogeinträge der Rechtschreibung und Grammatik nach mehr an Schülerzeitungsartikel erinnern als an gelernten Printjournalismus, is ja nix neues ^^. Trotzdem schau’ ich immer wieder mal vorbei, um auch zu sehen, was denn Otto Normal Blogbetreiber mit technikaffinem Einschlag so interessiert.

Schade ist jedoch, dass zumindest halbwegs gründliche Recherchen immer mehr zur Nebensache werden, und, so wie’s aussieht, mehr und mehr möchtegern Sensations-Blabla den Leseraum einnimmt. Es ist halt nicht leicht, Leser, Sponsoren und Eitelkeit mit dem Auswurf mehrerer Blogeinträge pro Tag zufrieden zu stellen, ohne dabei irgendwelche Abstriche machen zu müssen.

Persönlich würde ich es begrüßen, zukünfig auf Caschys Blog einen einzigen gut recherchierten Artikel pro Tag und sonst lediglich die wichtigsten Headlines mit Links zu den entsprechenden Ressourcen finden zu können.

Tom 3. November 2012 um 14:25 Uhr

,,Naja, also dass Caschys Blogeinträge der Rechtschreibung und Grammatik nach mehr an Schülerzeitungsartikel erinnern als an gelernten Printjournalismus, is ja nix neues ^^.”

Guck doch du Genie, dass hat nicht Caschy geschrieben!

Tja mein lieber Klugscheißer so schnell was sagen und unrecht haben

Mister Smith 3. November 2012 um 17:22 Uhr

Hehe, da steht aber nicht “Casis Blog”, sondern “Caschys Blog”. Ergo ist auch Caschy dafür verantwortlich – mitsamt Rechtschreibung, Grammatik und Inhalt.

Kalle 5. November 2012 um 11:58 Uhr

Manche verwechseln diesen Blog mit einem Kindergarten. Achtung, Hier wird nicht um Förmchen gestritten!


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