Windows to go nur für Enterprises, Window Store nun für 38 Länder

Was die Versionen von Windows 8 angeht, haben wir seit einiger Zeit Klarheit. Bei manchen Details jedoch sind noch Fragen offen.Eine dieser Fragen dreht sich um „Windows to go“, mit dessen Hilfe ihr Windows 8 vom USB-Stick starten könnt, losgelöst vom OS auf dem verwendeten Rechner. Das ist eine schöne Möglichkeit, beispielsweise sein „Arbeits“-Windows mit nach Hause zu schleppen, um dort in der gleichen Umgebung weiter arbeiten zu können. Problem dabei: Nur eine der vier Windows 8-Ausführungen wird mit diesem netten Feature glänzen können – die Enterprise-Version. Mag sein, dass sich Microsoft da wirklich was bei gedacht hat, aber das Unternehmen sollte dabei nicht außer acht lassen, dass viele Firmen auch die herkömmliche Pro-Version nutzen, anstatt auf die Enterprise-Version zu wechseln. Sowohl kleinere Unternehmen als auch wir privaten Nutzer würden sich über diese Möglichkeit freuen, Kritik an der Microsoft-Strategie ist hier also durchaus angebracht.

Apropos Kritik und Microsoft. Es gibt noch eine Neuigkeit, die man bei Microsoft freudestrahlend verkündet: der Microsoft Windows Store breitet sich weiter aus, ist in sieben weiteren Sprachen und 33 neuen Ländern (z.B. Österreich und Schweiz) verfügbar.

Wir wollen Entwickler unabhängig von ihrem Standort unterstützen und den Kunden Apps geben, die ihren Interessen entsprechen – einschließlich lokaler Angebote.

Schön gesagt, Microsoft – kleiner Haken an der Geschichte: Insgesamt sind jetzt Developer aus 38 Ländern befugt, ihren Kram bei Microsoft einzureichen. Interessen hin, lokale Angebote her – aber hier kann ich nicht nachvollziehen, wieso man nicht global Anwendungen einreichen darf. Microsofts Vorsicht in allen Ehren, aber die Jungs müssen Gas geben, wenn sie sich sowohl in Sachen Apps als auch Nutzer eine stabile Basis schaffen wollen. Das wird nur klappen, wenn Microsoft Einsendungen aus aller Welt zulässt.

Quelle: Microsoft via Notebooksbilliger und ZDnet

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7 Kommentare

  1. Na, irgendeinen Vorteil möchte ich als „Enterprise“-Benutzer ja auch haben 🙂

  2. Vorteile gibts mit Software Assurance genug. Aber wenn schon MVPs Kritik üben sollte MS langsam mal aufwachen.

    Ich persönlich würde mich über ein bootbares Windows 8 auf einem USB-Stick freuen.

  3. Die Firmen-Datenschützer laufen Sturm und kriegen wahrscheinlich Herzrasen bei dem Gedanken, dass nun die ganzen Windows Instanzen via USB Stick herumgertragen werden.

  4. Wenn’s das Windows 8 auf USB gibt, hat es eh jeder…

    Mal sehen welche „Kleinigkeiten“ M$ sich dann ausdenkt, damit das eben nicht so einfach funktioniert. Ist irgendwie nicht recht glaubhaft, dass es einfachso eine portable Version geben wird.

    Ab damit ins Netz und keiner kauft mehr Windows 8.

    Liebe Grüße
    mkrueger

  5. Windows 8 To-Go hat gegenüber der Vollversion einige Einschränkungen. Zudem hat es Sicherheitsmechanismen an Bord, die es für Enterprise-Zwecke tatsächlich einsetzbar machen soll. Zumindest zur Zeit bewertet man To-Go bei uns im Hause als interessantes Feature und wir haben uns als Beta-Tester eintragen lassen. Es geht hier immerhin um 40.000 Clients und darum, ggf. einen Teil dieser teuren, gemanagten Systeme ablösen zu können.

  6. Wenn mein PC von USB 3.0 booten könnte (trotz onBoard Schnittstelle) wäre es in witziges Feature, wobei ich bis jetzt NULL Bock auf Win8 habe!

  7. @Caschy:
    Wurde Dir in der Microsoft Developer Conference auf der Cebit nicht auch erzählt, dass das Einstellen der Apps noch nicht funktioniert? Sofern diese Info nicht schon überholt ist, denke ich mal, dass das auch weiterhin das Problem sein wird. Diese „ausgewählten“ Developer können schonmal glücklich sein, dass sie Updates einreichen können, die – so vermute ich mal – auch noch manuell eingetragen werden müssen. Sobald Microsoft diese Hürde genommen hat, wird es wohl eine kleine Sintflut an Schlange stehenden Apps geben.

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