Windows 11: Verteilung steigt minimal

Das erste Quartal haben wir bereits hinter uns gebracht. Und wie jeden Monat schauen wir auf die einzelnen Betriebssysteme, wobei der Fokus auf dem System liegt, welches beim Nutzer am häufigsten eingesetzt wird – Windows. Da gibt’s unterschiedliche Aussagen, denn diverse Dienste messen und es kommen unterschiedliche Dinge dabei heraus. Feststeht nach Sichtung der Zahlen aber eines, bewegt hat sich nicht viel.

Schaut man sich beispielsweise Steam an, so setzen 78,54 % der Nutzer auf Windows 10, gefolgt von Windows 11 mit 16,18 Prozent. Schaut man sich Steam-Statistiken übergreifend an, dann sieht man, dass der Mac nur eine untergeordnete Rolle spielt und dort bei um 2 % rumpendelt.

Bei AdDuplex kam heraus, dass Windows 11 generell auf 19,4 % im März gekommen ist, es gibt aber auch 0,6 % die Windows 11 als Insider nutzen. Da ist natürlich immer die Frage, wie viele der Insider dies als alleinige Version nutzen. Die Wahrheit bei solchen Zahlen ist sicherlich schwer zu finden. Deren Bericht basiert übrigens auf Daten, die von rund 5.000 Windows-Store-Anwendungen mit AdDuplex SDK v.2 (und höher) gesammelt wurden.

Statscounter gibt’s auch noch. Nicht überraschend ist Windows 10 noch führend, 74,82 % aller in der Statistik enthaltenen Desktop-Rechner setzen auf das System. Sicherlich wären es viele mehr, wenn Microsoft weniger hart die Daumenschrauben bezüglich der Voraussetzungen angelegt hätte. 12,11 % setzen auf Windows 11, lediglich ein leichtes Auf aus dem letzten Monat.

Ebenfalls nicht überraschend für euch dürfte die Desktop-Dominanz von Windows daherkommen. 75,7 % aller Rechner sollen auf das System setzen, 15,32 % nutzen macOS auf ihrem Rechner. Da tut sich bei allen Systemen recht wenig.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Selbst bei kompatibler Hardware bekomme ich das Update nicht angeboten. Und bei erzwungenem Update bleibt der Monitor dunkel nach dem Start. Dann das Rollback auf Win10.

  2. Wenn man erstmal alle Hürden wie Hardware und Bioseinstellungen gewupt hat, macht Windows 11 einen guten Job und schaut auch schick aus. Der Weg dahin allerdings, kostet echt Schweiss und Nerven und ist eigendlich ein Verbrechen am Endverbraucher seitens Microsofts!

    • Nokiezilla says:

      Als würde es jedem so gehen bzw Standard sein. Bei mir lief die Installation mit allen drum so einfach wie noch nie ab. War schnell und unkompliziert.

      • Kann ich so absolut bestätigen. Habe bei drei privat genutzten System (PC, zwei Notebooks) und meinem Büro Arbeitsplatz das Update auf Windows 11 durchgeführt und es lief in allen Fällen absolut problemlos durch.

  3. Wenn Microsoft Windows 11 nicht als Aufforderung zum Wegschmeißen noch völlig ausreichender, funktionierender Hardware missbrauchen würde, hätte ich es nicht nur auf einem unserer 5 Notebooks in der Familie. Auf meinem (Surface) habe ich es trotz „inkompatibler“ Hardware installiert und es läuft mindestens genauso gut, wie mit W10. Verarsche und Anstiftung zur Umweltverschmutzung. Schade.

    • First time? (Meme)
      Ich verstehe immer jene Kritik nicht. Als ob das mal anders war. Worauf wartet man denn, dass Microsoft sich da ändert? lol

      • Ich hab hier Rechner im Einsatz, die sind mit Vista ausgeliefert worden und jetzt läuft (nach Windows 7) Windows 10 drauf. Ging also die letzten 10-15 Jahre bei Microsoft. Soviel also zu „als ob das mal anders war“. Den passenden Spruch von Nuhr spare ich mir an der Stelle.

  4. Wenn nicht der Zwang wäre, sich registrieren lassen zu müssen.

    • Finde ich schmerzfreier als dargestellt wird. Solche Probleme kommen auch nur auf wenn man allgemein einen schwierigen Umgang mit Anmeldungen hat(ohne Passwortmanager z.B.). Man kann das MS Kto umgehen, es empfiehlt sich aber eher eins zu machen. Nicht vielleicht mit der Hauptemailadresse und wenn man da auch weiter nichts nutzt wozu wahre Angaben nötig währen muss man sie auch nicht machen. Wie sonst auch..
      Ansonsten kann man sein Windows zurechtstutzen mit z.B. O&O Shutup oder man macht sich ein Pihole oder AdGuard Home und sieht mal was sonst so alles neben Microsoft dauertelefoniert.

  5. Hans Hans says:

    Verstehe ich nicht, warum bis jetzt so wenige gewechselt haben. Ich meine, Windows 11 bringt dem Normalverbraucher doch einiges wie … also und dann noch… das haben sicherlich viele Kunden bei Windows 10 vermisst!
    Es würde wohl kaum einer weinen, wenn es den Gang eines Windows ME oder Windows 8 gehen würde.

  6. Wüsste nicht, wieso ich mein gut laufendes Windows 10 gegen Windows 11 aufgeben sollte.
    Der bisschen optische Schnickschnack ist mir es nicht wert….

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