Windows 11: Microsoft erklärt das neue Kontextmenü

Wenn man etwas mit einer Datei in Windows anstellen möchte, ist die naheliegendste Option oft die rechte Maustaste zu betätigen und ins Kontextmenü zu springen. Dort finden sich allerlei Helfer, die euch bei eurem Vorhaben unterstützen können. Installierte Apps können das Menü außerdem um eigene Optionen anreichern. Doch das Ganze hat auch Schwachstellen. Die Funktionen für Kopieren, Einfügen und Löschen sind meist ganz unten in der Liste, das Menü kann sehr lang werden, enthält Dinge, die man wahrscheinlich nie benutzt und so weiter.

Mit Windows 11 ändert sich einiges. So sind die Funktionen für Kopieren, Ausschneiden, Löschen, Umbenennen nun direkt am Mauspointer verfügbar, sobald das Menü erscheint. Die Optionen für „Öffnen“ und „Öffnen mit“ wurden nun zusammengefasst und Apps, die Menüpunkte bereitstellen, tun dies nun zusammengefasst, erscheinen also als eine erweiterbare Option.

Über die „Mehr anzeigen“-Option könnt ihr weiterhin das alte Windows-10-Menü ausklappen und den gewohnten Gang gehen. Auch der Dialog zum Teilen wird in Windows 11 überarbeitet und soll euch schneller zum Ziel bringen.

Wenn ihr euch für die Details zu Microsofts Gedankengängen interessiert, könnt ihr diese im Windows-Blog nachlesen.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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14 Kommentare

  1. Nutze es auf dem Notebook nun seit dem Release und bin sehr angetan. Ich wünsche mir nun einfach noch ein (hardwaretechnisch) verbessertes ARM Surface Pro X, dann hat man eigentlich die Eierlegende Wollmilchsau aus Notebook und Tablet gefunden. Apple will das scheinbar ja nicht, ich daher hoffe ich nun auf Microsoft.

    • Was will Apple nicht? Ein hardwaretechnisch verbessertes Gerät auf ARM Basis? Ein auf ARM Basis basierender, leistungsstarker Kompromiss aus Tablet und Notebook?

      • Ein iPad Pro 12,9, das auch OSX booten kann.
        Technisch dürfte es dafür dank des M1 im iPad ja nun kein Problem mehr sein. Aber wenn man keine Mehrbenutzer-Fähigkeit auf dem iPad ermöglicht kann man halt evtl. mehr iPads verkaufen …

        • Ich habe noch kein BS gesehen, das für Desktop UND Touch funktioniert. Touch auf dem Surface pro ist ein krüppeliger Notbehelf, der ohne Stift unbedienbar ist. Mich nervt das verdongelte Dateisystem auf pad und phone. Das ist unnötig und dumm.

          • Korrekt, ein iPad mit einem guten OS drauf. @Paule: Nein, das ibts noch nicht und das Surface ist noch ein Murks, aber mit Windows 11 plus Android Apps plus sicher neuer Hardware könnte das eben ein verdammt gutes Komlpettpaket in einem geben.

          • Ja, das mag sein, aber Apple traue ich das zu, dass sie das hinbekommen …
            Davon ab wäre Apple anders herum dann evtl. so konsequent zu sagen, dass die OSX-Oberfläche nur verfügbar ist, wenn Tastatur und Maus/Trackpad angeschlossen sind.

            • Wie gesagt, Microsoft bekommts ja gerade mit Windows 11 hin, alles deutlich Touch-Freundlicher. Müssen natürlich noch die Softwareentiwckler mitziehen, aber dafür gibts ja dann eben auch Android Apps. Nicht nur Apple kann das, Microsoft kann das ganz sicher auch. Und Warum sollte es Konsequent sein von Apple? Gut ist, wenn man die Wahl hat, und eben nicht wie es Apple gerne tut einem Vorschreibt, wie man was zu tun hat. Ich möchte ein vollwertigs Mac-OS oder Windows auch ohne Tastatur und Trackpad nutzen, sondern mit Touch.

  2. Mike Lowrey says:

    Danke endlich würde das Untermenü überarbeit kommt auf den ersten Blick sauber und überdachter rüber

  3. Ich hoffe man kann das ausstellen. Aufräumen durch Verschachtelung war noch nie eine gute Idee. Werde in dem Menü wahrscheinlich praktisch immer „Show more options“ drücken müssen um die notwendigen Einträge zu bekommen. Die Standardeinträge sind zur Gänze über Shortcuts erreichbar. Wer zB das deutlich effizientere 7Zip anstatt die 0815-Lösung in Windows verwenden möchte, muss jetzt Umwege gehen.

    Warum den Müll im alten Kontextmenü nicht einfach aufräumen? Die Einträge sind fast zur Gänze mit Microsoft-Programmen zugekleistert. Die völlig unlogische Reihenfolge wurde auch nie repariert. Und eine Zusammenfassung pro App wäre ebenfalls möglich gewesen, weil die Infos dazu ebenfalls in der Regestry stehen.

    • Ich bin von deinem Kommentar irritiert. Sie räumen ja genau hier das alte Kontextmenü auf und „reparieren“ die „völlig unlogische Reihenfolge“. Du kritisierst die Änderungen, forderst aber eigentlich genau das was jetzt gemacht wird. Auch die Zusammenfassung pro App findet ja jetzt genau statt – andererseits stört dich die „Verschachtelung“. Was würdest du dir denn als Alternative zur Verschachtelung wünschen? Oder dein Kommentar ist für mich einfach nur missverständlich.

      • General Failure says:

        Ich glaube, ich kann den Kommentar nachvollziehen, hab beim lesen auch gestöhnt. Was ich im Kontextmenu am meisten verwende sind third party Erweiterungen. Packen/entpacken mit 7zip, Prüfsummen berechnen, Browsen mit Irfanview, abspielen mit MPC-HC etc etc. Für Windows-Funktionen wie copy/paste nehme ich die Tastatur. MS will das Menu kürzen, d.h. die third parties wandern nun in eine weitere Ebene. Übrig bleibt nur der Windows-eigene Teil, angereichert mit MS Cloud Funktionen.
        Mein Traum wäre keine Verschachtelung, einen Block für MS, einen Block für third parties und eine einfache Möglichkeit, die third parties zu verwalten. Wie der Vorposter nämlich korrekt erwähnt, die dafür erforderlichen Infos stehen alle in der Registry. So wie MS das nun geplant hat sieht es für mich nach pushen der eigenen Funktionen und Verdrängen von third parties aus unter dem Deckmäntelchen der Vereinfachung.

  4. Windows ME, Vista, 8 und jetzt 11… Versuch macht Klug ^^

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