Willow Glas: Corning präsentiert sehr dünnes, flexibles Glas

Corning ist eine große Nummer im Smartphone- und Tablet-Business. Viele Hersteller schwören auf den Glas-Hersteller, der mit seinem Gorilla Glas ein besonders robustes Material entwickelt hat, welches bei vielen Devices zum Einsatz kommt. Mittlerweile hat man auch das verbesserte Gorilla Glas 2 auf den Weg gebracht, aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange bei Corning: Jetzt stellte man mit dem Willow Glas ein neues Produkt vor, welches das Gorilla Glas noch in den Schatten stellen soll!

Die Vorteile von Willow Glas könnt ihr auf dem Bild schon erkennen: Es ist mit 0,1 Millimeter „Dicke“ nur noch so hauchdünn wie ein Blatt Papier – und flexibel. Dabei soll es aber ebenso robust und widerstandsfähig sein wie das eben erwähnte Gorilla Glas.

Dadurch gibt es gleich mehrere Vorteile für die Hersteller von Smartphones und Tablets: man kann noch weiter Gewicht bei den Geräten reduzieren durch das dünnere Glas und auch design-technisch bringt es Vorteile – man kann aufgrund der flexiblen Beschaffenheit ein Display buchstäblich um das Smartphone wickeln. Und noch ein Vorteil: während heutige Displays in Bögen geliefert und dann auf die richtige Größe geschnitten werden, kann Willow Glas direkt auf Rollen ausgeliefert werden. Erste Muster sind übrigens schon unterwegs zu Kunden.

Quelle: Technology Review

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13 Kommentare

  1. Und was rechtfertigt den Begriff Glas statt z.B. Plexiglas? Glaube kaum, dass das noch besonders glasähnlich ist, also aus Quarzsand etc. besteht.

  2. DAS wäre doch mal eine Neuerung, mit der Apple beim nächsten iPhone punkten könnte. Dünner, leichter und dabei weniger oder zumindest nicht leichter zerbrechlich.

  3. @Stefan: Wie kreativ… Und eh man sich versieht, „punkten“ alle damit. Oder tun es vielleicht schon? Denn es gibt auch andere Glashersteller, vielleicht auch schon mit dünnerem Glas?

  4. Passt doch hervorragend zum kürzlich veröffentlichten Bericht iPad mit smartcover! 😉 nur mal so… 🙂

  5. Andreas G. says:

    @JSG:

    Plexiglas ist ein Markenname der als Synonym für Polymethylmethacrylat bzw. Acrylglas steht. Es ist also Kunststoff.

    Das was Corning herstellt hat aller Wahrscheinlichkeit immer noch Quarzsand als Hauptbestandteil.

  6. Mit Quarzsand hat es nix mehr zu tun, mit Kunststoff allerdings auch nicht. Gorilla Glass wird aus Alkali-Aluminiumsilikat hergestellt. Ist also durchsichtiges Aluminium und wohl eher ein Metall denn ein Kunststoff.

  7. Uralt Casi, das hat Corning vor Monaten vorgestellt #Glas auf (Papier)rollen

  8. Negativity says:

    kann ich dann mal bitte gleich mein faltbares smartphone vorbestellen?

    handliches 4 zoll smartphone das man auf 7 zoll auffalten kann. wär doch was.

  9. „Gorilla Glass wird aus Alkali-Aluminiumsilikat hergestellt. Ist also durchsichtiges Aluminium und wohl eher ein Metall denn ein Kunststoff.“ (Zitat Delphino)

    Mit einem Metall hat das ganze nichts zu tun. Alkali-Aluminiumsilikat ist primär mal ein Bestandteil von Keramiken, man kann aber auch Gläser daraus herstellen. Hat also trotz den enthaltenen Al-Ionen nichts mit metallen gemein.
    Das wäre sonst auch schlecht, weil Metalle nämlich in keinem Fall transparent sind 😉

  10. Echt interessantes Zeug, würde es zu gerne ein paar Test unterziehen von wegen Kratzfestigkeit und Biegebelastung etc.
    Langsam aber sicher verdichten sich doch die Technologien Richtung flexibles Display, oder? 🙂

  11. @JSG: Unter „Glas“ versteht man im allgemeineren Sinn Festkörper ohne Fernordnung. Das kann ohne weiteres auch ein Kunststoff sein.

    Gut, soweit zu dem, was ich aus den Vorlesungen noch sicher wusste. Weiter geht es zu Wikipedia ( http://de.wikipedia.org/wiki/Glas ), wo steht: „Viele Kunststoffe, wie zum Beispiel Plexiglas, fallen wegen ihres amorphen Aufbaus und eines Glasübergangs ebenfalls in die Kategorie Gläser, obwohl sie eine völlig andere chemische Zusammensetzung aufweisen als Silikatgläser.“

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