WhatsApp auf mehreren Geräten: Beta startet bald – mit Limitierungen

Die Nutzung von WhatsApp auf mehreren Geräten ist ja grundsätzlich heute schon möglich – sofern das Gerät mit dem Account – typischerweise das Smartphone – die Nachrichten auf WhatsApp Web / Desktop durchschleift. Nun soll es aber in naher Zukunft so sein, dass ihr auf euren WhatsApp-Account zugreifen können sollt, selbst wenn das Smartphone nicht in der Nähe oder nicht mit dem Netz verbunden ist. Multi-Device als Funktion befindet sich momentan im internen Test und könne mit Glück in den nächsten zwei Monaten in die Verteilung an Nutzer der Betaversion gehen.

Wie schaut es dann aus?

Verknüpfte Geräte können dann ohne eine aktive Internetverbindung des Hauptgeräts arbeiten.

Nutzer können bis zu 4 Geräte mit ihrem WhatsApp-Konto verknüpfen.

WhatsApp wird die Migration des Chatverlaufs zwischen iOS und Android ermöglichen.

Sprach- und Videoanrufe funktionieren über verknüpfte Geräte hinweg.

Nutzer können keine Nachrichten oder Anrufe an Personen senden, die eine veraltete WhatsApp-Version installiert haben.

Und so wie es ausschaut, wird es (anfangs?) auch nicht möglich sein, mehr als ein Smartphone zu verknüpfen. Der Screenshot der Beta weist darauf hin, dass neben dem Hauptgerät beispielsweise WhatsApp Web, WhatsApp Desktop oder Facebook Portal genutzt werden kann.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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24 Kommentare

  1. Hi caschy,

    Was heißt denn „mehr als ein Smartphone zu verknüpfen.“? Nur das Hauptgerät oder v eben ein weiteres, also insgesamt zwei Smartphones?

  2. Hahaha, das ist schon unfreiwillig komisch. Im verlinkten Originalartikel verweist der WhatsApp-Blog WABetainfo auf seinen Telegram-Channel.

    … auf dem das Multi-Device schon eine Ewigkeit geht.

    • Bei Telegram ist es aber unverschlüsselt.

      • Krass, dass es immer noch Leute gibt, die bei WhatsApp mit Verschlüsselung argumentieren.

        Bei WhatsApp ist die gehypte End-To-End-Verschlüsselung sinnlos. Apple kommt an die Daten in deinem iCloud-Backup. Google kommt an die Daten in deinem gDrive-Backup, wenn du das so einrichtest. Und auch Facebook kommt an die Daten in deinem WhatsApp-Backup. Schon mal überlegt, dass du alles auf ein anderes Gerät umziehen kannst? Und alles, was du zum Entschlüsseln brauchst, ist deine Telefonnummer.

        Falls jemand behauptet, dass niemand deine WhatsApp-Chats lesen könnte, ist das also eine Lüge.

        • Um diesen Kommentar nicht ohne Richtigstellung stehengelassen zu haben:

          Die Backups sind nicht ende zu ende Verschlüsselt, aber optional.

          Das Facebook an die Inhalte käme ist ohne weitere Quelle so erst Mal falsch.

          Das WhatsApp Sicherheitsmodell ist nicht ohne Fehler aber natürlich nicht zu vergleichen mit Telegram. Telegram ist ein riesen Fuckup. Mehr so auf einer Ebene mit dem Facebook Messenger. .
          .oder einer brennenden Müllkippe 😀

        • Was hat bitteschön die E2E-Verschlüsselung mit Back-Up zu tun? Und nein, ich habe kein BackUP bei Google oder Apple.

          Und jetzt erzähl uns wie du die E2E-Verschlüsselung Signal Protocol knackst! Wirst der Erste sein, der es geknackt hat. Komm, lass uns hören!

          • Mir ist durchaus der Unterschied zwischen E2E und den gespeicherten Daten bewusst, und deshalb hatte ich das so formuliert.

            Mal ehrlich:

            E2E-verschlüsselt sind wirklich nur die paar Bytes, die du in gerade in Echtzeit überträgt. Also wenn du jetzt gerade in einem öffentlichen WLAN bist, ist nur das geschützt, was du JETZT GERADE schreibst. Das wäre bei mir z.B . heute dann so ein Staatsgeheimnis wie die Nachricht „Heute Abend grillen?“.

            Und sonst ist nichts verschlüsselt.

            Demgegenüber hat Facebook deine gesamten Metadaten wie z.B. Kontakte und mit wem du wann und wie oft kommuniziert hast. Und die GESAMTE Datenbank ALLER CHATVERLÄUFE UND INHALTE. Und wenn du nicht komplett auf Backups verzichten willst, dann liegen die Daten auch in der Cloud.

            Und nochmal: Du kannst mit der kompletten Datenbank auf ein neues Gerät umziehen. Und alles, was du zum Entschlüsseln brauchst, ist deine Telefonnummer.

            Setz das mal in Relation zueinander. Dagegen sind die paar Bytes, die gerade E2E-verschlüsselt sind, ein kontextloser Fliegenschiss.

            • Häh? Wenn du in einem öffentlichem WLAN bist, dann kann trotzdem niemand deine durch E2E verschlüsselte Nachrichten lesen. Das ist der Sinn von E2E! Weiß du überhaupt wie E2E funktioniert? Public / private Key sagen dir was?

              Das Einzige, was Facebook/WhatsApp bekommen, sind die Metadaten. Und wenn du ihnen erlaubst, dann auch dein Telefonbuch. Aber sie können deine Nachrichten nicht lesen, weil sie E2E verschlüsselt sind.

              Wenn du beweisen könntest, dass WhatsApp (oder sonst jemand außer deinem Gesprächspartner) deine Nachrichten mitlesen könnte, dann würdest du morgen schon überall in den Nachrichten stehen. Aber man merkt schon, dass du keine Ahnung von E2E hast.

              Also, erzähl bitte hier kein Bullshit!

              • Du hast es immer noch nicht kapiert und legst mir falsche Aussagen in Mund. Lies einfach nochmal.

                Oder wie Marco unten schon schrieb: Die Daten sind per E2E *nur* gut geschützt *während sie gesendet werden*.

              • Cullen Trey says:

                Ganz so ein Bullshit ist es nicht, wenn du mal genauer drüber nachdenkst.
                Ja, es stimmt, die versendeten Nachrichten sind E2E, aber zum einen liegen die Chats und Verläufe unverschlüsselt auf deinem Gerät und auch auf dem deines Gesprächspartners,
                Zusätzlich stellt dir WhatsApp bei Installation auf einem neuen Gerät selbst ohne Backup noch einiges an Nachrichten wieder her, allein von dem was die noch auf ihrem Server liegen hatten. Und um das zu können benötigen sie lediglich deine Nummer und stellen daraus problemlos deinen Schlüsselsatz der E2E wieder her …
                Und dass Facebook mit seiner App auf deutlich mehr Inhalte zugreift als es benötigt und sogar aktiv Sperren umgeht um an Informationen zu kommen die ihnen eigentlich nicht zugänglich sind, ist auch ein offenes Geheimnis… warum sollen sie dann nicht auch Zugriff auf die Chatverläufe nehmen, wenn sie dann hinterher entschlüsselt auf deinem Gerät liegen?!

                • > Zusätzlich stellt dir WhatsApp bei Installation auf einem neuen Gerät selbst ohne Backup noch einiges an Nachrichten wieder her, allein von dem was die noch auf ihrem Server liegen hatten. Und um das zu können benötigen sie lediglich deine Nummer und stellen daraus problemlos deinen Schlüsselsatz der E2E wieder her …

                  Das ist einfach nur falsch. WhatsApp erkennt, dass du ein neues Gerät hast und bittet den Sender, Nachrichten erneut mit dem neuen Schlüssel zu senden. Dabei hat der Server zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Nachrichten!

                  Dies würde einen theoretischen Man-in-the-Middle-Angriff erlauben. Dieser wäre aber auf den Geräten sofort erkennbar und betrifft nur die letzten paar Nachrichten.

          • Was hat Signal mit Whatsapp zu tun? Weil WA angeblich den Quelltext von Signal benutzt? Was aber nicht geprüft werden kann, da keine WA-Sourcecodes einsehbar sind……….

        • sorry, aber das ist einfach zusammenhangloser Unsinn.
          Du vermischst die Transportverschlüsselung (end2end) mit der Sicherheit der Daten auf dem Endgerät. Wenn (!) jemand ein backup seines Gerätes macht, dann sind darin ALLE Apps enthalten. Und es hat 0,0 mit der Verschlüsselung des Transports zu tun.

          Ehrlich, sowas zu schreiben und dann mit dem Begriff „Lüge“ um sich zu werfen, das ist „ziemlich viel Meinung für so wenig Ahnung“.

    • Ebenso auf Signal. Viel zu spät, und dann auch noch mit Einschränkungen. So kann man seine führende Rolle auch verspielen…

  3. Gott sei dank muss ich das nicht mehr nutzten. Bin komplett zu Signal umgezogen, konnte sogar meine ganzen Freunde von Signal überzeugen.

  4. ChristerDigital says:

    Woher kommt der Text/die Info?

    Wenn Whatsapp Beat User (ich gehöre dazu) keine Nachrichten an Whatsapp User mit einer älteren Whatsapp Version senden können, dann macht der ganze Beta Test ja keinen Sinn. Dann können ja nur Beta User eine Nachricht an Beta User versenden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das stimmt.

    Auch die Aussage, dass man nur ein zweites Gerät (Whatsapp Web oder Whatsapp Desktop) verknüpfen kann, kann ich mir so nicht vorstellen. Ich kann doch schon seit Jahren mein Smartphone mit Whatsapp Desktop oder Whatsapp Web verknüpfen. Damit wäre die einschränkte Whatsapp Multi Device Funktion doch nicht ansatzweise ein Vorteil.

  5. Habe die Funktion bisher nie vermisst. Mir hat WhatsApp Web immer gereicht. Das Nutze ich auch quasi täglich. Hatte aber noch nie das Bedürfnis bei ausgeschaltetem Smartphone via PC WhatsApp nutzen zu wollen. Ich war allerdings auch noch nie in einer Situation in der mein Smartphone kein Netz hatte aber ich an einem PC saß der nur eine LAN Verbindung hat uns es dort weder WLAN noch mobile Daten gab.

    Naja trotzdem schön für alle die schon lange drauf warten und noch nicht wegen diesem „Killer Feature“ zu einem anderen Messenger abgewandert sind.

    • Naja, eine vernünftige App für Tablets wäre ja schon mal ein Anfang 😉

    • Naja, das ist sehr viel mehr „Killerfeature“ als vieles andere, was in den letzten Jahren in den Messanger integriert wurde. Unverständlich, dass so etwas so auf die lange Bank geschoben wird – aber eigentlich ist es auch unverständlich, dass sowas nicht schon von Beginn an da war. Aber auch das ist ein Indiz, wo man seine Zielgruppe sieht, nämlich offenbar eher bei den „Spielkindern“, die schon glücklich sind, wenn es neue Emojis gibt.

  6. Sicherheit ist eine Illusion, solange über Android &iOS kommuniziert wird. Völlig egal, wie toll eine App verschlüsselt. Daten sind nur gut geschützt *während sie gesendet werden*. Achtet mal auf die Formulierungen.

    • Lieber Marco, hilf mir mal: meine lokalen WhstsApp Backups liegen in einem VeraCrypt Container, in keiner Cloud. Natürlich könnte Google vermutlich immer an meine Daten. Vielleicht hat Facebook auch eine Backdoor eingebaut, who knows? Aber regulär kommt keiner an die Daten. Damit wären wir prinzipiell aber auf dem Niveau von Signal. Das hier der große Unterschied die Meta Daten sind, is klar, aber auf message Ebene sollten die sich nicht viel geben.

      • Das ist alles richtig, machen dies auch alle deine Kontakte? Ich meine alles in einem Container verschlüsseln und dann erst in die Cloud? Meine Erfahrung: es wird alles bei Google und Apple unverschlüsselt hochgeladen, geht ja so einfach…

  7. Viel wichtiger wäre dass man WA auf 2 Smartphones nutzen kann: Tagsüber das alte auf der Baustelle und Abends auf dem Neuen Handy..

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