Weihnachts-Shopping: Mobilgeräte verursachen meisten Traffic, das Tablet wird zur Shopping-Meile

IBM hat pünktlich nach dem Weihnachtstag (25.12.) Zahlen veröffentlicht, die sich mit Online-Shopping beschäftigen. Wie auch schon im Amazon-Beitrag sind die Steigerungen eigentlich selbsterklärend, eine weitere Verbreitung führt zu einem Mehr an Nutzung. Um 8,3 Prozent stiegen die Online-Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr. Mit mobilen Geräten wurde an Weihnachten am meisten gesurft, sie verursachten 57,1 Prozent des Traffics, eine Steigerung zum Vorjahr von 16,6 Prozent. 34,8 der Einkäufe am Weihnachtstag wurden von Mobilgeräten aus getätigt, eine Steigerung von 20,4 Prozent im Jahresvergleich.

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3,5 Gegenstände haben Online-Shopper im Schnitt pro Bestellung angefordert, ein leichter Rückgang, dafür stieg der durchschnittliche Wert einer Bestellung um 6,2 Prozent auf 100,33 US-Dollar. Interessant ist auch der Vergleich Smartphones und Tablets. Während Smartphones für 40,6 Prozent des Traffics verantwortlich sind (Tablets: 15,9 Prozent), generieren sie nur 16,3 Prozent der Online-Verkäufe, Tablets kommen hier auf 16,3 Prozent. König der Online-Shopper ist jedoch der Desktop-PC. 65,2 Prozent der Online-Einkäufe stammen vom klassischen Computer, der „nur“ 42,6 Prozent des Traffics generiert.

Ebenfalls listet IBM wieder die Unterschiede zwischen Android und iOS. Obwohl Android eine wesentlich viel weitere Verbreitung hat als iOS, merkt man dies bei diesen Zahlen nicht. Android sorgte für 17,7 Prozent des Online-Traffics, iOS für 39,1 Prozent. Bei den Online-Einkaufen sieht es ähnlich aus. Für 27 Prozent der Einkäufe zeigt sich iOS verantwortlich, bei Android sind dies nur 7,6 Prozent. Wie aussagekräftig der letzte Wert ist, dürft Ihr selbst entscheiden, der durchschnittliche iOS-Einkaufstrip hat einen Warenkorb-Wert von 97,28 US-Dollar, der durchschnittliche Wert eines Android-Einkaufs liegt bei 67,40 US-Dollar.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Toll, ganz großes Kino!

  2. Bin dieses Jahr mit meinem Dada nach Köln gefahren zum Weihnachtseinkauf. Noch bevor wir in Köln angekommen sind hatte ich alle fehlenden Geschenke über das Handy gekauft. War auch mal eine neue Erfahrung 🙂

  3. Wär ja interessant zu erfahren, wie IBM auf die Umsätze kommt. Da sind wohl viele kleine Spione unterwegs?

    Online kaufe ich nur über den PC ein. App Käufe bei IOS muss ich ja, ohne Itunes, über das Idevice machen. App Einkäufe beim Microsoft Store, Google Play und im BB-Store laufen zu 90% über den PC im Firefox, ist einfach bequemer. Ich gebe außerdem deutlich mehr Geld für Android-Apps aus, weil da wesentlich mehr Sachen sind, die mich interessieren.

    So ist es eben mit Statistiken.

  4. Ihr solltet im Artikel eigentlich angeben, was IBM im Ersten Satz der verlinkten Analyse schreibt: es wurden die Verkäufe in den USA analysiert. Das erklärt vieles aus dem Artikel, z.B. bzgl. iOS oder bzgl der Onlinenutzung, die in den USA wie man aus vielen Statistiken, die iinletzter Zeit so publiziert wurden, viel Höher ist.

    Die Analyse ist ohne Frage interessant, aber bei der Überschrift und im Test sollte die Datenbasis schon erwähnt werden

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