WD BLACK: Western Digital stellt neue leistungsstarke NVMe-SSDs vor

Wenn man heutzutage etwas mehr Geschwindigkeit in seinen betagten Rechner bringen möchte, dann erreicht man oft am meisten, wenn man die alte Festplatte gegen eine SSD austauscht. Diese kann man entweder über SATA oder über PCIexpress anbinden, wobei die PCIe-Schnittstelle höhere Geschwindigkeiten ermöglicht, entsprechendes Mainboard vorrausgesetzt.

Western Digital hat nun eine neue, im 2280-Format gefertigte, NVMe-SSD mit dem Namen WD BLACK präsentiert. Diese ist ultra-kompakt, somit auch für den Einsatz in Laptops vorgesehen und in den Größen 250 GB, 500 GB und 1 TB erhältlich. Mit der neuartigen NVMe-Architektur und den neu entwickelten Controller soll der 3D-NAND-Speicher Geschwindigkeiten von bis zu 3.400 MB/s beim Lesen und 2.800 MB/s beim Schreiben erreichen, wobei das 250-GB-Modell „nur“ auf 1.600 MB/s (schreibend) kommt.

„Aktuelle PC-Spiele benötigen immer mehr Leistung. Diese Situation wird sich zukünftig noch weiter verschärfen. In der Western Digital Black SSD konnten wir durch unsere neue Architektur und den dazugehörigen, eigenen Controller unsere 3D-NAND-Technologie mit der NVMe-Schnittstelle vereinen, um somit ein ganz neues Leistungsniveau zu erreichen. Egal, ob es sich um einen neuen Gaming-PC oder eine Workstation zur Videobearbeitung handelt: Unsere innovativen NVMe-SSDs beschleunigen viele aktuelle und zukünftige Anwendungen, bei denen es auf eine schnelle Verarbeitung großer Datenmengen ankommt”, sagt Mark Grace, Senior Vice President, Devices Business Unit, Western Digital.

Die SSD kommt mit einer 5-jährigen Garantie zu euch ins Haus und wird ab Ende April für 119,99 US-Dollar (250 GB), 229,99 US-Dollar (500 GB) oder 449,99 US-Dollar (1 TB) im Handel verfügbar sein. Die deutschen Preise sollten in ähnlichen Regionen liegen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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6 Kommentare

  1. Ich hab leider keine Ahnung von dieser neuen Technik. Bin noch mit PATA (vor SATA) großgeworden; deshalb mal in die Runde gefragt:
    Worauf muss ich beim Kauf eines Notebooks achten, wenn ich diese Dinger verwenden möchte? Was muss da stehen? Gibt es schon Notebooks, mit dieser Technik? Gibt es eine Serviceklappe mit einfachem Zugang zum Wechseln der Module?

    • Erstmal gibt’s den Form Faktor. Die längliche Form da oben ist M.2, auch NGFF genannt. M.2 SSDs gibt’s in zwei Größen. Die Zahl beschreibt die Länge, 2280 ist 80 mm lang, 2242 ist 42 mm. Um diese hohen Geschwindigkeiten zu nutzen muss das Notebook einen M.2 Steckplatz haben, keinen mSATA. Verbreitet ist beides.

      Dann gibt’s das Interface. PCIe ist der Nachfolger von SATA. Anbindung in Notebooks wie gesagt über einen M.2 Steckplatz. In nem Desktop sollte ein PCIe Steckplatz auf dem Board sein. Da kommen dann SSDs in Kartenform rein. SATA tut’s aber auch. Kommt auf’s Budget und den Einsatzbereich an.
      Wenn man auf PCIe setzen will, dann sollte man auch sicher gehen dass der Controller schnell genug angebunden ist. Um die SSD im Artikel auszureizen braucht man genug freie Lanes. Siehe hier unter Übertragungsgeschwindigkeit: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/0904051.htm
      Längere Garantie und Langlebigkeit mag ein Argument sein. Aber wenn’s um Geschwindigkeit geht dann ist die SSD im Artikel nur für Desktops interessant. Die besten Notebooks kommen da nicht so ganz heran.

      Wichtig ist auch das Protokoll. NVMe ist der Nachfolger von AHCI. Die allermeisten Notebooks unterstützen NVMe SSDs. Dann gibt’s noch AHCI, ist aber in den letzten beiden Jahren so gut wie ausgestorben.

  2. sunworker says:

    @Holgi
    Du brauchst eine SSD im Format M.2 2280 mit NVMe und ein Notebook/PC mit PCIe-3.0-x4 und NVMe (nicht AHCI!!) unterstützt. Notebook muss Platz haben für M.2 2280.

    Mehr hier:
    http://www.computerbild.de/artikel/cb-Tipps-Software-NVMe-SSD-beschleunigen-15641357.html
    Ok ist die Bild aber steht alles drin 😉

    Die Technik NVMe ist seit ein paar Jahren aktuell, insofern gibt es PC/s und Notebooks die das unterstützen. Notebooks sind allerdings meist teuer wenn die das unterstützen.

    https://www.amazon.de/s/ref=sr_nr_n_4?fst=as%3Aoff&rh=n%3A340843031%2Cn%3A427957031%2Ck%3Alenovo+nvme&keywords=lenovo+nvme&ie=UTF8&qid=1523093066&rnid=340844031

  3. Ehrlich gesagt sind die Dinger überbewertet: Denn in meiner Praxis sind diese kaum spürbar, ausser etwas bei virutellen Maschinen. zumBeistift: Bei Windows 10 „bremst“ der Virenscanner aus (muss ja prüfen und das zu langsam – lol). XP oder Windows 7 laufen fast schnurstracks ohne Unterbrechung durch (auch in virtueller Umgebung)

    Die SATA SSDs reichen meistens voll und ganz. Auch hier bemerke ich z.B. beim Windows 10 Storages Spaces mit 2 SSDs kaum einen Unterschied (laufen quasi als RAID).

    Den spürbarsten Unterschied hatte ich beim Einbau einer SSD statt einer „normalen“ mechanischen Festplatte gehabt….damals waren 64GB SSDs noch fast 100 Euro lol …. heute bekommst Du fast 500GB. Im Laufe der Prxis habe ich bemerkt, das lieber etwas größere kaufen als nachher doppelt. Ich würde eine 500GB oder 1TB SSD empfehlen, dann hast Du ne Weile Ruhe mit dem Umbauen 🙂 120GB bekommst Du teilweise schon für 30 Euro….

  4. sunworker says:

    Das kommt auf die Art der Nutzung an und auch darauf ob man PCIe-3.0-x4 hat oder nur x2 oder nur PCIe 2.0. Das ist nämlich deutlich lahmer als PCIe 3.0×4.

    Ein Freund hat mir das auch gesagt der Unterschied sei nicht so groß und ich habe mir angeschaut was der mit dem Notebook so macht. Er surft mit Chrome und arbeitet mit Outlook und Word. Das war es. Dafür eine teure NVMe SSD zu kaufen ist natürlich Unsinn.

    Ich habe meinen NUC aufgerüstet auf 1TB SSD Samsung 960 Pro. Lightroom ist damit ein Traum, richtig schnell im Vergleich zu der normalen SSD vorher. Ich würde nur noch NVMe SSDs kaufen…

  5. Ein bißchen Wirrwarr kursiert in den Kommentaren umher.

    NVMe ist keine Technik sondern ein Protokoll. PCIe ist auch ein Protokoll. Über PCIe kann direkt NVMe transportiert werden. Genau wie das USB-Protokoll (USB-Controller hängt am PCIe-Bus). Theoretisch und praktisch ist eine NVMe SSD schneller als eine SATA SSD. Schneller allein schon weil bei altem SATA vor dem SSD-Controller noch ein SATA- oder Kombi-Controller werkelt (Protokollumwandlung), da PCIe das SATA Protokoll nicht von Haus aus beherrscht. Mit schneller ist die Datenbandbreite und die In- und Outputs pro Sekunde gemeint. Bei einer NVMe SSD hängt der SSD-Controller direkt am PCIe-Bus und sie kommunizieren auch direkt in der selben Sprache (NVMe Protokoll).

    Kauft NVMe SSDs. NVMe ist billiger wie SATA. NVMe ist schneller wie SATA. Zu beachten ist lediglich welche Größe/Länge eine NVMe SSD auf dem Motherboard oder Notebook haben darf. Lasst los von SATA. Die Glühbirne ist auch Vergangenheit aber leider nicht tot zu kriegen.

    SATA ist längstens bereits zu langsam und alt ebenfalls.
    SATAexpress war eine Nullnummer. Es gibt Notebooks, PCs und Motherboards, aber keine Festplatten oder SSD die für Privatanwender bezahlbar sind. Überwiegend im Pro Bereich laufen einige Platten.

    Der Unterschied zwischen SATA zu NVMe SSD ist da wenn man sich gescheite NVMe SSDs kauft. Zu empfehlen sind die hier genannte WD Black oder Samsung 960 Serien.

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