VPN: WireGuard für iOS geht in die Testphase

WireGuard hat sich so einiges vorgenommen. Das Open-SourceVPN-Werkzeug zielt darauf ab, schneller, einfacher, schlanker und nützlicher als IPSec zu sein und gleichzeitig einfacher bei der Einrichtung zu sein. Es soll wesentlich performanter sein als OpenVPN. WireGuard ist als universelles VPN für den Betrieb auf Embedded Interfaces und Supercomputern konzipiert, die für viele verschiedene Situationen geeignet sind. Ursprünglich für den Linux-Kernel freigegeben, ist es heute plattformübergreifend einsetzbar.

Obwohl noch in der Entwicklung, behauptet man, dass man die sicherste und benutzerfreundlichste Lösung der Branche sei. Nachdem man bereits im Oktober eine App zum Managen der WireGuard VPN-Tunnel unter Android zur Verfügung gestellt hat, hat man nun die Veröffentlichung einer iOS-App kommuniziert.

Sie versteht sich noch als Alphaversion, ist auch nicht im App Store von Apple zu finden, sondern kann über Testflight von interessierten Nutzern bezogen werden.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Habt ihr das schon mal ausprobiert?
    „Es soll wesentlich performanter sein als OpenVPN.“
    Es IST wesentlich performanter als OpenVPN. Auf allen von mir getesteten Geräten, ob Handy, Router oder Laptop. Wenn auf beiden Seiten so leistungsfähige Hardware läuft, dass OpenVPN die Leitung voll ausreizt, ist es nahezu egal, aber z.B. mein kleiner Router schafft statt 5 Mbit/s via OpenVPN dann 30 Mbit/s via WireGuard, das ist ein riesiger Schritt vorwärts… endlich ist es eine echte Option, den VPN-Zugang im Router einzurichten statt auf dem Endgerät.

  2. Dass die Android App mittlerweile veröffentlicht wurde, hatte ich gar nicht mitbekommen. Das war damals bei mir der Grund warum ich noch bei openvpvn geblieben bin.

    Kann ansonsten nur @Harry zustimmen. Grade auf schwächerer Hardware wie Routern oder Raspberry Pi macht das schlankere Design die Übertragung deutlich schneller. Auch ein Audit ist wegen dem sehr kleinen source code im Vergleich zu opevpn und ipsec wesentlich leichter.

    Werde mir jetzt auf jeden Fall wireguard noch mal angucken und versuchen openvpvn dadurch zu ersetzen.

  3. Kurze Frage: Auf welchen Routern kann das nativ laufen? Weiß jemand wann es Windows Clients geben wird?

  4. Sehe gerade, das gibts für OpenWRT und EdgeOS…

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